Was für Thomas Tuchel beim FC Bayern spricht – und was gegen ihn

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Thomas Tuchel steht beim FC Bayern München massiv in der Kritik. Was spricht noch für den Trainer und was gegen ihn? Eine Debatte.

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Für ihn sprechen die Umstände. Leider spricht alles was von ihm ausgeht immer weniger für ihn.

Leider sind unsere Verantworltichen in den letzten Jahren auch nicht gerade gesegnet damit die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Insofern könnte ich mich noch nicht einmal auf etwa festlegen.

Im Grunde kann man nur zuschauen und hoffen. egal was passiert.

Und im Sommer muss der halbe Kader gehen. MUSS!

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:grimacing:
#…>Th!s_oderUnterDen(Frei-)Verügbaren(EinGlasner…ähm…Mourinho/Lopetegui/…HasenhüttlMalAnsatzweiseAusgenommen)Wen!gVerlockendes(…vsDieViel-beschworeneWendeInDerErfüllungs…äh…Führungs-etageAberSchonEherAuto…EinSich-An-Ein-Strohhalm-Klammernder-WunschOder?)!? :face_with_monocle:
:confused:

https://twitter.com/BayernPortal/status/1758191219274879331

"Laut Sky-Moderator Riccardo Basile, der in der Sky-Talkrunde enthüllte, habe Thomas Tuchel in der Bayern-Kabine nach dem Bayer Leverkusen-Spiel zu den Bayern-Spielern gesagt: „Ihr seid nicht so gut, wie ich annahm. Dann muss ich mich eurem Niveau eben anpassen.“

Das lassen sich die Spieler natürlich nicht gefallen und unterbieten sofort wieder. :laughing:

Sollte das nur halbwegs wahr sein? Puh.

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Basile gehört natürlich zum untersten Niveau bei Sky. Und das will was heißen…

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Meinst du jetzt, weil er das, was ihm da gesteckt wurde, veröffentlicht hat - oder unterstellst du, dass er das erfunden hat?

(ich finde nämlich gerade beide Varianten im wahrsten Sinne des Wortes „unglaublich“)

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Das meine ich ganz grundsätzlich bei ihm.

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Da ihr das so schön von zwei Seiten aufgefächert habt:

Ich für meinen Teil bin mehr bei Niels.
Der Teil scheint mir den Blick mehr zu weiten und konstruktiver in die Zukunft zu blicken, er fragt sich nämlich auch, wo denn die Alternative läge:

Wer sollte jetzt übernehmen? Wenn Hansi Flick schon deine verlockendste Option ist, dann ist Geduld vielleicht der beste Ratgeber.
[/quote]

Auch Daniels Argumente haben ihr Recht, besonders der Teil mit den Personalentscheidungen. Allerdings haben die eben immer die Eigenschaft, sich im Nachhinein ach so easy als richtig oder falsch entlarven zu können. Ich persönlich hätte auch anders aufgestellt, fand aber jede Entscheidung zumindest nachvollziehbar.
Ansonsten zählt Daniel eigentlich nur auf, was faktisch als Ergebnis steht, aber er findet aus meiner Sicht keine plausible Erklärung, warum Tuchel und nur Tuchel der Schuldige sein soll.

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Wie schon in einem anderen Thread so ähnlich geschrieben: Wir sind mittlerweile auf dem Niveau von Schalke oder dem HSV, was Trainerentlassungen angeht.

Hatten wir seit Pep nur Luschen am Start? Äußerst unwahrscheinlich! Die Probleme liegen woanders - schlechte Kaderzusammenstellung, womöglich interne Probleme auch auf Führungsebene, die wir nicht kennen.

Tuchel raus, Labbadia / Flick / Mourinho / Neururer rein? Wird vielleicht für die ersten 10 Spiele helfen, wenn überhaupt. Danach wird wieder munter am Stuhl gesägt werden.

Offensichtlich ist der Kader nur schwer trainierbar. Dann lieber TT, als eine zweitklassige Lösung.

