Veröffentlicht unter: Nathaniel Brown im Scouting Report: Perfect Fit für den FCB?
Der FC Bayern München soll großes Interesse an Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt haben. Im Scouting Report analysieren wir Stärken und Schwächen. Nathaniel Brown und Manuel Neuer haben etwas gemeinsam: Bei beiden hätten vor einigen Monaten noch nicht allzu viele Menschen gedacht, dass sie Deutschland bei der WM als Stammspieler vertreten werden. Brown hatte eigentlich mindestens David Raum vor sich. Und der Leipziger machte seine Sache ordentlich bis gut. Zumindest ausreichend gut, um nicht großartig in Frage gestellt zu werden. Werbung: Das neue Bayern-Trikot und 50 Prozent auf Klassiker sparen – JETZT bei Kitbag (Affiliate-Link) Werbung: Das WM-Trikot der Nationalmannschaft –…
Hainer hat gestern auf einem Fanklub-Treffen bestätigt, dass man nichts verrücktes auf dem Transfermarkt machen würde. Brown wäre meiner Meinung nach aber eine richtig gute Ergänzung und könnte wirklich gut dabei helfen, Davies und die Außenverteidigerposition generell zu entlasten und zusätzlich noch mehr Dynamik und Spielstärke in die Defensive zu bringen. Daher absolute Kaufempfehlung.
Ich erwarte hier eine Woltemade 2.0 Posse.
Frankfurt wird ihn nicht nach München verkaufen, bzw. nur für einen aus FCB-Sicht „verrückten Preis“…
Brown wechselt dann nach einer starken WM irgendwann im August für 60 Mio. € +X Ablöse nach England.
Wo ist die Neuigkeit? Das erzählt jeder im Verein jeden Sommer.
An Eberl und vor allem an die Herren, die über ihm schweben:
Traut euch, den Spieler brauchen wir!
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Es hat doch noch nie ein Vertreter irgendeines Vereins angekündigt, etwas aus seiner Sicht “verrücktes” auf dem Transfermarkt zu machen.
Sollte man Brown bekommen können, sollte man das auf jeden Fall machen. Das könnte ein Spieler werden, an dem man hier noch sehr lange Freude hat.
Die spannendste Frage würde natürlich sein, welche Einsatzmöglichkeiten gibt es.
Im Vergleich zur letzten Saison wäre dies kein Problem. Laimer/Stanisic können rechts bleiben. Bischof bekommt seine Einsätze im MF. Guerreiro ist weg.
Genügend Einsatzminuten vorhanden.
Die Frage die wir alle nicht beantworten können ist, was wird mit Davies? Sollte der aus seiner Verletzungsmisere wieder herausfinden, könnte es für einen von beiden eng werden.
Deshalb würde ich z.B. davon ausgehen, dass ein Transfer von Brown den Weg für einen Verkauf von Kim/Ito freimacht. Dann könnte Stanisic bei Bedarf nach innen rücken. Oder man einigt sich nicht mit Laimer und lässt ihn schon zum Sommer gehen. Oder man sieht ihn wieder häufiger im MF.
Entscheidend wird natürlich der Preis sein. 50 Mio sollten kein Problem sein.
Darüber hinaus? Man wird sehen, wie schnell und wie dringend Frankfurt Geld für ihre eigenen Transferaktivitäten braucht.
Auch sollte die Position den Bayern hier etwas entgegenkommen. Verteidiger sind traditionell eher unsexy auf dem Transfermarkt. So viele die die 50 Mio Grenze geknackt haben, gibt es da gar nicht.
Don Florentino Pérez ist die Ausnahme. In allen Belangen.
Mit Ausnahme von Florentino Perez. ![]()
Davies kann ja auch in der Offensive spielen und daher auch Diaz entsprechend entlasten. Davies selbst hatte ja schon mehrfach gesagt das er auch nichts dagegen hätte wieder offensiver spielen zu dürfen.
Das würde ich auch so sehen. Hoffe dann aber mehr auf einen Verkauf von Kim als von Ito.
Die Eintracht ist wohl bei 60 Mio. und die Bayern um die 50 Mio.
Bei Woltemade waren wir so bei 40 Mio. vs. 80 Mio.
