„Als ich mit 15 oder 16 mit ihm über einen Vertrag gesprochen habe und das Büro verließ, holte er mich zurück“, erinnert sich Lell.
Hoeneß wusste um Lells Geschichte und bat ihn daher um folgendes: „Gibst du mir mal bitte die Kontonummer deiner Mutter. Stephan Beckenbauer (Lells damaliger Trainer, Anm. d. Red.) hat mir erzählt, was in deiner Kindheit passiert ist und dass du es nicht einfach hattest. Weil du ohne Berater hierhergekommen bist, möchte ich anerkennend deiner Mutter etwas überweisen“, erinnert sich Lell.“
Du glaubst er macht solche Aktionen nur berechnend für seinen Vorteil?
Aber was ist mit Lars Lunde den er gepflegt hat und dem er so immens geholfen hat.
Da hatte er doch gar nichts davon. Der war schon längst nicht mehr Spieler? Das wurde auch nicht an die große Glocke gehängt, das kam ja erst später raus, was er da genau gemacht hat.
Oder auch wie er sich zusammen mit Franz um den Gerd gekümmert hat.
Das ist doch der eigentliche Zwiesspalt in dem sich der „neutrale“ Fan befindet. Zum Einem wird schwachen und minderbemittelten Unterstützung gegeben und zum Anderen das Unsägliche Verhalten gegenüber Menschen, welche nicht seinem (aktuellen?!) Werten und Normen entsprechen Stichwort Bernat.
Diese Waage und die Suche die Balance zu halten, begleitet UH sein ganzes Managerleben
Was wünschen Sie Karl-Heinz Rummenigge zu seinem 70. Geburtstag?
Hoeneß: Er ist gesund und ich wünsche ihm, dass er noch lange gesund bleibt. Und vor allen Dingen, das sage ich auch egoistisch für den FC Bayern: Als er in den Aufsichtsrat zurückgekommen ist, hat das dem Verein sehr, sehr gutgetan. Ich hoffe, dass er noch lange ein Kollege von mir ist.