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Robben schick ManU mit Traumtor nach Hause | Champions League 2009/2010 (youtube.com)
Vielleicht hilft das die Stimmung etwas zu heben. Mir hat es geholfen.

Nach dem Wechsel im Management und der Trainerposition erinnert die aktuelle Lage an die chaotischen Tage unter Nagelsmann, als die Spieler auf dem Feld scheinbar planlos agierten. Trotz meines begrenzten Fußballwissens halte ich Tuchel für einen erstklassigen Trainer, der keine Schuld an der Misere trägt.

Das „Fat Cat“-Syndrom, eine Art Selbstgefälligkeit, scheint bei einigen Spielern vorzuherrschen („Bayern soll froh sein, dass ich hier bin.“). Solche Phasen sind zwar normal, doch hoffe ich auf ein baldiges Ende dieser schwierigen Zeit- incl Sieg und nächster Runde gegen Rom.

Dann lasst uns paar Spieler mit anderen Spielern ersetzen im Sommer.

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Wenn man das sagt, kann man sofort die Koffer packen.
Sich als Trainer so über die Mannschaft stellen (sinngemäß: „ihr seid so schlecht, ich, der FIFA-Welttrainer von 2021, muss mich auf euer niedriges Niveau herablassen“) kannst du nicht mal in der Bezirksliga machen.
Da bringt man die Spieler logischerweise gegen sich auf.

Ich hoffe, dass dieser Basile das erfunden hat bzw. an dieser Story nix dran ist.

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Ich meine mich zu erinnern, das sowas schonmal im Raum stand - bei nagelsmann? Das die Spieler mit den Vorgaben des Trainers überfordert waren (sich überfordert fühlten).

Evtl hat er das so gemeint? Kann ja sein.

Und bezgl Vorwurf vom Trainer : wenn der Präsident einer Profi Mannschaft diese öffentlich als AH bzw. Uwe Seeler traditions 11 anredet, ist das weniger schlimm? Weil es der Kaiser war?

Für mich ist offensichtlich, das diverse Menschen überfordert sind- Spieler / evtl sogar der Trainer - der Vorstand ( im Umgang mit den sportlichen Gegebenheiten).

Heilen könnte tatsächlich eine Saison ohne Titel. Wenn man ( eberl???) die richtigen Schlüsse zieht:

  • wie wollen wir spielen
  • welchen Trainer brauchen wir dafür
  • mit welchen Spielern können/ wollen wir den Weg weiter gehen.
  • welche Spieler sollen (realistisch) dazu geholt werden

Etc

Allerdings befürchte ich, das auch ein eberl im
„ im ständigen Austausch“ ( per Fax zb) an den Tegernsee stehen muss … und ob das dann sinnvoll ist?

PS : der Beitrag könnte auch in den Trainer Tread verschoben werden- falls er hier zu sehr offtopic ist.

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Oft - ohne das ich natürlich irgendwas weiß - sind das Stories die von der Mannschaft irgendwie an die Medien durchgestochen werden.

Und oft läuten solche Stories die Endphase eines Trainers ein.
Mir fallen nicht viele Beispiele ein wo ein Trainer sowas durchgestanden hat.

Auch wenn - na klar - man nicht gewinnt, es immer „unruhig“ ist…

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  1. Habe ich ja betont, WENN es stimmt…Ich glaube auch nicht daran, denn so doof kann kein international anerkannter Toptrainer sein, außer man will einen Rauswurf provozieren…
  2. Was hat der Kaiser, der damals nicht Trainer und damit Teil des Teams war, damit zu tun? Außerdem war das im Jahre 2001, die heutige Generation bedarf mMn einfach auch insgesamt einen etwas anderen Umgangston.

Als Führungskraft darf man sich mMn einfach nicht so überhöhen und sich selbst auf ein höheres Treppchen als seine Leute stellen, das ist völlig klar. Zumindest wenn man möchte, dass man gemeinsam an einem Strang zieht und an Zielen arbeitet.
Er hat ja durch das ständige Jammern und Fordern neuer Spieler in der Öffentlichkeit intern ja auch sicher keine Beliebtheitspunkte gesammelt.

