Transfermarkt - Gerüchteküche

Kein top Club würde momentan so verrückt sein, Goretzka zu verpflichten, unabhängig von seinem Gehalt.
Noch nicht einmal Eddie Howe, noch nicht einmal Potter.

Goretzka stellt sich bei uns und der NM vor die Kameras und erhebt Stammplatz Ansprüche. Nullkommanull durch Leistungen untermauert.

Da war ja die Walz aus der Pfalz effektiver, die hat wenigstens die Gegner „überrollt“.

Goretzka und Gnabry Vertragsverlängerungen waren aus heutiger Sicht richtig teure Fehlgriffe- leider.

Wenn es nach Leistung geht müssen beide die nächsten Wochen auf die Bank.

Den Gedanken hatte ich auch schon. Wobei eine leihe eines >30 Mio Transfers wohl schon ein ziemliches Eingeständnis einer Fehleinschätzung wäre. Zumal er dann nach einer erfolgreichen Leihe (zurück zu Ajax?) wohl auch nur wieder schwer zur Rückkehr nach München motiviert werden müsste. Aus meiner Sicht sind 5 Spieler für 2 solche extrem wichtigen Positionen keine Überbesetzung. Es wird (kann?) aus meiner Sicht einfach zu wenig rotiert bzw die Bandbreite der unterschiedlichen Fähigkeiten wird zu wenig genutzt. Kimmich / Goretzka klappt nicht—> trotzdem spielen beide immer gegen sämtliche Gegner

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Ja, wäre nicht sehr bayerntypisch. Da gab es Sanches in der Preisklasse. Sonst?

Wird bei Gravenberch natürlich auch vom weiteren Verlauf der Saison abhängen.
Sieht er hier eine realistische Chance auf Einsatzminuten? Wenn es so weitergeht wie in der Vorrunde, werden sein Berater und er hinter (und vielleicht auch vor?) den Kulissen schon einiges an Druck machen.

Alles richtig. Aber Sanches war auch eine andere Wette (18, eine Saison bei den Profis) als Gravenberch (20, 4 Saisons bei den Profis). Auch sind die anderen vier 6er (Jahrgänge 1994, 2x 1995 und 1997) im besten Alter. So gesehen hätte eine Leihe ein ziemliches „nochmal den Marktwert pushen und dann abgeben“ Geschmäckle. Und das finde ich bei Gravenberch als zu früh

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Ich muss dazu sagen, dass ich Goretzka für keinen schlechten oder überbezahlten Spieler halte. Er ist eine sehr gute Wahl, wenn man einen dynamischen, physisch kräftigen und abschlusstarken Box-to-Box-Midfielder sucht. Da kann ich mir schon einige Interessenten v.a. in England vorstellen, wo solche Typen gut reinpassen, und die auch das Gehalt stemmen könnten.

Das Problem ist halt bei uns, dass er im Zusammenspiel mit Kimmich immer wieder eklatante Aussetzer hat - ehrlich gesagt, ist das meiner Wahrnehmung nach schon die Norm. Das liegt auch nicht rein an Goretzka, die Partnerschaft mit Thiago hat in Lissabon ja super funktioniert. Aber so, wie es gestern wieder lief, ist da praktisch ein sehr teurer Spieler komplett verschenkt, und andere tragen mehr zum Funktionieren des Gesamtgebildes bei.

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Ich fand ihn gestern nach Einwechslung (ebenfalls wie Coman) ganz gut und hoffe für ihn, er bekommt jetzt öfter mal die Chance, ggfs. auch von Beginn an.
Wenn es wieder so läuft wie im ersten Saisonabschnitt denke ich aber auch, dass er im Sommer auf einen Wechsel drängen wird, da er ohne Spielpraxis auch seinen Platz in der Nationalmannschaft vergessen kann.

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In England gibt es ja auch die ersten Gerüchte, das ManUnited und Liverpool interessiert sind. Die Beraterin soll aber den Clubs klar kommuniziert haben, das der. FCB Gravenberch nicht ziehen lässt.
Auf der anderen Seite lässt Nagelsmann, der ihn mit einem Plan überzeugt haben soll, bisher auf der Bank versauern. Gravenberch muss einfach öfter eingesetzt werden, wie Tel. Wenn er das entgegen des „Plans“ nicht macht, und auf den Windhund Laimer setzt, wird die Dame, die von Raiola offensichtlich viel gelernt und übernommen hat, ungemütlich im Sinne ihres „Kunden“.

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Die Aussage kann man eigentlich nicht so stehen lassen. Auch auf Top Niveau (vielleicht auch grade da) kann man mit Pressingfußball sehr sehr erfolgreich sein. Der FC Bayern hat immerhin genau mit diesem Fußball in 2020(/21) alle Titel gewonnen, die es gibt.

