Ausrutscher vermieden: FC Bayern gewinnt gegen Eintracht Frankfurt

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Der FC Bayern hatte am 23. Spieltag die kriselnde Eintracht aus Frankfurt zu Gast. Gegen den Tabellensiebten gaben die Münchner einen souveränen Heimsieg beinahe noch aus der Hand. FCB-Trainer Vincent Kompany ist ein Mann, der sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Sachlich und souverän geht der Belgier seit Amtsbeginn mit all den Themen um, die die Säbener Straße bewegen. So geschehen auf der Spieltags-PK als die Szenen in Lissabon rund um Vinícius Júnior zu Sprache kamen. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Aber auch sportliche Themen beantwortet der Belgier mit einer sympathischen Unaufgeregtheit. Nicht…

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Schön, dass Bischof wieder Minuten bekommen hat.

Bezüglich der Entscheidung des Spiels würde ich noch hinzufügen, dass es die (vermeintliche) Entscheidung ja gegeben hat mit dem 3-0 in der 68 Minute direkt nach der Chance von Burkardt. Man war dann danach einfach nicht konzentriert.

Das muss man nach einer 3:0 Führung auch erst mal hinbekommen. Erst Stück für Stück Struktur und Stabilität rausgewechselt und auf dem Feld Kimmich immer tiefer in der Schaffenskrise.

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Jetzt bitte nicht die nächste Krise heraufbeschwören. Frankfurt hatte 3 1/2 gute Chancen und das wars.

Bayern war 65min absolut dominant und spielbestimmend.

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Und dann darf gerne mal jemand auf dem Platz genau das wieder einfordern.

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Ich glaube niemand will etwas heraufbeschwören. Es geht eher darum, dass man nicht alles so weiterlaufen lässt, sondern sich nüchtern mit den Problemen auseinander setzt, die es in den letzten Spielen nach Führungen immer wieder gab.

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schön das ein absatz dem ausrutscher von kimmich gewidmet wurde. nüchtern zusammengefasst.

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Wenn’s saudumm läuft, geben wir heute noch einen Punkt ab…

Das wäre ja echt ein Treppenwitz gewesen. Allmählich glaube ich wirklich, dass wir am ehesten Verluste einfahren (sprich: Gegentore kassieren), wenn unsere Überlegenheit zu groß ist. Ich fand heute unsere Herangehensweise irgendwie auffällig - es ist sehr subjektiv, aber der Beginn, überhaupt die erste halbe Stunde, da waren wir voll dabei, konzentriert, mit Lust am Kicken, dynamisch und willig. Nach dem Zwei-Null und der meines Erachtens wirklich totalen Unterlegenheit der Eintracht hatte ich das Gefühl, dass wir den ein oder anderen Schlenker zuviel einbauten und die letzte Konzentration nicht mehr so da war. Und hätten wir Frankfurt durch die zwei Quasi-Eigentore nicht nochmal rangeholt, wäre das auch aufgegangen. Den kurzen Wachrüttler mit dem Pfostenschuss hat Harry ja mit dem dritten Tor gekontert. Allerdings hatte Frankfurt dann plötzlich zwei echte Stürmer auf dem Platz, die ihren Namen verdienen.

Kurz zum zweiten Gegentor:

Ich bin ja normalerweise ein totaler Verfechter des gepflegten Aufbaus, aber klar, den Ball darf Kimmich so nicht spielen. Die Distanz war einfach zu groß und der Gegnerdruck zu hoch. Kalimuendo hätte er sehen müssen. Deswegen würde ich Kim weniger in der Verlosung sehen, auch wenn er besser reagieren hätte können. Aber das Zuspiel hieß bei uns früher: ein klassischer “Neilasser” - schöne Grüße, viel Spaß beim Verarbeiten…

Überrascht war ich heute auch von Stanisic. Sehr stabil, gutes Pressing, schöne Kopfballvorlage. Kann man sagen, was man will, Stani macht einfach ziemlich viel aus seinen Anlagen. Aller Ehren wert.

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Ich bin vielleicht einer der Wenigen, der das heutige Spiel etwas positiver sieht.

