"Auf psychische Gesundheit konzentrieren": Ex-Bayern-Profi Philippe Coutinho verlässt Heimatklub

Veröffentlicht unter: Ex-Bayern-Profi Philippe Coutinho spricht über psychische Probleme

Philippe Coutinho, ehemaliger Profi beim FC Bayern München, hat in einem emotionalen Statement seinen Abschied von Vasco da Gama verkündet. Grund sind mentale Probleme. Philippe Coutinho wird kein Spiel mehr für seinen Heimatklub Vasco da Gama absolvieren. Der Brasilianer, der in der Triple-Saison 2019/20 beim FC Bayern München tätig war, hat ein emotionales Statement veröffentlicht. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Auf Instagram schrieb der 33-Jährige, dass er „mental sehr erschöpft“ sei: „Ich war immer sehr zurückhaltend, daher fällt es mir nicht leicht, das hier zu sagen, aber ich muss ehrlich sein.“ Er habe zwar eine „Liebesbeziehung“…

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Danke für den Beitrag,

Erst hab ich gedacht man der ist ja schon ewig nicht mehr da wieso ist das jetzt ein Problem der Bayern? Aber danke wie du die Kurve zu allen Sportler*innen genommen hast.

Ich bin kein Leistungssportler habe aber trotzdem immer wieder mit starken Depressionen zu kämpfen. Es ist wichtig das Thema aufzugreifen und offen darüber zu reden. Es darf nicht länger ein Tabu Thema bleiben und sich psychologische Hilfe zu holen ist kein Zeichen von schwäche sondern das Gegenteil…

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"Beim FC Bayern war zwischen 2021 auf Wunsch von Julian Nagelsmann Dr. Maximilian Pelka als Teampsychologe der Profis. 2023 endete die Zusammenarbeit.

Ob es eine direkte Nachfolgelösung gab, ist unbekannt."

Konnte auch nix über Nachfolger finden - sehr schade, daß so jemand nicht mehr hat, denn das war guter Mann wie mir scheint:

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„Dass man so jemanden nicht mehr hat“ wissen wir halt nicht. Es ist nur nicht bekannt.

Richtig, hab ich falsch ausgedrückt.

WENN man so jemand nicht mehr hat ist es sehr schade wäre richtig gewesen.

Es schaut aber halt schwer (denn über ihn findet man ne Menge, davor/danach aber nix in die Richtung bei den Profis) danach aus, dass es tatsächlich Nagelsmann gebraucht hat um so jemand beim FC Bayern zu etablieren und dass derjenige kurz nachdem Nagelsmann weg war auch nicht mehr verlängert oder ersetzt wurde.

Was Genaues (außer daß Pelka weg ist, warum auch immer) weiß man natürlich nicht - aber das ist ja bei extrem viel was wir rund um den FC Bayern so spekulieren der Fall.

Hier sind für mich die Anzeichen/Indizien leider nicht sehr positiv…

Einen Psychologen für die Spieler wird es geben, denke ich. Notfalls halt eine externe Anlaufstelle. Das ist auf dem Niveau mittlerweile Standard. Aber gut möglich, dass es in der engen täglichen Zusammenarbeit keinen Psychologen mehr gibt. Das war der Unterschied unter Nagelsmann.

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So wird’s sein, richtig.

Wobei als externe Anlaufstelle natürlich eh tausende Profis in München extrem willig bereit stehen:

FC Bayern Profi ist ja in der Stadt das geilste Aushängeschild das man sich vorstellen kann - mein zeitweiser Münchner Zahnarzt (Dr. Lechner, Korriphäe der alternativen Zahnmedizin) konnte sich prompt auch brüsten den Franck „geheilt“ zu haben, der auch schwere Zahnprobleme mit Ganzkörper Folgen hatte ähnlich wie bei mir…

Da sind dann aber trotzdem eher Welten hin leider, gerade eben bei nem Psychologen…

Es gibt mittlerweile auch viele Profis, die sich privat Personal holen. Mental Coaches, Neurologen, Psychologen. Ich muss auch ehrlich sagen, dass die Entwicklung zwar positiv ist, gerade im hochbezahlten Profifußball die Möglichkeiten auch enorm sind, sich Hilfe zu holen. Ich denke, das wichtigste ist, dass der Verein als Hilfestellung da ist und seine Spieler dahingehend bestmöglich im Blick hat. Natürlich kann ein Psychologe direkt vor Ort wertvoll sein. Vielleicht gibt es aber auch gute Gründe, dass man das nicht mehr so praktiziert. Unterstützung für die Spieler wird es in irgendeiner Form schon geben, denke ich.

wäre natürlich interessant, darüber mehr zu erfahren.

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Völlig richtig, ohne Frage.

Aber viele, auch die dies dringend bräuchten, werden, ohne so jemand immer „griffbereit“ und von den Kollegen hoch akzeptiert (siehe im Artikel oben) immer vor Ort zu haben, gerade nicht diese Schwelle überschreiten sich da aus Eigeninitiative extern professionelle Hilfe zu holen selbst wenn der Verein da bei der Auswahl behilflich:

Es ist aller Wahrscheinlichkeit nach immer noch ein Thema, das in einem Umfeld, das von Testosteron dominiert wird, wohl für manche (gerade auch bei Profis aus völlig anderen Kulturkreisen wo die Stigmas rund um Themen der mentalen Gesundheit noch viel dominanter als bei uns heutzutage) immer noch relativ schwer vermittelbar sein wird - auch wenn sich das im Schnitt über die Jahrzehnte natürlich enorm verbessert hat…

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