Veröffentlicht unter: Serge Gnabry: Warum der FC Bayern richtig handelt
Serge Gnabry hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2028 verlängert. Eine zu bequeme Entscheidung des Rekordmeisters oder der richtige Weg? Serge Gnabry bleibt beim FC Bayern München. Wie der FCB am Donnerstag offiziell mitteilte, hat der Offensivspieler seinen Vertrag bis 2028 verlängert. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Der 30-Jährige zähle laut Max Eberl „zu den absoluten Stützen dieser Mannschaft – auf dem Platz und in der Kabine ist er ungemein wichtig“. Christoph Freund ergänzte: „Jeder sieht, wie sehr Serge Gnabry unser Spiel bereichert.“ Aber ist das so? Sieht das jeder? Und lässt sich die…
Gnabrys Gehalt scheint nicht ausschlaggebend zu sein, sonst hätte man nicht verlängert, er kam für eine niedrig Summe. Sein Faustpfand sind, wie erwähnt, seine Scorer. Für mich ist das Körperliche das größte Fragezeichen bei ihm.
Finde es erstmal eine richtige Entscheidung. Hat er sich durch seine aktuelle Saison auch verdient, alles okay.
Man hört ja auch immer wieder, dass er für die Mannschaft sehr wichtig ist.
Das wichtigste ist natürlich, dass er dieses Level halten kann und einfach gesund bleibt. Dann passt das schon. ![]()
Eine Milchmädchenrechnung, weil da noch mehr Komponenten mit reinspielen. So ist beispielsweise unbekannt, ob und wie viel Unterschriftsbonus für die Verlängerung gezahlt wurde und was der Berater kassiert – und doch zeigt die Rechnung, dass der Verbleib für den Rekordmeister bequemer und lukrativer sein kann. Auch dann, wenn das Gehalt nur leicht reduziert wurde und ein Bonus ausgezahlt wurde. Finanziell gibt es also einige gute Gründe, Gnabry zu behalten, statt sich auf die lange Suche nach Ersatz zu begeben. Und sportlich? *
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#…>VonDer(Tenden..Suggest!v-)FrageNachDerAlternative//W!der-Besseren-Wissens(…Erneut!?)Erstellten/…Verbreiteten(…Bequem-Komponenten-ge-kürzten)Milchmädchenrechnungen[…>Stichwort(…FinanziellEin-zukalkulierende)Halbwertszeit/…WiederverkaufswertEinerJüngerenAlternative(…)!?]//AusreichenderWeltklasse[…>HolyGermanKab!nen-AngstVsWirWerdenSehen!?]UndAnderen(…All-zu)Passend-ge..SpezifischenSuchen_oderAufDen RosanenBlickMagDieVerlängerungWieder(Apo..Alternat!v-los)RichtigErscheinen[…>TendenziellProVV(!)Zu-demAnmerkendDassDieErklärungenDerVerantwortlichenEigentlichÄhnl!ch:stFürEinenGORETZKAGeltend!?]!?
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Sehr faire und ausgewogene Analyse.
Ich kann mit der Verlängerung leben. Begeistert bin ich nicht. Vor allem für die kolpotierten Summen nicht.
Sportlich hätte ich lieber einen Flügelspieler der am besten nicht nur LA spielen kann sondern auf beiden Seiten. Paradoxerweise hatte man mit Coman genau so einen Spieler. Gnabry kann das auch, aber mMn nicht mehr gut genug für ein UCL-Viertelfinale sondern eher für die Bundesliga oder Teams wie Sporting (war es das Spiel diese Saison wo er als LA sehr gut spielte?). Mit Karl hat man einen Spieler der zwei von drei Positionen die Gnabry spielt abdeckt.
Dazu kommen noch die ganzen Talente, die bis auf Wisdom Mike wohl auch eher im Zentrum ihre Zukunft haben. Ein Argument für Gnabry wäre, falls man Wisdom Mike als Offensivspieler Nr. 8 für das nächste Jahr eingeplant hat.
Wer als Nr. 7 in der Offensive nächste Saison spielen wird ist natürlich auch nocht entscheidend. Wird es ein Kane-Backup, ein weiterer Flügelspieler oder Gnabry selbst? Mit einem Kane-Backup kann auch Kane auf der 10 beginnen.
Und finanziell spart der FCB auch nicht so viel. Falls er tatsächlich die 15-16 Mio. pro Jahr bekommt. Wenn man ein jungen Spieler für 50 MIo. gekauft hätte und er 10 Mio. im Jahr bekommt, dann kostet er „nur“ 4 Mio. pro Jahr mehr. Selbst wenn der Spieler sich nicht ganz durchsezten sollte, kann man ihn sehr wahrscheinlich in zwei Jahren für 30+ Mio. wieder abgeben. Relativ „low risk“, aber die „upside“ ist dann eben „Olise 2.0.“.
Wenn der Vertrag sonst ausläuft, muss man das bewerten wie einen Neuzugang.
