aus Gründen - und tiefsten Respekt für dieses überragende Timing nur kurz nach dem Abschiedskonzert - als sei er seiner großen Liebe nach ihrem Ende nachgefolgt ![]()
![]()
![]()
aber ist doch schön, dass er nun nach Hause darf ![]()
16 Stunden Live Aid vorm Kasten?
Geht auch heute noch.
Mick Jagger hat heute Geburtstag (smarte 82 Jahre alt) - in diesem Sinne: „I know, it’s only Rock’n Roll but I like it!“
Aus aktuellem Anlass kommen da die Fantas genau richtig:
Buenos Dias Messias ist als Headline der Volltreffer, der weitere Text geht etwas am Thema vorbei, aber im Clip finden sich, schön verstreut, einige der üblichen Verdächtigen.
Jimmy Cliff, einer der Wegbereiter des Reggaes weltweit, wird heute 81 Jahre alt - sehr herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mit „Sitting in Limbo“, ein wirklich wunderbarer Song für mich:
Thanks to @folkfriend - Magenta überträgt Wacken (im Regen) kostenlos live
Durch @folkfriend s Anregung (
) durfte ich heute „Within Temptation“ kennenlernen. Den von ihm bereits beschriebenen Auftritt in Wacken happich leider verpaßt.
Mich dann aber auf die Suche begeben - und eine beeindruckende Band mit einer noch beeindruckenderen Frontsängerin entdeckt. Bin völlig geflasht (oder wie @Sascha_11 zu sagen pflegt: schockverliebt).
„Within Temptation“ hat 2024 eine musikalische 25-Minuten-Dokumentation über die Ukraine gedreht und auf youtube eingestellt.
Blockzitat Within Temptation
Determined to support the Ukrainian cause not only through our music but also through action, Sharon returns to Kyiv to meet fans and perform a show.
Meanwhile, we continue to search for other ways to help. It takes shape when we stumble upon Ukrainian band BLIND8 and invite them to join our upcoming tour. However, the war doesn’t just become a theme in their songs, it now becomes a stark reality behind the scenes: for the young musicians of BLIND8, mandatory military service looms after the tour, and even leaving the country for the tour proves to be a challenge.
Es ist eine berührende Doku über die grenzüberwindende Kraft der Musik.
„Die Doku zeigt eindrucksvoll, wie Krieg nicht nur das Leben vor Ort zerstört, sondern auch das Denken und Schaffen von Künstler:innen weltweit verändert. Wie weit kann eine Band gehen, um ihren Überzeugungen treu zu bleiben? Und was passiert, wenn Musik zum Widerstand wird?"
Vor einem Monat trat „Within Temptation“ beim Hellfest auf - und widmete „Stand my ground“ dem „resilient people of the Ukraine“.
Dies ist eine Aufnahme des Songs von vor drei Jahren - in Wacken.
Zumindest auch aus dem Metal-Bereich (wenngleich ohne Sängerin) würde ich dir nahelegen, dich mal - falls du sie noch nicht kennst - mit der Band Orphaned Land zu beschäftigen.
Es handelt sich dabei um eine Band aus Israel, die sehr stark für die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern eintritt. Sie haben überall ihre Fans und gerade die Konzerte im Nahen Osten müssen ein absolut besonderes Erlebnis sein.
Es gibt eine sehr empfehlenswerte Doku zur Band aus dem Jahr 2018
All Is One - Orphaned Land | Docu | Rockpalast | 2018 | ENG
Wow - Danke. Toller Tip. Wird mein The Day After Wacken - Konzert heute. Ich hab auch noch ne halbe Stunde Within Temptation vom Hellfeld Festival auf ARTE offen.
Der Abend is gerettet! ![]()
![]()
![]()
PS:
Neugierig und ungeduldig, wie ich bin, happich kurz reingeschaut. Du hast offenbar einen feinen Sensor für meinen musikalischen Nerv - das ist ABSOLUT meine Musik.