Positiv, weil die Formkrise definitiv Geschichte ist. Unser Team hat heute den Achten der Tabelle komplett auseinander genommen. Mit den zähen Partien gegen Union und Augsburg hatte das zum Glück nichts mehr zu tun.

Negativ zu bewerten ist natürlich der Abfall ab der 70. Minute. Das kann mit dem klaren Ergebnis zu tun haben, aber auch mit den Signalen, die VK durch seine Wechsel gesendet hat, im Sinne von “das Ding ist durch.” Abgesehen davon ist es leider eine Bayern-Krankheit seit vielen Jahrzehnten, ab der 70. auslaufen zu wollen. Die hat uns auch Titel gekostet… alte Problematik und keine Lösung in Sicht.

Unter dem Strich läuft es aber wieder besser, als im Januar. Daumen drücken für Phonzy und voller Fokus auf den 28. Danach sollte das Titelrennen entschieden sein.

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Wieder falscher Autor. Irgendwas macht Flo da, was mich ständig als Autoren hier hinzufügt. Ist angepasst.

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"53:47 Prozent Ballbesitz "

Waren es nicht eher 63 oder 73? Gefühlt sind 53 deutlich zu wenig.

„ein Fingerzeig für die nächsten Wochen sein könnte“

Hoffentlich! :folded_hands:

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Ballbesitzmodelle funktionieren unterschiedlich. Wir besprechen das beispielsweise im neuen Podcast. Oft gehen sie einfach nach Anzahl der Pässe, aber das stimmt dann nicht mit dem zeitlichen Gefühl überein. 100 Pässe können genauso lange dauern wie 50.

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Zum Thema Ballbesitz: Viele Anbieter berechnen den Ballbesitz auf der Basis der gespielten Pässe. Die Formel lautet:

Ballbesitz Team 1 in % = Anzahl Pässe Team 1 ÷ (Anzahl Pässe Team 1 + Anzahl Pässe Team 2).

Dies ist eine rein passbasierte Methode, den Ballbesitz zu berechnen. Man teilt die Anzahl der Pässe einer Mannschaft durch die Gesamtzahl aller im Spiel gespielten Pässe und erhält den Ballbesitz dieser Mannschaft. Der Faktor Zeit spielt dabei unmittelbar keine Rolle. Der Anbieter Opta, von dem unter anderem auch der Kicker seine Daten bezieht, ist der prominenteste Anbieter, der den Ballbesitz so berechnet.

Wyscout hingegen berechnet den Ballbesitz tatsächlich zeitlich, nämlich als Anteil der Zeit, in der eine Mannschaft den Ball in ihren Reihen hat, an der Gesamtzeit des Spiels. Dies wird von Operatoren im Stadion oder am Bildschirm handgestoppt.

Nach der Methode Opta hatten die Bayern im gestrigen Spiel 50,5 Prozent Ballbesitz (510 Pässe ÷ (510 + 499 Pässe)). @justin, wie viel Ballbesitz hatten die Bayern bei Wyscout?

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Für mich von beiden Spielern ein fataler Aussetzer!
Leider dürfen wir keine Bilder von Spiel einstellen, deshalb muss ich es kurz erklären. Schaut mal beim Zeitpunkt des Abspiels von Kimmich auf Min-jae, wo da Kalimuendo ist. Der ist locker 6-7 m weit weg von Min-jae und ist dann am Ball, als Min-jae ihn spielt. Da hat Min-jae total gepennt.
Kimmich sollte da auch nicht erzählen, es wäre unsere DNA den Ball da herauszuspielen. In der Situation sollte er gemerkt haben, dass der Eintracht unsere DNA egal ist, wenn sie ein geschenktes Tor bekommen können.
Zumal Kimmich den Ball auch quer auf Links zu Ito hätte spielen können, der war nämlich auch frei. Sicherlich hat der Ausrutscher (war gestern bei unseren Spielern ständig so, bei den Frankfurtern nicht) das auch begünstigt, weil somit Zeit verloren ging. Da hatte ich schon angenommen, dass Handspiel gepfiffen würde, aber es kam dann noch schlimmer.
Klar, im Nachgang ist man immer schlauer. Aber mein Fazit ist, es sah vieles schon wieder viel besser, als in einigen der letzten Spiele aus. Gestern hat sich wieder bestätigt, dass wir uns nur selber schlagen können.
Auf jeden Fall aber auch ein großes Lob an die Frankfurter, die mit einem vermeintlichem B-Team, auch mit unserem Zutun, ein Achtungszeichen setzen konnten. Unter D. Toppmöller sah da manches gar nicht mehr so like aus.

