Musiktipps und Musikgeschmäcker (Teil 2)

Shania Twain feiert heute den 61. Geburtstag: eine tolle Sängerin und Songwriterin. Herzlichen Glückwunsch mit „Man! I feel like a woman!“:

Das Video dazu ist übrigens eine sehr großartige Parodie auf Robert Palmers Video von „Addicted to love“:

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RP habe ich in den 80ern viel gehört. Seine Musik mit dem soulig-rockigen Touch war immer etwas neben dem Main. Toll!

Ich mag Robert Palmers Musik wirklich auch gerne - aber dieses konkrete Video von „Addicted to love“ ist wirklich mehr als albern, wenn man es aus Sicht eines Musikers betrachtet. Da schremmeln vier Damen auf Gitarre, dem Bass und dem Synthesizer herum, die aufgetakelt sind mit Makeup und Minikleid. Und in der Wirklichkeit spielt Eddie Martinez die Gitarre, und der Bass kommt in der Realität vom Synthesizer.

Shania Twain kehrt das im eigenen Video um: da schremmeln vier gutaussehende, aber offensichtlich völlig untalentierte männliche Models auf den Instrumenten herum. Finde ich großartig :wink:

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Das Ganze ist wohl auch Text und Titel geschuldet. Da geb ich dir recht. Alles noch recht gesittet. Vor ein paar Jahren gab es doch mal so ein DJ Video, auf dem sich Modells ziemlich nackt gewunden haben.

Ich fand das Video von RP eigentlich auch immer ironisch gemeint.

Ich habe ja immer so Phasen, in denen ich den gleichen Song wieder und wieder höre. Dauert normalerweise so zwei Wochen. Manchmal drei. Der hier hat es auf über 6 Monate gebracht. Nachdem ich die Band 2005 rum aus den Augen verloren hatte (hatte nichts mit Tarja’s Abgang zu tun (der war trotzdem in seiner Form unschön)), hat youtube mich vorletztes Jahr gesegnet, indem es mir eine zu dem Zeitpunkt 2 Jahre alte Reaction zu dem Song vorgeschlagen hat. Und danach habe ich den Song in Dauerschleife gehört. Nach einem Spannungsabfall nach ca. 6 Monaten ist jetzt gerade wieder ein Muss-ich-hören-Phase. So here goes:

Speziell die Wacken Performance 2013 ist ein absolutes Highlight.

Aber auch die 2012 Buenos Aires Version hat etwas in ihrer etwas weniger glatten Präsentation (Sängerin Floor Jansen war zu dem Zeitpunkt erst zweieinhalb Monate in der Band).

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Sicherlich war das Video (was die „Musikerinnen“ angeht) nicht ernst gemeint - aber die Botschaft, die man mit dem Video ausgesendet hat (dieser Glamourstil eines erfolgreichen Musikers mit den Models im Hintergrund) war - denke ich zumindest - schon sehr bewusst so gewollt. Regie führte bei dem Video übrigens Terence Donovan, ein erfolgreicher Modephotograph, der auch für Vogue etc. photographiert hat. Da kam dann das Eine zum Anderen.

Ich würde schon sagen, dass solche Videos damals keineswegs ungewöhnlich waren. Das Robert-Palmer-Video war extrem populär und wurde über Jahre auf MTV und anderen Musiksendern rauf und runter gespielt. Die Art der Inszenierung entsprach durchaus dem damaligen Zeitgeist und wurde gesellschaftlich weit weniger kritisch betrachtet als heute.

Aus heutiger Sicht kann man das natürlich anders beurteilen und durchaus als objektifizierend empfinden. Ich finde es aber problematisch, heutige gesellschaftliche Maßstäbe einfach eins zu eins auf die 80er oder 90er Jahre zurückzuprojizieren. Man sollte solche Dinge auch in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext betrachten. Das heißt nicht, dass man sie heute gut finden muss. Aber Kontext gehört für mich zu einer fairen Bewertung dazu.

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Absolut muss man das im historischen Zusammenhang sehen - das Video von Robert Palmer hat ja auch durchaus bewusst das Image der klassischen Rockband aufgebrochen und war in dieser Hinsicht schon sehr speziell. Wenn man es allerdings aus rein musikalischer Sicht betrachtet, dann wirkt es (auf mich zumindest) eher „albern“.

Ob es gefällt oder nicht, möge natürlich jedem selbst überlassen bleiben.

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Ich habe es damals sehr gerne gesehen. Robert Palmer fand ich eh klasse. Wie Du sagst, der war eben etwas anders. Mit Anzug und Krawatte etc.
Ich erinnere mich sehr gerne zurück.

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Hatte einfach eine tolle Stimme. Mir persönlich hat auch die Zusammenarbeit mit Mitgliedern von Duran Duran gut gefallen - The Power Station. Haben aber nur ein Album zusammen gemacht.

https://youtu.be/O2vHbXI2p4k?si=fep6ROjSTDY2HGn3 - alter T-Rex Klassiker
https://youtu.be/08OhoybGUmw?si=0NFvRc1Bp_YaijBf

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80er Jahre Musikvideos hatten es meist an sich, irgendwelchen Blödsinn zu zeigen, bei dem man sich oft fragte, welchen Zusammenhang es zum Lied geben sollte.

Heute wird das Oasis-Album „Definitely Maybe“ 32 Jahre alt: es ist eines der erfolgreichsten Debutalben in UK. Das Album „Parklife“ von Blur erschien dabei nur wenige Monate zuvor, es war eine wirklich tolle Phase des sogenannten „Britpops“.

Mein sehr persönlicher Lieblingssong dieses Albums ist „Rock 'N Roll Star“:

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Ein Hammer Album für ein Debut. Meine Favoriten sind und waren Live Forever und Cigarettes & Alcohol.

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Ich bin immer noch in der “Live Forever” Fraktion… und hoffe auf Tour und Kartenglück 2027.

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Is it my imagination…
Aber wer will das schon gegeneinander ausspielen.

Dazu natürlich der Poznan

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Ich liebe das Gitarren Riff.

Wichtig natürlich auch die Aussprache/Betonung bei imagi-naischjen…

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Barry Gibb, der letzte noch lebende der drei Bee Gees, feiert heute seinen 80. Geburtstag. Happy birthday mit „Staying alive“ in der Liveversion vom Glastonburyfestival aus dem Jahr 2016, zusammen mit Coldplay:

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Freddy Mercury wäre am heutigen Datum 80 Jahre alt geworden: daher ihm zu Ehren der Song „I’m going slightly mad“ vom letzten Queenalbum (Innuendo) mit ihm (und auch von ihm geschrieben):

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Groß Trauer. Ich habe diese Woche vom Tod einer meiner Lieblingssängerinnen des Jazz erfahren. Cassandra Wilson
Cassandra Wilson war eine US-amerikanische Jazz-Sängerin. Wilsons Repertoire umfasste Jazz und Blues, aber auch Pop- und Rock-Lieder. Ihre Altstimme wurde als bluesig und temperamentvoll beschrieben, und ihr Musikstil reichte von Swing über Funk bis Bossa Nova. Sie war zweifache Grammy-Gewinnerin.
Insbesondere gefällt mir ihre Zusammenarbeit mit dem Produzenten T Bone Burnett, der ihrer Musik den mystischen Touch verlieh.

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