Und das dockt an an frühere Weltmusik-Zeiten in meiner Biografie mit Rabih-Abou Khalil und ähnlichen Musikern - meets Hardrock!
(In etwas schräger Form die Hardrock-Variante des West-Eastern Divan Orchestra von Barenboim…)
Nochmal ein liebes Danke - tut gut.
Und einen guten Sonntag uns!
@willythegreat : sehr herzlichen Dank für den Tipp! Das is eine wirklich sehr beeindruckende Doku mit bemerkenswerten und nachdenklich machenden Aussagen von den Musikern, Fans und Familienmitgliedern.
Die aktuellsten Aussagen vom Sänger von Orphaned Land finden sich hier. Der Mann hätte sämtliche Auszeichnungen dieser Welt verdient.
Orphaned Land: Kobi Farhi äußert sich zum Krieg in Israel u. Gaza - RockHard
Interessant (v.a. auch aufgrund seiner in allen Belangen realistischen Einschätzungen auf das was noch folgen wird) auch ein paar Aussagen aus dem Herbst 2023:
»Ich frage mich, wie das enden wird.« - RockHard
Kleiner Background noch zu dem, was er in seinem Post vor ein paar Wochen anspricht, nämlich Äußerungen von Musikern auf der Bühne zu diesem Thema.
Wenn jemand wie Disturbed-Sänger David Draiman (US-amerikanischer Jude) beim Ozzy Osbourne Abschiedskonzert in Birmingham Anfang Juli von Teilen des Publikums ausgepfiffen wird, kann ich das verstehen, denn er hat sich mehrmals klar auf die Seite der israelischen Regierung gestellt und sogar Bomben und Granaten der Armee signiert.
Wenn allerdings Bands wie Kneecap während Auftritten Banner wie „Fuck Israel, free Palestine“ aufhängen und dafür auch noch Zustimmung innerhalb der Musikszene bekommen, u.a. von Szengrößen wie Tom Morello, der die nordirischen Hip-Hopper auch noch mit seiner legendären Band Rage against the machine vergleicht, fehlt mir dafür das Verständnis. Ich finde es absolut richtig, wenn solche Bands von Festivals ausgeladen werden, wie zuletzt geschehen und habe kein Verständnis wenn man hier von Zensur spricht.
Wenn Menschen außerhalb der betroffenen Region es nicht schaffen, ihre Parteinahme und ihren Protest ohne pauschalen Hass zu verbreiten, gehören sie mMn zensiert bzw. in ihrer Reichweite begrenzt und ihre Einnahmequellen reduziert.
Du hast recht: Kobi Farhi wäre ein würdiger Kandidat für den Friedens-Nobelpreis.
Denkwürdig was die Band schreibt:
Orphaned Land
Ich habe gesehen, wie Künstler, Aktivisten und Außenseiter mutige, polarisierende Positionen bezogen haben, viele von ihnen, ohne jemals dieses Land betreten zu haben. Pro-palästinensisch, pro-israelisch, pro-israelische Araber, pro-palästinensische Juden, alle schreien, wenige hören zu. Ich verstehe den Instinkt. Der Drang, etwas zu sagen, etwas zu tun. Aber blinde Einseitigkeit wird keinen Frieden bringen. Es nährt nur den ältesten Trick der Welt: Teile und herrsche.
Schlimmer noch, einige scheinen den Schmerz auszunutzen, indem sie ihn in ein Theater verwandeln. Provokation bringt Klicks, Schlagzeilen und Aufmerksamkeit. Aber diese Aufführungen beenden das Leiden nicht. Sie verschlimmern es. Sie schwächen die Stimmen der Gemäßigten, der Brückenbauer, der Pragmatiker, die uns eines Tages aus dieser Finsternis herausführen könnten.
Ich hätte nichts dagegen, diese zwei Abschnitte allen Bands, die plötzlich auf der Free Palestine Welle mitschwimmen, zwangsweise ins Impressum ihrer Merchandising-Abteilung im Internet zu posten.
