Szenenanalyse: Deutschland findet eigene Mitte – und muss gegen Ungarn zulegen

Veröffentlicht unter: Szenenanalyse: Deutschland findet eigene Mitte – und muss gegen Ungarn zulegen

Das DFB-Team zeigt gegen Schottland eine ansprechende Leistung. Was Deutschland gegen Ungarn vor allem offensiv aus der ersten Partie ziehen kann – und was noch besser werden muss. Zwei Szenenanalysen.

16 „Gefällt mir“

Szenen-Analyse, Königsdisziplin. Groß. Mehr davon!

6 „Gefällt mir“

So was bestätigt genau die Motivation, die mich hierhin gebracht hat. Dagegen ist doch woanders nur kalter Kaffee. Sehr schöne Analyse!

2 „Gefällt mir“

Chapeau, endlich werden auch taktische und spielerische Feinheiten von Euch thematisiert - vielen Dank dafür!

Was mir noch aufgefallen war ist das fehlende Spiel im 16er: Bis auf das 2:0, das mit etwas mehr Nähe zum Tor entstanden war, wurde praktisch immer aus Zone 14 (Anspielkreis und Umgebung) heraus abgeschlossen.

Ich bin schon sehr gespannt, ob wir gegen defensiv kompakter stehende Gegner auch zu gefährlichen Abschlüssen im 16er kommen werden.

So oder so wars ein Traumstart, der bei mir endlich die Freude aufs Turnier geweckt hat.

Ein Teil von Nagelsmanns Philosophie ist auch das Erzwingen von Zufällen. Also Abschlüsse suchen, mit vielen Spielern im Strafraum sein und dann auf Abpraller lauern. Das könnte begründen, warum es einige Distanzschüsse gab.

1 „Gefällt mir“

Kann ich nur unterschreiben. Wirklich sehr gut.

1 „Gefällt mir“

Sehr schöne Analyse @justin

Man kann anhand der Bilder auch sehr schön sehen, wie die Mannschaft permanent eine Grundstruktur einhält, für diese aber Varianten hat. Mal ist Kimmich etwas tiefer, mal lässt sich Gündogan fallen. Aber es sind immer mindestens 3 Spieler in der Mittelfeldlinie. Im letzten Drittel wird dann wie bei Nagelsmann üblich versucht, die Offensive zu überladen, in dem dann immer der 3. Mittelfeldspieler mit in die Offensive geht. Auch die Restverteidigung mit einer 3er Kette und einer Holding Six davor kann man gut erkennen.

1 „Gefällt mir“