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Kimmich hat 80% Anteil an dem Tor, weil er diesen Pass so niemals spielen darf. Kim hat 20%, weil er wirklich ausreichend Zeit hatte, dem Ball 2-3 Schritte entgegen zu laufen.

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Ich sehe da beide prozentual gleich beteiligt.
Kimmich passt von außerhalb und Min-jae steht in der Nähe des Elfmeterpunktes, er hatte genügend Zeit in Richtung Ball zu gehen und vor allem auch den Frankfurter im Blick zu haben. Der Ball kommt punktgenau zu Min-jae, der Frankfurter muss einiges an Wegstrecke zurücklegen, um an den Ball zu kommen. Der Frankfurter erahnt die Möglichkeit, Min-jae, als unserer Verteidiger nicht?

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Die “Umsitzenden” im Stadion können leidvoll bestätigen, dass ich das Tor vorhergesagt habe. einerseits in den 10 Minuten davor, da hat alles nach “wir betteln” drum, machen zu wenig, etc geschrien. Und ich finde es krass, dass niemand in der Mannschaft da den Schalter umgelegt bekommt. Aber dann auch in der Szene selbst, habe ich 3-4 Pässe vor Kimmichs fatalem Pass gesagt “das geht nicht gut, haut den sch… Ball weg”. Ich finde solche Tore noch viel bitterer als herausgespielte Gegentore, weil es einfach so mit Ansage war - und so selbstverschuldet.

Zum Elfmeter: Jemand anders hat es schon geschrieben, ich möchte das nochmal aufgreifen, weil es bei uns dahiem auf der (TV) Couch auch oft Thema ist: Der Fußball braucht für solche Szenen einfach ein anderes Strafmaß. Es kann nicht sein, dass für solche “Fouls”, bei denen Null Torgefahr besteht, ja der Foulende Spieler sogar in Ballbesitz ist und der Gegner mit dem Rücken zum Tor steht und beide sich eher aus dem 16er rausbewegen genauso ein Elfmeter die einzige, richtige Entscheidung ist wie bei einem Foul, das einen torgefährlich Abschluss in letzter Sekunde verhindert (oder ein Handspiel auf der Linie etc etc).

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In der Szene war Jonas Urbig als nahe Anspielstation da, der hätte den Ball dann direkt in die gegnerische Hälfte befördert. Aber Kimmich spielt an ihm vorbei einen absoluten Tabu-Pass mittig vors leere Tor … trotz dieser Harakiri- Idee hätte Kim den Ball locker erreicht, wenn er nur einen Schritt dem Ball entgegen gemacht hätte.

Insofern ein Katastrophenfehler, den man aber leicht künftig vermeiden kann.

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Ich z.B. schreibe das regelmäßig.
Irgendwo muss man sicherlich die Grenze ziehen, dass ist dann halt die Strafraumbegrenzung, das verstehe ich schon. Lediglich die Verhältnismäßigkeit stößt mir da auf, weil alles über einen Kamm geschoren wird und das verstehe ich dann nicht mehr.
In der Szene gestern hatte der Spieler, wie schon erwähnt, schon wegen seines Laufwegs nicht einmal im Ansatz irgendeine Chance auf ein Tor und genau das kann nicht alles eins sein in der Bewertung.
Das sieht man immer wieder, in so vielen Spielen, auch ohne unsere Beteiligung.
Für mich ist das ein grundsätzliches Problem und hat nichts mit uns als Alleinstellungsmerkmal zu tun.

Urbig hätte eventuell das gemacht, was Kimmich vorher schon hätte viel besser, mit besserer Anspielauswahl hätte machen können.