Den Friedens-Nobelpreis bekommt aber eher Donald Trump für seine (wie gewohnt) wahnsinnigen Pläne, Gaza zu entvölkern und anschließend in „Trump-Land - die Riviera des Nahen Ostens“ umzuwandeln. Netanyahu hat ihn ja bereits vorgeschlagen.
Wohlgemerkt: Von DJT höchstpersönlich offiziell auf seinem „Truth Social“ Kanal veröffentlicht. Das ist kein Deep Fake.
Erinnert mich an die Besiedlungspläne eines österreichischen Gefreiten für den „Lebensraum im Osten“ und die Werbungspropaganda, die KdF und Himmler (der 1939 neu ernannte Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums) für die geplante Besiedlung des eroberten Osteuropas starteten. Europa judenfrei und zur Ausbreitung der arischen Herrenrasse.
Ich persönlich empfinde Trumps kranke KI-Phantasien als ähnlich widerwärtig - die Nazi-Ideologie ergänzt um die Facette des Superreichen: Gelobt sei, was weiß und reich macht.
Was Du zum verbreiteten Hype von „Pro Palestine“ Auftritten von plötzlich selbstentdeckten Friedensbotschafter:innen all around the globe (ob nun Musik, Kunst, Politik oder Showbiz) schreibst, trifft sich mit einem schmerzhaften Gefühl von mir: Es ist schnell hip, im Glamour-Kostüm vor 50.000 kreischenden Fans ein paar „Ich bin auch für Frieden in Gaza und gegen den Genozid Israels“ Statements abzusondern. Verkauft sich gut, kann man ein paar Merch Artikel zusätzlich für auflegen.
Ich denke dann gern an Sophie Hunger und ihr Gedicht „Letter to Madonna“
Sophie Hunger
I don’t like the way you drew the chain of your dog
while your fling your legs around your face
And at the same have the grace to tell me about dignity
I don’t like the way you believe in a god
that was born in minds millions of miles away from you
And pray that he’s not just idealized like the one in front of you
Let me in a secret: you did not start believing, you only changed the swear words
Your good intention reminds me
reminds somewhat of the United Colors of Benetton
Dear Madonna
I can’t take your word cause I never hear one
I don’t like how you speak to yourself when you speak with someone else
Dear Madonna
Changing your clothes every day does not make you special
It just make you change your clothes a lot
Looking strange does not make you strange
It just makes you look strange
Saying strong things does not make you strong
It just makes you say strong things
That’s another thing that you and Jesus don’t have in common
He was recognized and not advertized
There is a difference between the truth and proof
I can prove to you that I can speak with an english accent
But the truth is, the English accent does not exist
Es spricht mMn nichts dagegen, wenn eine Band oder ein Künstler sich gegen die Politik der israelischen Regierung stellt und diese auf der Bühne kritisiert. Ich maße mir nicht an, ob das dann nur dem Zeitgeist geschuldet ist oder ob sich diese Künstler vielleicht wirklich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen und das möglicherweise auch schon lange tun.
Mir geht es nur darum, dass so plumpe, Hass verbreitende Parolen wie im Fall von Kneecap mMn nichts auf Bühnen verloren haben, v.a. wenn auf beiden Seiten des Konflikts genug unschuldige Opfer zu beklagen sind und auch außerhalb der eigentlichen Konfliktzone Gaza unschuldige Menschen wegen dieses Hasses zu Schaden kommen, die höchstwahrscheinlich die Politik der israelischen Regierung bzw. die Taten der Hamas gar nicht gutheißen. Und da nehme ich Künstler wie Kneecap und auch den von mir bislang sehr hoch geschätzten Tom Morello in die Pflicht, denn die helfen (und sei es nur durch ihre Unterstützung), diesen Hass zu säen, der z.B. dazu führt, dass jemand wegen seines jüdischen Glaubens außerhalb Israels Angst um seine Sicherheit haben muss.
