WM 2026: Tag 3 im Blog – einer für den FC Bayern? Ismael Saibari mit guter Vorstellung

Habe mir jetzt gestern (heute) mal die Night-Session reingezogen und die doofen Brasilianer angeschaut gegen meinen Geheimfavoriten, der so geheim unter Experten nicht mehr ist. Und natürlich nochmal ein Auge auf Saibari geworfen.

Okay, das sah schon mal nach Fußball aus. Euer Artikel bringt es aber auf den Punkt, spätestens nach dem Ausgleich neutralisierte sich das Spiel. Beide wollten erkennbar das erste Match vor allem nicht verlieren und ließen in der zweiten Hälfte Vorsicht walten.

Aber Saibari - den kannst du blind nehmen. Billiger ist er sicher nicht geworden, aber obwohl er wie beschrieben unter der Herangehensweise der Marokkaner litt, konnte man schon sehen, dass sein Profil ziemlich passgenau unseren Kader ergänzen würde.

Einen Aha-Effekt lieferte das Spiel aber ganz sicher:

Man kann ja nie alle Spieler des Weltfußballs auf dem Schirm haben. Und oft lernt man bei einer WM dann doch so einen, in der Regel sehr jungen Kerl kennen, den man nicht oder kaum kannte.

AYYOUB BOUADDI. Was für eine Granate! 18 Jahre der Typ, spielt bei Lille. Ich meinte den schon mal bei den U-Teams Frankreichs gesehen zu haben, bin mir aber nicht sicher. Ich hatte jedenfalls brutale Xavi-Vibes bei seinem Spiel. Und der nimmt ja echt in dieser hochbegabten Mannschaft Marokkos eine zentrale Rolle ein. Und wie abgezockt, reif und technisch hochklassig er das macht, ist bemerkenswert. Die Neumann hat allerdings irgendwas erwähnt, dass PSG da schon ‘nen Finger, wenn nicht gar ‘ne Hand drauf hat. Würde mich nicht wundern.

Jedenfalls nochmal zumSpiel selbst:

Technisch-spielerisch sind die Marokkaner eine Augenweide. Leichte Fragezeichen hab ich im Sturm. Wenn Saibari schon die quasi alleinige Spitze geben muss… aber das kann natürlich auch am Gegner gelegen haben.

Und die Brasilianer? Keine Überraschung. Völlig unkreativ, speziell in der Zentrale. Bieder bis ins Mark, Haupt-Plan: Vini und Raphinha auf den Flügeln ins Spiel bringen. Öde, öde. öde. Hoffentlich kommen die nicht so weit.

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