Moderatoren - Lieblinge und no go‘s

Laura Wontorra moderiert ja gerade eine Hundeshow(!) auf RTL. Mega- Transfer, RTL, alles richtig gemacht. :wink:

Ich komme ja noch aus einer Zeit, in der man Dieter Kürten und Marcel Reif für ihre unaufgeregte und doch kompetente Gesprächsführung geschätzt hat.

Heute ist ja nach wie vor Fuss hoch im Kurs, wobei der auch ein Showmaster ist.

Wen mögt Ihr gerne? Haben die Mods von DAZN und Amazon Potenzial?

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Fuss ist für mich, gerade wegen seiner flapsigen Art, der Beste. Jonas Friedrich ist fachlich sehr gut. Dittmann nervt ohne Ende.

Die Dazn Jungs sind durch die Bank langweilig. Beim Schreiben des letzten Satzes fällt mir auf, dass das ein unglaublich Männer dominiertes Geschäft ist.

Ich will den Bayernultra Fritz von Thurn und Taxis zurück.
Zeitgleich wäre es schön wenn „meine vorbereiteten Witze und Wortspiele sind von den Machern der Supernasenfilme und ich drehe bei jedem Einwurf ab“ Wolff Fuss zu Mangenta o.ä. wechseln würde.

So unterschiedlich kann das sein, Thurn und Taxis fand ich immer furchtbar, Fuss hingegen ist ganz ok. Und auch wenn die Bienen beteiligt waren, der Fußball-Kommentar an sich hatte sowieso seinen Höhepunkt beim Torfall von Madrid. Danach wurde es nicht mehr besser.

Ich fand Dittmann früher mal gut aber mittlerweile… Naja.

Mir fällt keiner ein, den ich jetzt spontan nennen könnte, dem ich dauerhaft gerne zuhöre. Als Bayernfan kriegt man ja auch irgendwie immer die selben paar zu hören… Bei Sky normalerweise Dittmann oder Fuß und von DAZN fällt mir nicht mal ein Name ein…

Dittmann ist mit seiner gespielten Empörung damals in Hoffenheim unten durch

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Als Endvierziger ist mir durchaus noch die Zeit präsent, als Bundesliga-Livefußball noch fast ausschließlich im Radio lief (änderte sich erst mit dem Beginn von Premiere 1991).
Namen wie Jochen Hageleit, Kurt Emmerich, Gerd Rubenbauer, später Manni Breuckmann oder Günther Koch waren Meister ihres Fachs. Immer wieder legendär die Schlusskonferenz 1999, als GüKo das Abstiegstaumeln seines „FC Wackelknie“ schildern musste.

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Gerd Rubenbauer und Karl Heinz Kas, im Pott Manni Breuckmann. Rest ab in die Tonne…

Schöne Erinnerung.
Gehofft, dass einer der älteren Kumpels mit Auto Zeit hat und dann zwei Stunden durch die Gegend gefahren und mitgefiebert.

Wir lagen immer mit dem Kofferradio auf der Hochsprungmatte unseres Schulsportplatzes.

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Dieser letzte Spieltag war einfach unglaublich, und der eigentlich schon sicher nicht abgestiegene Club musste nach unten. Die hatten am Frankenstadion schon alles für die Klassenerhaltsparty aufgebaut.

Das Saisonfinale 2001 hab ich noch im Radio verfolgt. Die Samstagskonferenz war einfach unglaublich gut.

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Und haben uns „heute im stadion“ auf Bayern 1 (ansonsten verpönt als Oma-Sender) reingezogen.

„Heute im Stadion“ war ganz bestimmt die Sendung, die auch mich fußballerisch massiv geprägt hat.

„Und jetzt direkt zur Schlusskonferenz des WDR“ war das „Nicht stören“-Schild.

Leider wird das seit ein paar Jahren immer mehr zum Entertainment - vermutlich aufgrund der geringeren Anzahl an Spielen.

Rubenbauer im Radio habe ich geliebt; im TV hat er dann zuviel Show gemacht. FvTT fand ich ganz ok, Weizen-Waldi immer schon schlecht.

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Und nun zu Hans-Peter Pull nach München.
Ich kann gar nicht mehr sagen, ob ich ihn besonders gut oder schlecht fand. Aber sein Name war das Synomym schlechthin für Bayern-Fußball dahoam.
Er ist vor kurzem erst in den Ruhestand gegangen und zu dem Anlass habe ich zum erstenmal überhaupt ein Bild von dem Mann gesehen, dessen Name ich schon 1000-mal gehört hatte.

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Die Radio-Konferenzen waren wirklich immer ein Highlight bis das Premiere-Abo kam. Da ist mir übrigens am 32. Spieltag der Saison 2000/2001 etwas Lustiges passiert: Bayern spielte in Leverkusen und musste gewinnen, da man punktgleich mit Schalke war und die schlechtere Tordifferenz hatte. Irgendwann in der 2. Halbzeit fiel wegen eines Gewitters das Fernsehbild aus und das gute alte Radio wurde aktiviert. Kurz vor Spielende (Spielstand war immer noch ein unbefriedigendes 0:0) kam das Fernsehbild wieder zurück und das Radiogerät lief einfach weiter. Als auf dem Fernseher gerade Effenberg zu einer Ecke anlief, schrie der Reporter in der Konferenz schon „Tor in Leverkusen“. Im Fernseher hatte der Torschütze Roque Santa Cruz den Ball da noch gar nicht berührt. :wink:
Da habe ich gemerkt, dass das Fernsehsignal über Satellit ein bisschen länger braucht als das Radiosignal über eine normale Antenne.

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Laura Papendick ist natürlich eine Freude. Auch, wenn sie nichts sagt. :blush:

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Für mich als Menschen aus NRW, der teilweise auch in Oberhausen, also auch im Ruhrgebiet gelebt hat, wird Manni Breuckmann unerreichbar sein. Hat übrigens auch die frühen Fifa-Computerspiele zwischen 2011 und 2015 mitkommentiert. Sehr sympathischer Mensch und als Radioreporter eine echte Legende.

Gar nicht mein Thema. Ich würd jetzt an der Stimme keinen erkennen, außer vielleicht den Hansch und den Günther Jauch (das umgefallene Tor!).
Manchmal denk ich mir zwar, „was labert der da“, oder „sei doch mal ruhig“, aber wer da gerade redet, weiß ich in der Regel nicht. Daher könnte ich da keinen loben oder dissen.
Und ich ertappe mich oft dabei, dass ich zwar zuschaue, aber gar nicht richtig zuhöre, was der Kommentator redet…

Gehöre ja auch zur älteren Fraktion.
Mir haben immer gefallen:
Rubenbauer, Reif, Kürten, Fuss fallen mir als erste ein. Oft geht es ja auchvrein und die Stimme und weniger um den Inhalt.

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Bzw. weniger ist mehr. Ich mochte immer die Moderatoren, die in ruhigen Spielphasen nicht sinnlose Statistiken herunter gebetet haben, nur um noch atmen zu können.

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