Das sind in der Tat die offenen Kernfragen, wie man das Geld einsetzen will. Dass allerdings Handlungsbedarf im Bereich Digitalisierung besteht ist für mich zumindest unstrittig. Für mich wäre es daher sinnvoll gewesen einen kompetenten Partner ins Boot zu holen. Jetzt muss man das in Eigenregie machen und ich bezweifle dass die DFL hier die Kompetenz dazu hat. Ob der gewünschte Partner der Richtige war und ob die Strategie klug war, kann ich natürlich auch nicht beurteilen.
Mir gings zunächst um die grundsätzliche Aussage, mehr Geld ist schlecht, befeuert weiter den Kreislauf, Spieler verdienen noch mehr, etc. pp. Das Rad dreht sich im Profisport so seitdem es Profis gibt und das wird sich weiter drehen, egal ob der FCB oder die DFL mitmacht oder nicht.
Max Ost druselt das Thema sehr gut mit Gästen auf.
Konkrete Massnahmen wäre die Schaffung einer OTT Plattform (Netflix, DAZN etc) sowie Infrastrukturmassnahmen wie zB 5G in den Stadien. Also nichts was (bei tatsächlich konkreter Nachfrage) auch ohne Investor möglich wäre. Favoriten als Investor wären wohl Blackstone und CVC gewesen.
Ansonsten wird eben viel Geld von Morgen heute für das übliche aus dem Fenster geschmissen.
Dass Zingerle wenig übrig hat für Solidarität dürfte seit Corona bekannt sein. Aber Hauptsache, seine Querdenker-Hochburg ist frei von veganen Würstchen und es wird nicht gegendert. Ganz schlimmer Typ, könnte ich mir auch beim FCB vorstellen, falls er mal mit dem Gesetz in Konflikt gerät.
Solange Fußball Deutschland ständig einer abgeht, wenn Bayern mal n verliert, und solange Fehlentscheidungen bei uns einfach wegignoriert werden, können alle anderen sich ihre Hoffnung auf ‚Solidarität‘ dahin stecken, wo die Sonne nie scheint.
Ja, das würde ganz, ganz sicher eine erfolgreiche Anzeige.
Was fällt den Journalisten auch ein, das Vetorecht publik zu machen und das mit der Reserve und so?
Kannst Du vielleicht deine despektierlichen Äußerungen a la „Rolex Kalle“ einfach bleiben lassen. Damit wertest du dich doch als Diskussionsteilnehmer selber ab mit diesem Stammtischgelaber.
Wenn man kurzfristig denkt - ganz sicher. Der FCB ist der Verein mit den meisten Mitgliedern, den meisten Fans, den meisten Zuschauern bei Sky, Prime und DAZN, das ist national keine Frage.
Wenn dann noch mehr die Schere aufgeht zwischen FCB und dem Rest der Liga, dann wird es komplett wertlos, was den Ligabetrieb angeht, denke ich. Es ist ja jetzt schon eine Situation, in der der FCB alles bei weitem überragt. Die PL streut die Gelder weiter als die Bundesliga - vielleicht ist das auch ein Teil des Erfolgs.
Ich habe auch keine perfekte Lösung, gestehe ich gerne zu. Dafür ist die Gemengelage vielleicht auch einfach zu komplex. Einfache Antworten - wenn es sie gäbe - wären vermutlich schon lange gefunden.
Fun fact: Die 16 Vereine, die den Vorschlag abgelehnt hatten, wollen jetzt wohl dahin arbeiten, dass ein großer Gemeinschaftskredit aufgenommen wird. Da steckt ja viiel Gehirnschmalz drin.