Vincent Kompany zum FC Bayern: Drei Dinge, die der neue Trainer besser machen muss

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Nun ist es offiziell: Vincent Kompany wird Trainer des FC Bayern München. Der Belgier unterschreibt in München einen Vertrag bis 2027. Drei Dinge, die er jetzt besser machen muss als seine Vorgänger.

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Wow! Ein Artikel ohne KHR, UH oder Herbert Hainer (da wäre das Kürzel kritisch geworden) bashing?! Respekt!

Zu den drei aufgeführten Punkten:
Alles richtig analysiert. Und ich denke, dass Kompany der richtige Mann dafür ist

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Wird super, reden wir ihn uns schön und freuen uns nach Wochen der peinlichen Trainersuche nun auf Wochen der stümperhaften Transferbemühungen, mit Zugängen die nicht weiterhelfen und den Nullen im Kader die keiner will und die man selbst geschenkt nicht losbekommt.

Keiner hat es so schwer wie die drei :frowning: deshalb müssen sie sich auch ständig in der Öffentlichkeit zu allem äußern :frowning: :frowning: :frowning:

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kommst du dir nicht langsam albern vor? so als einsamer Verteidiger der Peinlichkeiten?

ansonsten:
top Artikel! :blush:

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Gut zusammengefasst.
Die drei angesprochenen Themenfelder würden wir uns wohl alle erfolgreich beackert wünschen.

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Nicht mehr als sich die Leute vorkommen müssten die ständig erwähnen müssen, dass UH „verschwinden“ sollte

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Wie schon @Jo_1 geschrieben hat, ja, diese Themen müssen definitiv nicht nur dringend angegangen werden! Sie müssen professionell durchgearbeitet werden, denn davon hängt nicht nur das Wohl und Wehe des neuen Trainers ab, sondern die mittelfristige Zukunft des FC Bayern.

Nicht zu sehr verblüffend ist für mich, dass zwei Mitforisten (they, who must not be named) erneut mit gut durchdachten und formulierten Beiträgen zu begeistern wissen.

Inhaltlich wollte ich noch Folgendes beitragen: Nach längerem Nachdenken bin ich tatsächlich der Meinung, dass gerade im Bereich der anstehenden Medienauftritte eine große Wichtigkeit liegt. Ich habe kürzlich schon woanders auf MSR geschrieben, dass es in Deutschland keinen Bundesliga-Standort gibt, wo Presse und TV derart mächtig sind und täglich (in der Säbener und der Arena) präsent. Ich selbst habe im letzten Halbjahr mitbekommen, wie schwer sich Trainerteam und Presseabteilung des Vereins tun, den Medienrummel in geordnete Bahnen zu lenken bzw. zu halten. Ich denke tatsächlich, dass dem Club eine Art Wagenburg-Mentalität guttäte. Kompany, Eberl und Freund sollten bitte eine eingeschworene Einheit bilden, die sich von der Presse nicht auf’s Glatteis führen lässt.
Zudem muss - ich habe keine Ahnung, wer das tun könnte bzw. darf - einem gewissen Personenkreis „verboten“ werden, sich permanent zum Tagesgeschäft, der Kaderplanung oder dem Coach zu äußern. Ich habe lange genug im TV-Business gearbeitet, um zu wissen, dass natürlich alle Sender und Zeitungen nach einem O-Ton vom Ehrenpräsidenten lechzen, weil sie wissen, dass da immer was Explosives aus dem Mund fällt. Empörung, Empörung, Klickbait, Klickbait. Hurra die Gams!
Mit einer großen Scheibe Zurückhaltung (auch bei den Spielern) wäre allen sehr geholfen!

Natürlich darf allerdings nicht hinten runterfallen, dass die Kaderumstrukturierung knapp genauso wichtig ist. Auch wenn VK in England prizipiell ein ähnliches System spielen ließ, ist wohl allen klar, dass wir aus verschiedenen Gründen (Verletzungsanfälligkeit, Identifizierung mit dem Club, Professionalität oder pures Können) neue Spieler brauchen und - im besten Falle - altgediente in den verdienten Vereinswechsel schicken sollten.

Edit:
Minuten nach meinem Text habe ich bei watson diesen Beitrag entdeckt. Max Eberl wird zitiert: „Für uns ist es eine Chance, ein paar Dinge zurückzurudern und eine Einheit zu werden, indem wir als Klub hinter unserem Trainer stehen. Er ist ein junger Trainer, der eine unfassbare Persönlichkeit hat. Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir geschlossen zusammenstehen.“
Das deckt sich ja ein bisschen mit meiner These der „Wagenburg-Mentalität“.
Hier der Link zum Artikel: FC Bayern: Eberl macht bei Kompany-Vorstellung versteckte Ansage an Hoeneß

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So milde plötzlich? Wo ist Dein einst unübertroffener Biss geblieben? Aber klar, man wird halt nicht jünger. :wink:

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Vielleicht einfach mal auf die Beachtung der von der Verfassung garantierten Grundrechte pochen? :sweat_smile:

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Ich nehme an oder hoffe, Du spielst auf Ereignisse aus dem Oktober 2018 an, als Waldorf und Statler der Sportwelt ihre gar nicht mal so großartigen Kenntnisse aus dem Unterricht der politischen Bildung zur Schau stellten?