Hier wäre sicher Unverständnis aufgekommen, wenn man im Sommer für Ergänzungsplätze in der Offensive einem zugegebenermaßen ablösefreien Spieler mit Gnabrys Quote, Neigung zu Ausfaellen und Formschwankungen im Alter von dann 31 Jahren um die 15 Millionen im Jahr bezahlt, anstatt auf unsere immer vielversprechenderen Talente zu setzen oder Eberl und Freund einen anderen Wunsch zu erfüllen.
Diese Art von Verlängerungen zu tätigen, kommt letztlich einem Misstrauensvotum für die eigene Scouting-Abteilung und den Campus gleich.
Diomande hat 20Mio Ablöse gekostet und verdient rd 1Mio p.a. (!)
Fofana verdient mittlerweile um 3Mio und soll 40Mio Ablöse kosten.
..ähm..![]()
#…>AproposHörtMan..JeneEntscheidungen(…Eigentl!ch)Zukunfts-gerichtet/…Prognosen-Denn-Status-quo-indiziert(…DerweilAktuelleVerdiensteMonatl!chAbgegoldenWerdenVsAberMeiHauptsacheEsPasstSchon/…Erst-malR!cht!g)!?
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Sei mir nicht böse, vielleicht hast Du ja irgendein Problem, dann tuts mir leid.
Aber ich kann mit deinem negativen, geschwurbel einfach nichts anfangen.
Das ist eben der riskante 20-30 Mio junge Wuslerlostopf. Leipzig zog den Hauptgewinn, Dortmund und Leipzig zogen mit Chukuwuemeka mit Bakayoka Trostpreise und Bayern und Bayer zogen mit Zaragoza und Ben Segir die Niete.
Ich selbst habe ja vor der Saison stark für Ben Segir geworben und vielleicht wäre dieser in Leipzig aufgeblüht, während Diamonde in München die zweite Staffel von das Leben des Bryan dreht. Auch Olise hätte den Douglas Costa machen können.
Quasi garantierte Qualität gibt es für diesen Spielertyp in dieser Altersklasse erst ab >70 Mio.
Selbst da gibts ja noch ausreichend Schwankungen: Jaden Sancho war ein teuerer Flop, Nico Williams wäre ein teurer Flop geworden, Dembele war für Barca ein Flop (erst bei PSG top).
Die Kategorie flinker, dribbelstarker Offensivspieler ist ein einziges Roulettespiel. Wir hatten mit Olise, Musiala und Diaz nun 3x Glück.
Immer Glück ist auch Können ![]()
Aber im Ernst: vielleicht macht ja das Scouting beim FC Bayern doch mehr als nur sämtliche Namen, die von Journalisten per Namedropping in die Verlosung geworfen werden, abzutelefonieren?
Wie @Zip schon geschrieben hat, war das auch einfach ein Glücksgriff. Er spielt dazu dann noch bei einer Mannschaft, die bei weitem nicht die mediale Aufmerksamkeit und den stetigen Erfolgsdruck hat, wie es bei uns der Fall ist.
Danke für den exzellenten Artikel, @justin, und danke auch für die jetzt bereits zahlreichen guten Kommentare, die viele kluge und berechtigte Überlegungen zum Diskussionsgegenstand vortragen.
Ich finde die Entscheidung, Gnabry zu halten statt ihn am Saisonende ziehen zu lassen, konservativ, aber nachvollziehbar.
ich setze voraus, dass die Bayern einen Ersatzspieler hätten haben wollen, wenn sie Gnabry hätten gehen lassen. Denn sonst hätten sie Gnabry – einfach gehen lassen.
Jemand Neues, der Gnabry ersetzt, wäre sinnvollerweise entweder
(1) ein Spieler, der noch einmal deutlich besser als Gnabry ist und somit ein echtes sportliches Upgrade für die Mannschaft darstellt, oder
(2) ein Spieler, der sportlich ungefähr auf dem Niveau von Gnabry ist, dessen Hinzunahme ein reines Kompensationsgeschäft für den Abgang von Gnabry darstellen würde, um den Status quo linear fortzuschreiben – nur dass sich der Name des Spielers auf dem Spielberichtsbogen ändert, oder
(3) ein junges Talent, das das Potenzial hat, vielleicht noch nicht heute, aber in 18 Monaten auf dem Niveau von Gnabry und nach Möglichkeit in drei Jahren ein Spieler wie unter (1) zu werden.
Jeder dieser drei Optionen hängt von einer Reihe von Parametern ab, die teilweise – zumindest von außen – nur schlecht einzuschätzen sind. Am offensichtlichen wenig schlüssig wäre es für die Bayern gewesen, Gnabry gehen zu lassen, um dann Möglichkeit (2) zu realisieren. Es ist wohl sehr unrealistisch für die Bayern, einen Spieler kaufen zu können, der sportlich das Niveau von Gnabry hat (und übrigens auch die gleichen bescheidenen Ansprüche auf Spielzeit stellt), der sie aber finanziell pro Jahr nicht stärker belastet als dieser nach seiner Verlängerung.
