Offtopic aus anderem Thread

Vielleicht ist das ja einfach der Standard in Usbekistan!? Gelbe Karte gibt es nur, wenn der Gefoulte direkt ins Krankenhaus muss … :thinking:

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Oder wir lassen die Klischees und Stereotype dort, wo sie sind. In den Schubladen. Die Schirileistung war schlecht, aber deshalb müssen wir hier jetzt nicht abfällig über Usbekistan diskutieren.

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Ist es dann aus deiner Sicht auch schon immer ein Klischee/Stereotyp wenn es heißt “in England ist das kein Foul/wird das nicht gepfiffen?” - ein Standardspruch, unzählige Male in der CL gehört.

Was ich sagen will: Auch wenn der Post oben überzeichnet, könnte es ja tatsächlich sein, dass man in Usbekistan mehr durchgehen läßt. Ganz ohne herabsetzende, diskriminierende weitere Bedeutung. Und ebenso müßte man anmerken dürfen, dass Schiedsrichter aus “kleineren” Ligen/Ländern auf dem Niveau dann doch mal überfordert sein können (nicht: automatisch müssen).

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die Linie ist ja grundsätzlich, dass man an dieser WM eher mehr laufen lässt und nicht kleinlich pfeift.

Meine Vermutung ist, dass der Schiedsrichter diese Linie nicht korrekt umsetzen konnte. Das liegt wahrscheinlich daran, dass er vor allem in Asien pfeift und sonst wenig Erfahrung hat. Da wird er dieses „etwas mehr laufen lassen“ überinterpretiert haben in komplett laufen lassen. Erfahrung mit der Spielweise von südamerikanischen Teams hatte er wenig.

In Usbekistan werden wohl im Schnitt ca. 3,5 gelbe Karten pro Spiel gezeigt und 0,2 Rote Karten.
Es ist also nicht so, dass er nicht wüsste, dass es diese Karten gibt und dass man sie auch zeigen darf :wink:

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Für so ein Spiel einen Schiedsrichter aus Usbekistan zu nominieren, ist halt auch echt nicht klug. Der pfeifft hoffentlich nicht mehr.

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Mann, Justin, echt, das ist hier ein Fußballforum. Deine moralinsaure Humorlosigkeit ist manchmal echt schwer auszuhalten.

Edit: JOP hat es elegenter ausgedrückt, aber auch von ihm kommt Gegenwind. Mann Mann.

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Der Schiedsrichter hat viel AFC-Erfahrung: Asian Cup, AFC Champions League, Olympia 2024. Bei Olympia wurde er sogar für das Halbfinale Marokko–Spanien angesetzt.

Er ist jetzt keiner der da von hinterm Ural in die große Stadt kommt.

Grundsätzlich ist es ja nicht blöd, Schiedsrichter eines nicht involvierten Kontinents einzusetzen.

Aber das ist eben alles Theorie. In der Praxis war das leider Totalversagen. Denke nicht, dass wir den an dieser WM nochmals sehen werden.

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Ja, aber man muss nicht gleich ein Fass aufmachen, nur weil jemand einen kleinen Scherz über die usbekische Liga macht.

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Ich habe kein Fass aufgemacht. Ich bin hier gerade alleine, ein ganzes Fass schaff ich nicht :wink: .

Nein, ich meinte Justin, als er @Reunion wegen eines Scherzes über die usbekische Liga recht moralinsauer maßregelte.

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Meine Güte, das ist ein Fußballforum, kein Mädchen - Internat (um gleich noch ein Stereotyp draufzusetzen).

Muss man unbedingt jedes Wort hier auf die Goldwaage legen??

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Humorlos sind allenfalls die Reaktionen auf meine Kritik, die ich sachlich und ohne Beleidigungen vorgetragen habe. Wenn das für euch „Fass aufmachen“ ist, dann fangt vielleicht mal bei euch an und hinterfragt, warum ihr daraus gleich ein „Fass“ macht

Wenn ein Schiedsrichter auf seine Herkunft reduziert wird, ist das vor allem eines: Ein unterkomplexes Argument. Der Mann ist seit 2013 FIFA-Schiedsrichter und niemand, der eine Wildcard erhalten hat. Bei dieser WM haben schon Schiedsrichter aus viel größeren Nationen schlecht gepfiffen. In Deutschland meckern wir seit Jahren über unsere Schiedsrichter. Offenbar scheint es also doch mehr Argumente zu geben als „einen Usbeken anzusetzen, ist unverständlich“. Und die Argumente dahinter sind dann was? Schaut jemand von euch so viel usbekischen Fußball? Gibt es hier Experten zum Thema Schiedsrichterei in Usbekistan? Merkt denn wirklich keiner, was daran das Problem ist?

Aber schon gut. Ich halte mich hier in Zukunft wieder heraus. Die Abneigung gegenüber meiner Perspektiven wurde beim Versuch des Einbringens ja zuletzt wieder überdeutlich. Wenn das der Umgang mit Kritik an euren Sichtweisen ist, dann habe ich die Signale verstanden.