Sharon den Adel von Within Temptation käme wahrscheinlich nie auf die Idee, bei ihren Ansagen Platitüden wie „Support the Ukraine; fuck Russia“ zu rufen. Und wer meint, sich auf ein solches Niveau hinabbegeben zu müssen, der soll das von mir aus gerne auf seinen Alben oder bei Posts im Internet tun aber eben nicht auf Festivalbühnen eine Plattform dafür bekommen. Und sollte eine Plattenfirma daraufhin den Geldhahn zudrehen, hätte diese meine vollstes Verständnis. Keine Toleranz für Intoleranz und keine Ausreden in der Art, dass Kunst ja auch mal provozieren muss oder soll. Darf sie, aber mit Hass um sich zu werfen ist keine Kunst und wer das glaubt ist in meinen Augen auf dem Holzweg und deshalb in gewissem Sinne auch Mittäter, weil man sich als einflussreicher Künstler seiner Verantwortung für die Gesellschaft schon bewusst sein sollte.
Bob Seger, Turn The Page .
Jeder kennt Road Movies (Easy Rider und Convoy sind gute Beispiele), aber es gibt natürlich auch eine Menge Road Songs. Dieser ist einer der schönsten, weil er nebenbei auch das Star-Sein problematisiert. Umso erstaunlicher, dass ein Künstler wie Bob Seger 1973 noch ziemlich am Anfang seiner Karriere so nachdenklich über die Schattenseiten einer Rock-Karriere reflektieren konnte.
Das Lied handelt von ewig langen Fahrten durch die US-Pampa, von den Ressentiments einfacher Trucker gegenüber den langmähnigen Paradiesvögeln in ihren bunten Kisten, von der befreienden Wirkung eines gelungenen Auftritts und der Einsamkeit danach.
James Hetfield von Metallica, die den Song immer wieder gerne covern, hat mal gesagt, dies sei einer der wenigen Songs, die man sich wünschte, selbst geschrieben zu haben. Kein geringes Lob!
Hier die Originalfassung: http://www.youtube.com/watch?v=XAbY2cmEsS0
Und die live-Fassung mit Hetfields gestammeltem Bekenntnis: http://www.youtube.com/watch?v=_2EddwEVx54
Absolute Zustimmung. Großer Song. Großes Cover. Video von Metallica auch sehenswert.
Von Bob Seger kann ich vor allem die Live-Alben empfehlen. Unheimliche Spielfreude.
Montag morgen, gleich gehe ich in meinen Garten, um mich um Obst und Gemüse zu kümmern. Danach mache ich mich über die Zubereitung des Mittagessens für meine Familie. Ich denke an die Vielen, die gerade an meinem Haus vorbei auf dem Weg zu ihrer Arbeit sind. Als Rentner möchte ich meine tiefe Dankbarkeit für die Arbeit der aktiven Beschäftigten zum Ausdruck bringen, die durch ihre Beiträge meine Rente finanzieren.
2 Songs dafür sind nichts, können den Arbeitsalltag aber etwas verschönern.
Vielen Dank an euch ![]()
Ich durchstöbere ab und zu gerne an einem Kalendertag Wikipedia, was so alles an diesem Datum passiert ist: heute wird für den 5.8.1967 dort unter dem Abschnitt „Kultur“ die erste Veröffentlichung eines Pink Floyd-Albums überhaupt erwähnt: „The piper at the gates of dawn“ - da kann ich natürlich nicht einfach so daran vorbeigehen ![]()
Damals noch mit Syd Barrett und ohne David Gilmour ist das erste Pink Floyd-Album nichtsdestotrotz für mich ein Meisterwerk für die damalige Zeit. Als Musiktipp von mir der Opener des Albums, „Astronomy domine“, hier in der Liveversion von Nick Mason, dem Drummer von Pink Floyd, mit seiner Saucerful of Secrets-Band, der vor so einigen Jahren mit den frühen Songs von Pink Floyd auf Tour gegangen ist (habe ich in Düsseldorf gesehen, war ein sehr schönes und nostalgisches Konzert): ein zeitloser Song.