Möglichkeiten (1) und (3) sind für mich mit zu vielen Unbekannten versehen, damit ich abschließende Urteile darüber fällen könnte. Gäbe es im kommenden Sommer auf dem Transfermarkt einen Spieler vom Profil Gnabrys, der diesem gegenüber sportlich noch einmal ein echtes Upgrade darstellen würde? Wäre dieser Spieler für die Bayern bezahlbar? Würden sie ihn überhaupt bezahlen sollen, oder wäre das Geld auf einer anderen Position besser investiert und Gnabry-Niveau zu Gnabry-Kosten auf der Außenstürmerposition für die nächsten zwei Jahre reicht vollkommen aus? Gibt es ein Talent – entweder aus den eigenen Reihen oder von einem anderen Verein – das dass Potenzial hat, Gnabry sportlich perspektivisch gleichwertig zu ersetzen, und das vor dem Hintergrund der sportlichen Anforderungen der Bayern auch die realistische Chance hätte, regelmäßig eingesetzt zu werden, um dieses Potenzial zu entwickeln? Geben die sportlichen Ansprüche der Bayern überhaupt her, dass ein weiterer Spieler mit ungewisser Leistungsentwicklung regelmäßig eingesetzt wird? Etc.
Vielleicht kennen die Bayern die Antworten auf manche dieser und ähnliche weitere Fragen auch nicht. Vielleicht ist ihnen die Situation zu unübersichtlich oder das Risiko eines Wandels in einer Sache, bei der eigentlich kein akuter Handlungsbedarf besteht, zu groß. Ich halte das für wahrscheinlich. Ich halte es angesichts des Pakets aus Preis, Leistung und Prognostizierbarkeit des Gebotenen auch für nachvollziehbar und schlüssig.
Und was noch keiner erwähnt hat: Die größte einzigartige Stärke von Gnabry ist die, entstehende Angriffssituationen bereits früh in ihrer Entwicklung zu erahnen und sich manchmal bereits viele Sekunden, bevor er dann endlich angespielt wird, weil er genau in der richtigen Stelle steht, sich an genau diese richtige Stelle zu begeben. Es gibt keinen zweiten Spieler, bei dem mir diese Fähigkeit so stark auffällt wie bei Gnabry.
Ähm…Thomas Müller anyone? Was du beschreibst ist Raumdeuten und da gibt’s nur einen wahren Spezialisten.
Was aber für Gnabry spricht, dass er offenbar vom Besten gelernt hat.
According to a report from Sport Bild’s Christian Falk and Heiko Niedderer, Bayern Munich had prized center-back prospect Luka Vušković in its grasp, but let him slip away.
Why?
Well, a Bayern Munich scout felt the young Croatian was too arrogant on the ball.
We kid you not:
Luka Vušković was offered to FC Bayern in February 2023 as a 15-16 year old. He was available for €3m plus €2m add-ons from Hajduk Split. Bayern decided against the move after negative scouting reports - the chief scout back then described Vušković as ‘too arrogant on the ball’ and said ‘we didn’t really like him’. Ultimately, Tottenham saw potential in him and signed him the following summer for around €15m.
Well, as of now, this looks like a monumental — maybe catastrophic — miss. Maybe there is a fine line between being arrogant on the ball and being confident, but in this case that perception cost Bayern Munich a very affordable and incredibly talented prospect.
Freund wurde doch geholt um rechtzeitig Top-Talente zu verpflichten. Zugegeben, wohl keine 15 jährigen….
War ja auch vor Freund wenn ich das richtig verstanden habe.
Ich bin klar für 3).
Mit Gnabry zu verlängern ist der bequemste Weg und typisch. Nur weil einer in der Vergangenheit wichtig war, muss man nicht an ihm festhalten wenn das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr stimmt. Hinzukommt, und das ist aus meiner Sichtweise das Gravierenste: man gibt jüngeren Spielern mit enormen Potential keine Chance.
Ich denke die Verlängerung macht Sinn ja seine Zeit bei den Bayern war durchwachsen aber, egal in welche Richtung man schaut die Alternative ist entweder teurer oder sportlich unlogisch.
Gnabri 1-1 als Backup zu ersetzen benötigt einen Spieler der vielleicht ein paar Mio weniger möchte als gnabri aber mindestens 30mio Ablöse kostet und dann weiß man nie ob er auch wirklich passt.
Gnabri mit einem star ersetzen ist noch teurer und stellt evtl. Diaz aufs abstellgleich der auch nicht billig ist.
Ein Talent zu verpflichten wäre die günstigste option allerdings setzt man dann wie im Artikel erwähnt Karl evtl. Jemanden vor die Nase. Und auch dann weiß man nicht wie sich das Talent entwickelt ob es in der Lage ist wenn es darauf ankommt zu liefern.
Daher ist es am besten auf einen Spieler zu setzen der seine position kennt dessen Qualität man kennt. Und vielleicht kann man ja noch ein paar mio Ablöse holen wenn er doch wechseln will.
Das Modell Spieler teuer kaufen l, viel Gehalt zahlen und dann kostenlos gehen zu lassen weil sie ein bisschen zu teuer werden hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich bewährt und kostet viel Geld. Lieber einem Spieler etwas mehr zahlen als ihn kostenlos gehen zu lassen nur um ihn dann mit einem teuren Einkauf nicht ersetzen zu können weil der Nachfolger nicht zündet