Statt sich mit dem Argument auseinanderzusetzen, kommen dann aber diese Keulen.

Weil @JOP immerhin inhaltlich argumentierte, will ich das aber noch wertschätzen: Für England gäbe es ja konkrete Anhaltspunkte, das so zu äußern. Eine bekannte Linie, konkrete Beispiele. Was sind die Anhaltspunkte für die Behauptung, ein Usbeke, der seit 2013 FIFA-Schiri ist und bei mehreren Turnieren (zwei Asienmeisterschaften) im Einsatz war, sei nicht geeignet für eine WM oder dieses Spiel? Abseits der schlechten Leistung gestern. Habt ihr Einblicke in den usbekischen Fußball? Konkrete Hinweise darauf, dass Schiedsrichter von dort weniger geeignet sind als bspw. aus Deutschland? Kennt ihr den Schiedsrichter? Dann höre ich mir diese Argumente sehr gern an. Aber das, was hier bisher argumentiert wurde, ist mir zu billig.

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Bis zum Zeitpunkt deines Posts gab es doch gar keine Aussage, dass (explizit) ein Usbeke nicht fähig wäre.
Du hast darauf reagiert:

und ich sehe in dem Post eine Frage ob das in Usbekistan Standard ist so zu pfeifen.
Dein anschließender „Hinweis“ ist mMn völlig überzogen

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@Justin: Der Text von Reunion: Vielleicht ist das der Standard in Usbekistan!?

  1. Er setzt ein „Vielleicht“ vor seinen Satz und meint 2. damit die usbekische Liga, also ein „Ding/Thing“, er diskriminiert keinen Menschen wegen seiner Herkunft. Du bist der Meinung, dass „Asienmeisterschaften“ eine Referenz sind?
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Dann ist es im Grunde noch schlimmer. Man muss fast eine Agenda unterstellen. Es ist vollkommen unmöglich hier keine Karten an Paraguay zu verteilen, es sei denn man macht es mit Absicht. Haupt-VAR war übrigens ein Chilene.
Für mich eine absolute Skandalleistung die sofort gravierende Konsequenzen haben muss. So einer darf nie mehr international pfeifen.

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Nicht nur, dass er keine Karten an Paraguay verteil, er verteilt zudem noch drei Karten an französische Spieler: Deswegen unterstelle ich ihm eine Agenda.

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:joy::face_with_peeking_eye::face_with_bags_under_eyes:

Jetzt ist die böse Community bestimmt schuld

Ich verstehe die Meinungsverschiedenheit nicht wirklich. Es sind sich doch alle einig, dass diese Leistung des Schiedsrichters schlecht war. Wohl die schlechteste im gesamten Turnier. Er war zu keinem Zeitpunkt Herr des Geschehens.

Der Schiedsrichter hat die Partie gegen Frankreich von Beginn an schleifen lassen – und das ist noch nett ausgedrückt. Paraguay hat keine einzige Gelbe Karte bekommen und wer das Spiel gesehen hat, fragt sich, wie das sein kann. Das war ein Kontrollverlust des Schiedsrichters. Ellenbogenschläge, Tritte und mehr – offenbar hatte die Spielleitung die Karten vergessen. Selbst der Elfmeter wurde erst nach VAR-Ansicht gegeben. Vor der VAR-Zeit wäre dieser Kick als großer Skandal durchgegangen.

Treffender kann man es doch nicht schreiben.

Es war doch gestern jeder froh, dass diese Tretertruppe ausgeschieden ist.
Collina wird sich Fragen lassen müssen, wie es möglich ist, dass es in einem Achtelfinale so eine Leistung geben kann. Erfahrung des Schiedsrichters hin oder her.

Sucht doch das verbindende an der Sache, das ist viel größer :slight_smile:

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Wenn hier in einem (mittlerweile) gelöschten Beitrag und zwei weiteren danach eine deutliche Verknüpfung zwischen der unbestritten schlechten Schiedrichterleistung und seinem Herkunftsland hergestellt wird, dann ist das auch für mich genau eines: Schubladendenken und unterkomplex. Und das hat @Justin (wie ich finde, zurecht) herausgestellt.

Das Argument „das ist hier ein Fussballforum“ ist für mich keines: auch in einem Fussballforum darf man etwas komplexer trennen zwischen Schiedrichterleistung und Herkunftsland.

Dass diese Schirileistung eine absolute Katastrophe war, darüber sind wir uns wohl alle einig.

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Im Rest der Welt hat man anscheinend kein Problem die Schiedsrichterleistung als unwürdig oder gar fragwürdig einzustufen. Renommierte Artikel und Autoren zuhauf. Selbst der Zlatan :joy::wink:

Weil man ihn hier faktisch korrekt auch noch als Usbeke bezeichnet ist man halt gleich der politisch korrekten Polizei aufgefallen.

Man kann ja auch die FIFA mal fragen ob eine robuste Herangehensweise Seiten der Paraguayer vorhersehbar war und ob ein - umm - anderer Schiri der historisch eine harte Linie vertritt angebracht war

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