Veröffentlicht unter: FC Bayern – Podcast: Wie viel Spanien braucht der FCB?
Der FC Bayern verlängert mit Osmani, Klopp übernimmt den DFB, alle Welt schaut nach Spanien und die Frauen-Bundesliga wird leer gekauft. In dieser Podcastfolge besprechen wir viele Themen rund um den FC Bayern. Wir starten bei der Einbindung von Talenten, schauen dann auf Klopps potenziellen Einfluss auf den FCB und anschließend auf Dinge, die man von Spanien lernen kann. Am Ende diskutieren wir die Probleme des deutschen Fußballs der Frauen. Diese Folge jetzt werbefrei bei Patreon hören – unser Tipp: Einen kleinen Betrag dort zahlen und den Rest deiner Unterstützung per Überweisung oder PayPal. Podcast ohne externe Werbung für dich…
Genau. zurück in die 80er!
Im DoPa war er letztens besser und hat speziell bemängelt, dass die NLZen bis vor kurzem nur einen Spielertpen gefördert hatten: Den 8er oder 10er, der spielerische Lösungen sucht und dabei kaum ins 1:1 geht. Das konnte ich gut nachvollziehen.
Auch dass Nagelsmann überfordert war ist in der Nachbetrachtung wohl richtig.
Warum er jetzt wieder mit Physis und Kampf daher kommt, verstehe ich nicht. Sehr flach.
Er redet leider auch davon, dass die Änderungen in der Jugendausbildung schlecht sind und halt nicht auf Tore geschossen wird und solche Dinge. Und leider redet er auch etwas zu viel davon, dass die sudländischen Nationen in Europa aufgrund der klimatischen Bedingungen nicht Physisch sein können und deswegen so stark im spielerischen sind.
Na klar, das Klima ist wieder an allem schuld… arme Spanier! ![]()
Naja ein bisschen hat er ja Recht 2014 sind wir auch durch Kampf ins Spiel gekommen um dann vor allem hinten. Da hat er schon Recht vor allem wenn man sieht wie körperlich die Referees haben spielen Lassen da hatte man jemanden brauchen können der auch vorne Mal körperlich dagegen hält und nicht nur umfällt und sie dann beschwert und das immer und immer wieder. Bzw Spieler die sich davon nicht einschüchtern lassen wenn sie eine aufs Schienbein bekommen sondern dann extra aufdrehen. Das fehlt da hat er schon Recht
Ich liebe diesen Klassiker “über den Kampf ins Spiel finden!” Doch den hört man leider schon lange nicht mehr. Nur in Paraguay lebt man das noch mit Herzblut.
“Morder en el campo para coger confiança!” sprach Galarza und setzte zur Blutgrätsche an
Vom @Gratschifter ein großes Lob für den Podcast-Part zum Frauenfußball in Deutschland. Vor allem @Georg s Fantasien zum Thema „Was wäre, wenn“ und „was wäre gewesen, wenn gewesen wäre?“ haben mir viel Freude bereitet (der geheime Fußball Gipfel am Tegernsee zum Thema. Wir retten den deutschen Frauen zu Fußball - göttlich expositioniert.
Ebenso sein nicht völlig resignierter Ausklang mit einem Apfelbäumchen im Sinne Luthers: wenn jetzt noch umgesteuert würde, könnte der deutsche Frauenfußball die europäische Spitze in zehn Jahren wieder erreichen - an welcher er vor fünfzehn Jahren schon einmal einmal war.
Wunderbar treffend der Vergleich zu Herbert Heiners Statement, dass der Frauenfußball nur das Geld investieren kann, was er verdient: „ das wäre ungefähr so, als ob Meta vor fünf Jahren gesagt hätte: wir investieren nicht in ChatGPT, sondern müssen erst mal langsam Geld damit verdienen, um dieses dann zu investieren.“ so funktionieren Innovationen nicht.
