Sie betonen also, dass nach ihren Informationen weiterhin Gespräche laufen und dass es sich bei “Head of Women” (ehemals Green) und “Women’s Sporting Director” (nun Radley) um unterschiedliche Positionen handelt (so lese ich das). Tatsächlich hat Chelsea im offiziellen Pressestatement Radley explizit nicht als Green-Nachfolge benannt. Andere Medien wie z.B. BBC haben das allerdings so interpretiert und verbreitet, weil beide Positionen wohl identische Aufgaben beinhalten(?).
Ja, am Ende des Artikels bleiben auch bei mir mehr Fragezeichen zurück als ich Antworten erhalten habe. Vielleicht hätte Soccerdonna auch einfach recherchieren und darlegen können, ob tatsächlich eine neue Position geschaffen wurde oder ob nicht eher die alte Position im Rahmen einer Umstrukturierung umbenannt wurde, was ja durchaus denkbar ist. Sich nur an der reinen Bezeichnung aufzuhängen, ist mir etwas zu wenig.
Da ich nicht mehr Aufwand als nötig in Gerüchte stecken wollte, aber doch neugierig war, habe ich Gemini zu dem Thema befragt. Bitte nehmt dies nur als zusätzliche Info und nicht als finales Wort. Ich übernehme keine Garantie für irgendeinen Blödsinn, den die KI hier evtl. verzapft aber zumindest ein paar Worte in dieser Form hätte ich mir in dem Artikel von Soccerdonna gewünscht:
Umstrukturierung: Zwei Rollen oder eine neue Philosophie?
Die Antwort auf deine Frage ist ein „Ja“ zur Umstrukturierung, aber mit einem spezifischen Fokus auf die Modernisierung:
Vom „Manager-Modell“ zum „Sporting Director-Modell“: Unter Emma Hayes und Paul Green gab es eine sehr enge, fast symbiotische Führung. Nach Hayes’ Abgang (und der Verpflichtung von Sonia Bompastor) hat der Club entschieden, die Struktur an das Modell der Männer-Abteilung anzupassen.
Trennung der Verantwortlichkeiten: Während Paul Green als „Head of Women“ eine sehr breite, allumfassende Rolle hatte, ist Phil Radleys Position als Sporting Director spezifischer auf die sportliche Strategie, Kaderplanung und Rekrutierung zugeschnitten.
Einbindung in die „Football Leadership Group“: Radley wird eng mit den sportlichen Leitern des Gesamtvereins (Paul Winstanley und Laurence Stewart) zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass die „eine Stelle“ von Green nicht einfach verdoppelt wurde, sondern die Aufgaben nun stärker zwischen dem neuen Sporting Director (Radley) und der übergeordneten Vereinsführung aufgeteilt sind.
Danke für den Link. Ich glaube, an der aktuellen Gerüchteküche stört mich weniger ein etwaiger Abgang von Bianca Rech, denn ich gönne ihr durchaus jede Position, die einen wohlverdienten weiteren Schritt für ihre Karriere bedeutet, auch wenn ich sie lieber in München hätte. Es nervt mich vielmehr, dass Soccerdonna uns hier Kellermann auf’s Auge drücken möchte und dies lediglich damit begründet, dass er gerade frei und somit die logische Wahl ist.
Die normalen VfL Fans drehen gerade alle durch. Kellermann verlässt den Verein und gleichzeitig wird man immer mehr LGBTQ-unfreundlich. Nach Behrens, der ja mittlerweile wieder weg ist, jetzt auch noch Hoffmann.
Bin gespannt wie sehr der Abgang von Kellermann da die Karten neu mischelt.
Aber ja, falls Wredes Entwicklung so weitergeht, wären wir nach einem Wolfsburgstint wahrscheinlich ein Regal zu tief, daher sollte Wrede jetzt auf dem Zettel stehen.
Bin ehrlich, auch wenn sie beim HSV viel auf Links außen eingesetzt wird, denke ich, dass sie langfristig eher im Zentrum oder im Halbeaum spielen sollte.
Auf außen ist sie sehr häufig isoliert und das kann gut sein, nimmt aber auch Teile ihres Skillsets raus.
Aber solche Fälle wird es ja immer wieder geben. Wir haben das ja auch bereits beim Männerfußball gesehen. Wenn die Spieler bereits bei Leverkusen, Dortmund, Frankfurt oder Leipzig sind, sind sie einerseits bereits so gut, dass sie direkt ins Ausland gehen können und andererseits einfach zu teuer.
Wenn Bayern im Frauenfußball also nicht ordentlich investieren will bei Ablösen, muss man die Spielerinnen vorher verpflichten und es irgendwie hinbekommen sie zu integrieren und zu entwickeln. Das ist ja denke ich auch der Plan bei Potsi. Potsi ist jetzt keine Sofortverstärkung, aber sie hat ordentlich Potential. Und wenn sie das ausschöpft, wäre sie sehr wahrscheinlich nicht für Bayern bezahlbar (nach aktuellen Maßstäben). Und das Beispiel Mara Alber zeigt ja auch, dass die Engländer Deutschland auf dem Zettel haben und weniger zurückhaltend agieren als der FC Bayern.
Also wenn man von einer Spielerin überzeugt ist, muss man auch aktiv werden.