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Endlich versteht mal jemand meinen Avatar!!! :rofl:

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In der Tat, exakt das. Und deshalb finde ich es problematisch, eine Wagenburg-Mentalität zu propagieren, denn genau die war ja die Grundhaltung dieser Presse(beschimpfungs)-Konferenz. Anscheinend bewertest Du es nicht anders.

Was Du meinst, ist vermutlich: mit einer Stimme zu sprechen, was klar vereinbarte Zuständigkeiten voraussetzt. Und damit weniger Angriffsfläche zu bieten. Das wäre sicherlich wünschenswert. Eine Wagenburg-Mentalität beinhaltet aus meiner Sicht bereits eine tendentiell paranoide Haltung: sich über den Einzelfall hinaus ungerecht behandelt zu sehen und deshalb die Reihen fest zu schließen und Gegenangriffe zu starten. Womit wir wieder beim Szenario von 2018 wären.

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Man braucht keine Wagenburg-Mentalität.
Aber was man wieder einmal nötig hätte, wäre eine Vereinsführung, die zum einen wirklich geschlossen hinter einem Trainer steht. Und dazu gehört dann eben auch, dass man die Leute ihren Job machen lässt, die etwas davon verstehen.
Und das sind im fußballerischen Sinne nun einmal der Trainer, der SpoDi und der SV.
Und sich zum anderen geschlossen hält und Aussagen zum Fußballgeschäft denen überlässt, die dafür verantwortlich sind. Und das ist nun mal der Sportvorstand, der Sportdirektor und der, der vor und nach jedem Spiel das Vergnügen hat, sich in den PK den Medien zu stellen - der Trainer.
Wenn ein Trainer feststellt, dass der Kader doch sehr auf Kante genäht ist - was sich ja des Öfteren in der Saison bestätigt hat, ist es Sache des SV darauf zu reagieren.

Solche eher dümmlichen Sprüche wie - da muss der Trainer eben kreativ sein - sind da zum Einen weder hilfreich noch beweisen sie zum Anderen, dass der Herr VV die Aussage des Trainers überhaupt ernst nimmt bzw. Ahnung davon hat sondern eher das Gegenteil. Und auch die Aussage eines Herrn Hoeneß, dass das ja schließlich alles Nationalspieler sind und sich sein Neffe beim VfB auch nicht beschwert, sind da wenig hilfreich.
Eine Aussage, dass die legendäre Taskforce die Sommertransferperiode zum Teil verbockt hat, wird es natürlich nicht geben, aber dann sollte man eben besser die Klappe halten.
Und wenn der Herr „einfaches Aufsichtsratsmitglied“ glaubt, dass er während laufenden Verhandlungen einen Trainerkandidaten als 3.Wahl bezeichnen muss, ist das für die Außendarstellung des Vereins auch wenig förderlich. Vor allem wenn der Kandidat dann anschließend absagt.
Und wenn der Herr Präsident höchstselbst nach dem erfolgreichen Rückspiel zuhause gegen Arsenal nicht besseres beizutragen hat, als Lobeshymnen über einen Trainerkandidaten mit dem man ja in guten Gesprächen sei, während er zum erfolgreichen Spiel, der Mannschaft und dem Trainer nicht eine Silbe verliert, zeigt das auch sehr eindrucksvoll, dass es da wohl eher nicht um das Spiel und die Mannschaft ging. Da lob ich mir doch einen Kaiser Franz, Gott hab ihn selig, der bei solchen Anlässen sich erst mal über das Spiel und die Mannschaft äußerte - und wenn es sein musste auch sehr kritisch.

Das ist das derzeitige Problem des FC Bayern - Weder der Präsident und AR-Vorsitzende noch der Vorstandsvorsitzende haben - einfach ausgedrückt - Ahnung vom Fußball, meinen aber pausenlos, sich dazu äußern zu müssen, und lassen kaum einen Fettnapf aus.
Keine Wagenburg, sondern einfach mal die Klappe halten, zu Themen, die nicht zur eigenen Kernkompetenz gehören.

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Ich habe jetzt tatsächlich die eine oder andere Minute darauf verwendet, Deine Antwort mental zu durchdringen. Und ich muss zugeben, Du hast natürlich vollkommen recht. Meine Wagenburg-Metapher (die kommt bestimmt auch aus meiner großen Zuneigung zu Western-Filmen) ist auf alle Fälle verkehrt gewesen. Danke für Dein Mitdenken und Deine Aufklärung!

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