Frankfurt will einen schnelle Einigung. Der Spieler will zu uns.
Ich fürchte ja Deine Weissagungen (sie sind ja bei diesen Dingen immer richtig), aber ich hoffe, hier läuft es mal anders.
Mir gefällt, dass er auch rechts spielen könnte. Er ist jung, entwicklungsfähig und schnell.
Das könnte eine gute Verstärkung sein.
Frankfurt will verkaufen, weil sie durch das Verpassen von Europa anderswo Geld einnehmen müssen. So konnte man das in den Medien auf jeden Fall lesen. Und möglicherweise sind sie auch schon an Zielen dran und möchten diese zeitnah verpflichten. Da würde dann Klarheit bei Brown helfen.
Man fragt sich bei Frankfurt trotzdem wo das ganze Geld hin ist, das sie eingenommen haben mit ihren ganzen Transfers. Das ist schon faszinierend wie schnell das dann auch wieder weg ist.
Bundesliga: Wie riskant ist Frankfurts Wachstumsstrategie? - kicker
Allzu viel Speck haben sie sich auf jeden Fall nicht angefressen.
So viel Überschuss war da gar nicht, lediglich beim Transfer von Kolo-Muani ca. 60 Mio. Der Gewinn in diesem Jahr betrug nur knapp 27 Mio. Usw.
Man hat ja nicht nur Leute verpflichtet die eingeschlagen haben, wie z.B. einen Wahi für 26 Mio.
Doan und Burkardt für über 40 Mio. haben auch nicht wirklich geliefert. Also das Geld bekommt man dann schon verbraten…
Brown ist einer der ganz wenigen U21 Spieler, der seine Spielweise auch bei den Erwachsenen auf den Rasen bringt. MMn. ein sehr interessanter Spieler. Mit Ball am Fuß kommt er sofort auf Geschwindigkeit und kann dadurch für eine neue Situation sorgen.
Ich würde auch sagen Gehalt und Berater. Bei den Beraterkosten ist Frankfurt auf Platz fünf und beim Gehalt auf Platz sechs. Wenn man dann am Ende auf Platz 8 ohne europäisches Geschäft landet, ist das schon ordentlich.
Marmush und Ekitiké haben sie kaum was verdient? Also das wäre ja übel ![]()
Umsatztreiber sind abermals die Transfererlöse, die sich zwar von 143,2 Millionen Euro auf 118,6 Millionen Euro verringerten, damit aber auf sehr hohem Niveau blieben
Trotz dieser außergewöhnlich positiven Zahlen stiegen die Finanzschulden von 68,2 Millionen Euro auf 71,8 Millionen Euro
Ich habe jetzt keine Lust mir die Zahlen der Eintracht herauszukramen . Die Nachrichten sind ja immer von Leuten geschrieben die mehr vom Sport verstehen…
Aber wenn das der Uli am Tegernsee sieht, der bekommt ja einen Nervenzusammenbruch ![]()
Jedenfalls scheint das kein Geschäftsmodell zu sein, dass langfristig funktioniert. Man kann nicht jedes Jahr über 100 Mio. Transfererlöse erzielen als Eintracht Frankfurt und dann noch Verbindlichkeiten aufbauen.
Wenn du wegen einer verpatzten Saison gleich dringend auf Verkäufe angewiesen bist, kannst du nicht mehr planen. Das sind die Unwägbarkeiten des Fußballs. Das kann Dir immer mal passieren als Eintracht Frankfurt.
Eintracht Frankfurt: Warum von der Ekitiké-Ablöse kaum noch etwas übrig ist
Es ist oft weniger, als zuerst kolportiert wird.
„Im Fall des Ekitiké-Transfers bedeutet das laut einem Bericht der Bild: 16 der insgesamt 95 Millionen Euro muss die SGE an Paris Saint-Germain weiterleiten. Die Franzosen hatten sich 2024 eine Weiterverkaufsklausel gesichert, die diese Beteiligung vorschrieb, als sie Ekitiké an die Eintracht abgaben. Nochmal 16 Millionen Euro gehen an Ekitiké selbst und dessen Berater. Somit kommen 32 Millionen Euro der Ablöse nie bei der SGE an.“
War das nicht sogar so ähnlich bei Kolo Muani?