Die Verallgemeinerung ist auch nicht Zielführend. Ein FC Liverpool hat sich in den letzten Jahren besonders durch die Intensität des Pressings ausgezeichnet. Im Ballbesitz waren sie zwar trotzdem gut bis sehr gut, aber nicht exzellent. Jetzt wo sie die Intensität nicht mehr auf den Platz bringen können, bröckelt es langsam.

Auch sonst fällt mir neben City keine einzige europäische Spitzenmannschaft die rein über einen Ballbesitzfußball kommt. Ein FC Barcelona spielt diesen vielleicht, was national zwar funktioniert, aber international gegen die Schwergewichte Inter und Bayern nicht gereicht hat.

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Ballbesitzfußball im Sinne von 200 Kurzpässen, also Spanien / Barca der 00er-10er Jahre, ist doch mausetot. Selbst Pep spielt mit City, wenn möglich, dynamisch von hinten raus.

80% der Spitzenteams spielen ähnlich wie die N11en bei der WM: Hinten absichern, dann kontrolliert(!) aufbauen und Konterchancen, bzw. freie Räume konsequent nutzen. Nicht schön, aber aktueller Standard.

JN will - ganz ähnlich wie die N11 - wieder mal zeigen, dass es auch anders geht., nämlich weitgehend ohne Spielkontrolle und mit rudimentärer defensiver Absicherung. MMn ein vollkommener Irrweg.

Eigentlich gehört diese Diskussion aber in den Taktik-Thread.

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:thinking:
„Jeder darf einmal“ oder: Ein („neuerliches“) „Miss-verständnis“ zwischen Scouting-Abteilung und („Windhund“-)Trainer?
:confused:

So war es gemeint, und jeder kann es auch so verstehen wenn man will. Schon hunderte mal hier diskutiert und ausgeführt.
Klopps Liverpool, das die Meisterschaft und CL gewonnen hat, hat mit dem anfänglichen Liverpool und BVB nichts aber auch garnichts mehr gemein. Und mit dem Spiel von Rangnicks ManUnited RB oder Hoffenheim auch nicht.

Klopp und Pep s Spielphilosophien haben sich weit aufeinander zu entwickelt. Tuchel hat ähnlich gespielt, wenn auch im 3-4-3. ETH spielt auch so. Real und Barca sowieso.

All diese Teams legen Wert auf ein starkes Mittelfeld, keiner würde auf die Idee kommen die beiden offensiven Mittelfeldspieler auf eine Linie mit den drei Offensiven spielen zu lassen.

Erinnere noch gut wie sogar ein Solskjaer Nagelsmann ausgecoacht hat. Die Balance fehlt, kann eigentlich jeder erkennen, wenn man es denn will.

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Der „Windhund“ scheint nicht schlecht zu sein.

Ich dachte an Liverpool…

Dort auch aber die holen ja wahrscheinlich schon Bellingham

Belingham kommt nach Madrid… wobei liverpool natürlich seinen Reiz für Ihn hätte. Wenn aber verlässlich Titel auf die Visitenkarte sollen, dann geht eben nix über Real…

Ich könnte mir gut vorstellen, dass er erst nach England geht, um sich dort zu beweisen und nachher dann zu Real für die Titel.

:neutral_face:
Womöglich wäre (der „Windhund“) LAIMER (als HERNANDÈZ-„Pendant“) auf der (R)DA eine „wertvolle:re“/…„synergetische:re“ Idee [Mit „alternierenden“ Positionierungen haben es die SÄBENER „Pressing-Puristen“ und „Polyvalenz-Profiler“ aber bekanntlich nicht so.]…!?
:upside_down_face:

Im Gegensatz zu Angreifern („bis dato“) kaum - durchaus „wünschenswerte“ - D/ZM-ler bzw. („links-füßige“) OA-ler „gerüchtet“ [Ein nunmehr „vertragsloser“ THAUVIN (30) evtl. eine („kurz-fristige“) Lösung (à la BLIND)?]…!?
:thinking:

Ok @918 dann habe ich es wirklich falsch verstanden. So wie ich es verstanden hatte, konnte ich es aber nicht stehen lassen.

Hier nur die Einschränkung, dass wir die wenigsten Gegentore seit 5 Jahren nach 17 Spielen haben. Das Problem ist glaube ich nicht die defensive Absicherung. Viel eher, dass wir keine kreative Ideen haben gegen Teams, die wenig zum Spiel beitragen. Dann spielt unser Mittelfeld nicht diszipliniert genug und möchte unbedingt das Tor erzwingen, was aber zu mehr Gegentoren führt. Können wir uns darauf einigen?

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Das müsste ich genauer analysieren, aber jedenfalls ein guter Aspekt! Wobei unsere Trainer der letzten 5 Jahre nach Don Jupp ja Kovac und Flick hießen. Kein „Goldstandard“ für die Defensive. Wir müssten nun noch genauer betrachten, welche Gegentore in welchen Spielen wie entstanden sind.

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