Analyse: Warum das Abkippen von Harry Kane so wichtig für den FC Bayern ist

Veröffentlicht unter: FC Bayern: Die Magie hinter Kanes Abkippen

Harry Kane wird oft für sein weiträumiges Spiel gelobt. Seltener wird erklärt, was es dem FC Bayern genau bringt, dass der Engländer so viele Positionen gleichzeitig spielt. Es hätte eine recht hitzige Anfangsphase in Dortmund werden können. Der BVB presste hoch und wollte den FC Bayern damit verunsichern. Gerade zu einem frühen Zeitpunkt der Saison wäre das vielleicht sogar denkbar gewesen. Doch es kam anders. Beinahe mühelos bauten die Münchner ihr Spiel auf, der Gegner lief immer wieder ins Leere, bis er auf diesen Aufwand keine Lust mehr hatte und sich fallen ließ. Klar, Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlović hatten…

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Ein Grund mehr, keine allzu großen Diskussionen bezüglich der Vertragslaufzeit zu führen. Einen Weltklasse Sechser spielt King Kane auch noch mit Ende dreißig :wink:

Danke Justin, für diese Analyse, für die Versachlichung der Spielweise von Harry Kane. Also ist es eine bewusst eingesetzte Taktik ,die trainiert wird ? Es ist also nicht die individuelle Art von Harry so Fußball zu spielen? Also nicht ausschließlich.

Ich würde sagen, es ist beides: Seine Spielweise, aber auch das bewusste Einbinden dieser Qualitäten, die er eben hat. Eine Symbiose sozusagen.

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Hat Kompany ja auch mehrmals gesagt auf die Frage, ob es seine taktische Anweisung ist, dass Kane immer schon so ähnlich gespielt hat. Mag aber sein, dass er damit auch herunterspielen wollte, wie er diese Spielweise genau einbindet und ausnutzt, da lässt er sich ja eh nie in die Karten schauen.

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Ja, Symbiose. Erklärt es wohl am besten.

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Spiel auf höherem Level: Bayern-Star Kane erklärt „seinen Fußball“

Was sagt Harry dazu?

„Ich warte gerne ab; ich möchte sehen, wie sich das Spiel entwickelt. Es ist ganz normal, dass alle Spieler von Real Madrid losrennen, um Serge, Lucho oder Michael zu stoppen, also halte ich mich in einer bestimmten Position bereit. Michael könnte einfach in ein Dribbling gehen und ein Tor erzielen – wenn ja, perfekt –, aber wenn nicht, dann lande ich in einer freien Position am Rand des Strafraums, weil zwei ihrer Spieler draußen sind, ihre Flügelspieler draußen sind, und deshalb warte ich in diesem Moment in Gedanken“, erklärt Kane.
Die Aktion entwickelt sich weiter, Real ist mit der Verteidigung des eigenen Tores beschäftigt, Kane lauert weiter hinten.
Wie der Engländer in solchen Situationen den Überblick behält? „Ich mache mir im Kopf ein Bild davon, was um mich herum passiert. Ich achte darauf, ob sich ein weiterer Mittelfeldspieler oder Verteidiger auf meiner blinden Seite befindet. Habe ich einen Mitspieler, den ich direkt anspielen kann, wenn ich den Ball bekomme? Man macht sich ständig solche Bilder von der Situation um sich herum.“

Das Scannen der Situation ermöglicht es Kane, alle Eventualitäten in sein Verhalten einfließen zu lassen. Dann erklärte Kane: „Wenn ich zum Beispiel diese Aktion anschaue und sehe, dass der Flügelspieler weit von mir entfernt ist und der Verteidiger nach vorne läuft, weiß ich, dass ich den gesamten Rand des Strafraums für mich allein haben werde."

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