Wenn ich das alles so lese, denke ich, ihr könntet Recht haben mit Dreesen als der „dunklen Macht“ bei Bayern. Und da überkommt mich die düstere Vision:
Dreesen schafft es, zuerst Eberl abzusägen, danach verschiebt er Hoeneß aufs Altenteil - viele jubeln: endlich zieht der sich zurück- aber danach folgen die wirklich schlimmen Jahre.
Ich habe eben natürlich extra einseitig und zugespitzt geschrieben und hoffe sehr, mich zu täuschen/dass wir uns irren, aber…
… tauchten nicht im letzten kuriosen Transfersommer sogar E-Mails von Dreesen auf, die sehr für seine (vielleicht geplante, vielleicht unerwünschte) Beteiligung sprachen - war es eventuell eine Nachricht an Woltemades Berater?
Was auch immer Dreesens Rolle ist: die des beruhigenden Versöhners ist es gewiss nicht.
Dann sollte ich vielleicht klarstellen, wie ich es gemeint habe:
Klar war die „dunkle Macht“ und die „düstere Vision“ ein wenig ironisch.
Aber es war mit wahrem Kern gemeint, ernsthaft mag ich Dreesen gar nicht und sehe ihn als Bedrohung für Bayerns Zukunft an.
Auf Eberl wirkt sich Dreesens Verhalten jedenfalls nicht positiv aus. Und Dreesen würde mit neuen/alten Befugnissen von Eberls Vertragsende profitieren. Man müsste jetzt nur wissen, wer im AR hinter Dreesen steht. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
Das kann man der Öffentlichkeit so oder so nicht verkaufen, die Mehrheit wird den Kopf schütteln und sich erinnern, dass man ja gerne von FC Hollywood spricht, wenns um Bayern geht … mir ging’s, wie dir sicher klar ist, um die Wirkung auf Mannschaft und Trainer.
Gerade die Wirkung auf die Mannschaft finde ich darf man hier nicht unterschätzen. Es hat gerade bei Kimmich ja enorme Überzeugungskraft gebraucht auch die VV von Musiala, Upa und Davies waren zu den damaligen Zeitpunkten absolut notwendig und dürfte auch der Personalie Eberl gelegen haben und das sollte man nicht außen vor lassen.
„Der Sportvorstand hat Fürsprecher beim FC Bayern, aber eben auch den ein oder anderen Kritiker. Und sollte sich bei der Sitzung oder davor herauskristallisieren, dass es mit Eberl nicht weitergeht, gibt es schon einen Plan B.
Laut SportBILD-Reporter Christian Falk könnten die Bayern im Fall eines Eberl-Rauswurfs auf eine Blitz-Beförderung des erst kürzlich verpflichteten Bernhard Seonbuchner zurückgreifen.
Seonbuchner kam kürzlich von der Red Bull Akademie Salzburg nach München und soll als Leiter Spiel-/Trainerentwicklung & Übergang am Campus fungieren. Wenn Eberl allerdings den Klub verlassen sollte, ist eine Doppelbeförderung möglich.
Christoph Freund wäre dann eine Option für den Eberl-Posten, Seonbuchner könnte die Rolle als Sportdirektor, die Freund aktuell innehat, übernehmen.“
Ein mögliches Szenario für einen Maxit.
Grundsätzlich wäre das durchaus denkbar. Und die vollendete Redbullisierung des FCB.
Denkbar vielleicht…aber was befähigt den Mann von der Akademie aus dem beschaulichen Salzburg, beim FCB sorfort Sportdirektor zu werden (außer sein enger Draht zu Freund)? Puh. Ob das mal nicht die falsche Abzweigung ist bei der Neuausrichtung der “Führungsetage(n)”
Was hat denn Max Eberl den B… Reportern eigentlich getan, dass sie ihn so auf die Abschussliste gesetzt haben? Oder ist die Not an echten Nachrichten so groß, dass man dieses alte Thema immer und immer wieder im Sommerloch aufkochen muss??
Es wird doch da bis zur ominösen AR-Sitzung im August sowieso nix passieren; und meiner Meinung nach auch dann nicht, denn schlimmsten-(oder besten-, je nach Ansicht)falls gibt man Eberl dann halt nicht 5, sondern nur 2 Jahre Verlängerung.
Seonbuchner war der direkte Nachfolger von Freund. Also auch schon Sportdirektor. Nachdem es nicht so lief, wurde er wieder eins zurück versetzt.
Ob das jetzt eine Empfehlung für höhere Weihen ist?
Es gibt schon auffällig wenige echte Insiderberichte beim FCB in der letzten Zeit. So kommt es mir zumindest vor. Vom institutionalisierten Hoeneß-Leak mal abgesehen. Vielleicht wurden da Drähte gekappt?
Das wird nicht allen gefallen.
Entweder du spielst mit, oder dir wird mitgespielt.
„Nach Informationen der „Sport Bild“ sah es für Max Eberl mit Blick auf eine Vertragsverlängerung über 2027 hinaus beim FC Bayern „lange nicht gut aus“. Mit seiner Arbeit in der aktuellen Sommer-Transferperiode scheint der Sportvorstand aber inzwischen viele Pluspunkte gesammelt zu haben. Der mächtige Aufsichtsrat stelle dem 52-Jährigen bislang ein „gutes Zeugnis“ aus, heißt es.
Mt den Verpflichtungen der WM-Shootingstars Ismael Saibari von der PSV Eindhoven und Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt habe der Kaderplaner mächtig Eindruck in der Führungsetage des Rekordmeisters hinterlassen. Darüber hinaus soll Eberl mit seinem Vorgehen bei Transfers immer mehr den Vorstellungen des Aufsichtsrats entsprechen.“
Aber keine Entwarnung. Das ist erst die halbe Miete.
„Um sicherzugehen, dass er seinen Posten behalten darf, wird Eberl in den kommenden Wochen demnach noch als Verkäufer überzeugen müssen. Nachdem er bereits 110 Millionen Euro für zwei Neuzugänge auf den Tisch gelegt hatte, sollen nun dringend notwendige Einnahmen erzielt werden. Der Verkaufserfolg des Ex-Profis entscheide dann abschließend über eine Verlängerung, heißt es.“
Der Sportvorstand bringe die Wechsel nicht mehr im „Alleingang“ über die Bühne. Das soll zuvor einer der größten Kritikpunkte gewesen sein. Bei Saibari und Brown habe Eberl den Aufsichtsrat aber vollumfassend und transparent über seine Pläne informiert. Das kam dem Bericht zufolge bei Uli Hoeneß und Co. gut an.
Eberl lernt aus seinen “Fehlern”.
Was ich dann aber beeindruckend finde das es ja dann einen entsprechenden Vorlauf schon gab und die Spieler schon länger auf der Liste stehen müssten wenn Eberl alles dem Vorstand vorgelegt und präsentiert hat.
Oder: der Kritiker, der hier seit längerem über die Medien sein mieses Spiel spielt, fängt an zurückzurudern, weil er allmählich keine Argumente mehr hat …
Beim Einkauf zeigt sich doch der Sachverstand und Überzeugungskraft der Verantwortlichen.
Beim Verkauf dagegen bist Du komplett drauf angewiesen dass Vereine auch Interesse an Deinem Spieler haben und der Spieler dann auch zu diesem Club will.
Vielleicht sollte man Hasan wieder einstellen und dann mit Eberl Jobsharing machen lassen, Eberl ist für die Einkäufe zuständig und Hasan für die Verkäufe