Und immer wieder finde ich @justin s Mantra so wichtig: der Frauenfußball ist der Wachstumsmarkt im Sport zur Zeit. Und eine Aitana Bonmati könnte Herbert Heiner aus der Portokasse bezahlen. Es gibt überhaupt keinen Grund, das Geld des FC Bayern nicht auch in den Wachstum des Frauenfußballs zu investieren!
Aber stattdessen kaufen die führenden europäischen Clubs die Bundesliga komplett leer. Der Ausverkauf ist alarmierend und erschreckend. Die Gehälter der Bundesliga Clubs für die Sportlerinnen müssen dringend hoch.
Und der FC Bayern steckt in dem Dilemma: unsere Frauen dominieren schon jetzt die Bundesliga nach Belieben. Wenn spürbar mehr in die Frauenabteilung des FC Bayern investiert würde, dann wäre die Bundesliga- Frage nur noch, ob Jena noch das eine Unentschieden schafft oder wir nach der Winterpause schon neuer deutscher Meister sind.
Eine Zwickmühle nach der anderen - Bianca Rech hat meiner Meinung nach den schwierigsten Job im deutschen Fußball.
Und da ist das Problem Argentinien Paraguay Ecuador nur Mal 3 Teams. Mit Kampf ist ja nicht nur das tackeln sondern eben allgemein der Einsatz gemeint Bewegung um jeden Ball nachgehen keinen verloren geben. Ich weiß nicht ob ich an den Ball noch Ran komme also lass ich ihn halt laufen nehmen ich den nächsten statt um jeden Ball zu kämpfen. Oh jetzt hab ich den Ball verloren naja das nächste Mal dann… nein Nachsetzen wieder holen das ist mit Kampf gemeint und das fehlt der mannschaft
Man könnte es auch Gegenpressing nennen und das durch die Ball recovery time messen. Deutschland schaffte mit 8,48 Sekunden gegen Paraguay da übrigens den Bestwert des ganzen Turniers…
Ich hoffe ja immer noch bei meinem Sportclub, dass da irgendwann mal der Gedanke kommt: finanziell stehen wir bombig da. Im Männerfussball erreichen wir von den Rahmenbedingungen irgendwann eine natürliche Grenze, die kaum zu überwinden ist. Warum versuchen wir nicht ein big player im Frauenfussball zu werden? In die Strukturen wird rund um das Dreisamstadium bereits investiert nur die Mannschaft dümpelt im Niemandsland der Bundesliga umher. Warum kein Marketing-Coup: die zu erwartenden Atubolu Millionen fliessen in die Frauen-Mannschaft!
Ps: das wäre so lässig: man lässt Atu ein paar mit den Frauen trainieren. Die Tabloids zerreissen sich die Mäuler über die vermeintliche “Bestrafung”. Am Tag des Wechsels platzt dann die Bombe und man präsentiert die Zukunftsplanung für die Frauenmannschaft. Man darf ja noch träumen dürfen….
Ausgerechnet das Spiel gegen Paraguay?! Ich würde nicht sagen dass das am pressing der deutschen lag sondern eher daran dass Paraguay gar nicht versucht hat mitzuspielen. Die haben nur versucht den Ball aus der gefährlichen Zone zu bekommen. Da war kein echtes pressing notwendig.
Ich glaube die Diskussion ist nicht mehr zielführend. Man kann darüber streiten wie handwerklich gut unser Gegenpressing war (ja, es ist nicht die grösste Stärke von Spielern wie Wirtz oder Musiala und Bayern setzt es besser um), aber trotzdem war das Gegenpressing im Vergleich zu fast allen anderen Mannschaften ein Grundpfeiler unseres Spiels. Die schnelle Ballrückeroberung ist Teil der Nagelsmann DNA daher kam ja die Konteranfälligkeit. Es greift in 8 von 10 Fällen, aber die 2-mal bei denen es nicht greift, wird es dann gefährlich.