El Mala ist 19. In dem Alter sind bei einem Fußballspieler die Anlagen viel wichtiger als das, was er bis dato schon an Leistung gezeigt hat. Alles, was El Mala bis zu heutigen Tag in seiner Karriere hat unter Beweis stellen können, ist, ob er physisch und psychisch das Zeug zu einem großen Spieler hat, der sich auf hohem Erstliganiveau behaupten kann. Auf bereits gezeigte Leistungen würde ich für eine Kaufentscheidung wenig Wert legen. Nur absolute Ausnahmetalente wie Yamal oder Messi sind in dem Alter schon fertige Spieler, die eine Top-Mannschaft bedeutend verstärken können.
Die Frage für einen potentiellen Interessenten kann daher nur lauten: Hat El Mala in seiner bisherigen Karriere gezeigt, dass er das Potenzial hat, zu einem erstklassigen Spieler zu werden, idealerweise vielleicht mit einem Fähigkeitsprofil, das nicht viele andere haben, wenn alle äußeren Faktoren wie der Trainer, die Qualität der Mannschaftskollegen und der Schwierigkeitsgrad der gespielten Spiele stimmen?
Wenn El Mala das bisher bereits unter Beweis gestellt hat, dann sehe ich es ganz genauso wie @Manndecker. Wenn er nicht in diesem Jahr für einen hohen Betrag verkauft wird, dann eben im nächsten. Das Talent würde ja nicht verschwinden. Es stünde nur ein Jahr weniger Zeit zur Verfügung, es über das Niveau hinaus zu entwickeln, was in Köln möglich ist.
Also du haust hier Thesen raus… Flick, Guardiola, Enrique würden Mbappe nicht im Kader haben wollen, Pep wollte Haa(r!?)land eigentlich gar nicht, aber der lag halt im Supermarkt gerade auf dem Regal in der Nähe der Kasse und war “günstig”… und was hat das alles mit dem BVB und el Mala zu tun?
Bei letzterem bin ich auch eher der Meinung (von @alex und @Manndecker), dass Köln nix falsch gemacht hat. Wenn, und das ist ein dickes Wenn, elMala jetzt nicht vollkommen genervt und enttäuscht ist, dass der Wechsel nicht geklappt hat (wegen 3-4 Mio). Das wäre weder für Köln noch den BVB (für einen erneuten Anlauf) gut, wenn der Spieler jetzt eine “Hauptsache weg hier” Mentalität hätte.
Ich sage ja auch nicht, dass Köln etwas falsch gemacht hat. Er hat immer trainiert und nie Anstalten gemacht sich weg zu streiken. Daher glaube ich auch, dass er mindestens genauso gut wie letztes Jahr funktionieren sollte.
Mbappe und El Mala ähneln sich mMn eben im taktischen Sinne und dass man die Taktik schon auf ihre Stärken anpassen muss. Sie sind beide keine Spieler die gerne viel nach hinten arbeiten oder pressen und deswegen passen sie dann auch nicht zu einem FC Bayern, der so stark presst.
Zahlst drei Fünftel für jemanden den keine Sau hier kennt, der kein Deutsch spricht, der keine relevante Nationalmannschaftskarriere haben wird, die Bundesliga nicht kennt, und vier Jahre älter ist.
Ich würde mir als Dortmund-Fan verarscht vorkommen.
Konstantelias (23) und Veerman (27) ist jetzt der „52 Millionen-Doppelschlag“ der über El Mala hinwegtrösten soll. Das klingt eher nach dem VFL Wolfsburg, nach dem Wiederaufstieg.
50 Mio. für El Mala wurde von den Fans als Mondsumme bezeichnet. Dabei hat man jetzt mit Konstantelias und Karetsas zwei Griechen für je 30 Mio. verpflichtet. Aber klar, so sind die Zeiten heute. Die Bellinghams, gab es für 30,5 und 30,15.
"In den sozialen Medien veröffentlichte die einflussreiche Ultragruppe „Gate 4“ ein Statement, das es in sich hat.
„Die Fahne von PAOK wird für immer am Mast wehen. Trotz aller Besserwisser und Pessimisten hat das PAOK-Volk nur eine Forderung: Giannis Konstantelias, der größte Fußballer, der nach Giorgos Koudas das Trikot unseres Vereins getragen hat, soll weiterhin das Trikot mit dem Doppelkopf auf der Brust tragen“, forderten die Fans.
Im vergangenen Sommer hatten die Ultras mit diesem Vorgehen Erfolg gehabt: Der schon beschlossene Konstantelias-Transfer zum VfB Stuttgart wurde kurzfristig noch abgeblasen und der Vertrag des Eigengewächses stattdessen vorzeitig verlängert."
Noch leisten einige unbeugsam Widerstand gegen den Transfer.
"Borussia Dortmund meldet für das Geschäftsjahr 2025/2026 einen zweistelligen Millionenverlust. Der Konzernjahresfehlbetrag liege bei 21,7 Millionen Euro, teilte der Verein am Freitag während seiner Bilanz-Pressekonferenz mit – nach einem Gewinn von 6,7 Millionen Euro im Vorjahr.
„Dieser Zustand schreit nicht nach Wiederholung. Es war ein komplexes Geschäftsjahr mit einigen Herausforderungen“, sagte Geschäftsführer Carsten Cramer. Der BVB habe das Jahr genutzt, „sich neu zu sortieren und an der einen oder anderen Stelle neu zu justieren“.
Kein gutes Jahr für den BVB. Zumindest was die Finanzen angeht.