Aber nochmal, alles nur bei der Annahme, dass dieses oben verlinkte Gerücht der Wahrheit entspricht. Ich hoffe und glaube das nicht und bin optimistisch, dass am Sonntag die Reaktion kommt und man dann wieder Fahrt aufnimmt, MIT Tuchel.

Ich finde schon, das eine Führungskraft sagen kann, wenn er sich getäuscht hat. So herum kann man das auch sehen.

Im Kontext: in Leverkusen hat er ein anderes System spielen lassen (wollen- da hatten leider seine Spieler was dagegen) - und dann würde die Aussage ja passen, das er dachte, seine Spieler könnten mehr ( andere spielsystem mehr zb) und er sich nun anpassen muss, weil sie es eben nicht können.

Einpacken muss er wohl sowieso. Die Frage ist nur : wann.

Es kann tatsächlich sein, dass er etwas gesagt hat, was eher ein „Schuldeingeständnis“ war („Ich habe da was probiert, was nicht funktioniert hat, zukünftig muss ich meine Ideen wieder mehr an euch anpassen“ oder so), und ein emotionalisierter Spieler hat sich angegriffen gefühlt und eine andere Botschaft rausgelesen und dann weitergegeben. Passiert ja oft, dass jemand in kritischen Momenten ob bewusst oder unbewusst falsch verstanden wird…

Alles Spekulation.

Aber so wie es jetzt im Raum steht klingt es sehr nach Kovacs Geschwindigkeits-/PS-Aussage. Und triebe einen weiteren Keil zwischen Trainer und Mannschaft.

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Auch Guardiola ist schon gegangen weil der Kader am Tegernsee zusammengestellt wird.

Führungsebene ist der Kern des ganzen Dramas hier. Die Spielidee ist veraltet wie in der Nationalmannschaft auch. Alle Mannschaften spielen schneller, nur wir nicht. Völlig hängengeblieben auf guardiolisches TikiTaka anno 2013. Das ist aber nicht mehr das Spiel, selbst Guardiolas ManCity spielt viel viel schneller (und direkter).

Und Punkt 2: wenn man ultradominanten Ballbesitzfußball vorgibt, dann muss man auch die entsprechenden Spieler dafür holen. Die meisten Spieler der letzten Jahre sind doch irgendwelche random Bauchtransfers aka „in den Spieler verliebt“… Mane, Laimer, Hernandez, Gravenberch. Wenn ich mir überlege wie lange „der Brazzo“ an Hudso-Odoi rumgebaggert hat und dann kam er als Trostpflaster mit Musiala zurück, da fragt man sich doch. Und im Winter hat man ernsthaft bei Chelsea angeklopft ob man Mudryk bekommt?!? Der als größter Transferflop der Premier League der letzten 10 Jahre gilt und einfach mal gar nichts sonderlich gut kann außer extrem schnell sein? Die Granden sind überhaupt nicht mehr auf der Höhe und ich hoffe sie sehen das zügig ein.

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Eine Behauptung, die ich stark anzweifle. Die Sache mit City & Bergiristain war doch schon lange der Plan. Da hätte man sich doch auf den Kopf stellen können.

wer bitte gibt denn das vor? Die „Granden“?
Ich bin der Meinung man gibt eine Richtung vor. Dafür stellt man ja auch den Kader zusammen. Der Rest ist Aufgabe des Trainers.

Was soll der FC Bayern denn spielen ? RB Fußball?

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Ich sehe auch nicht was es kurzfristig zu gewinnen gäbe: würde die Mannschaft plötzlich wie befreit aufspielen? Halte ich für unwahrscheinlich. Es wäre nur ein weiteres Signal, was für ein schwieriger Verein Bayern für jeden Trainer geworden ist. Es ist Zeit wieder mehr Ruhe und Stabilität auszustrahlen. Wenn der Wechsel als notwendig erachtet wird, dann in Ruhe nach der Saison.

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