Meltdown bei Real Madrid: Der FC Bayern sollte genau hinsehen – ein Kommentar

Veröffentlicht unter: Peinlicher Meltdown! FC Bayern sollte Real Madrid nicht nacheifern

Real Madrid blamiert sich öffentlich bis auf die Knochen. Der Meltdown des Giganten sollte dem FC Bayern eine Warnung sein. Ein Kommentar. Fünfzehn. Immer wieder Fünfzehn. Die Zahl symbolisiert den Gegnern die Anzahl der Champions-League-Titel von Real Madrid. Spieler wie Vinicius Jr. gestikulierten ihren Gegnern nach verloren gegangenen Spielen in der jüngeren Vergangenheit diese Zahl hinterher. Frei nach dem Motto eines Kindergartenkindes: „Ich bin trotzdem besser als du.” Es ist die Oberfläche eines Verhaltens, das schon an der Klubspitze um Präsident Florentino Perez beginnt und zu einer Art Klubkultur gworden ist. Auch die Bayernfans hatten innerhalb der letzten Dekade in…

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Ich würde es nicht nur als Warnung an den FC Bayern sehen, sondern auch an die Fans des FC Bayern, die sich manchmal doch schon ziemlich ungeniert über Schiedsrichter, Spieler anderer Vereine oder verschiedene Verbände äußern und das nicht nur im Zuge von Emotionen während eines Spiels sondern auch davor und danach.

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Ein solches Selbstverständnis wie von Real entsteht mMn nicht nur durch Erfolge, sondern da spielen auch Faktoren aus der Geschichte/ Politik hinein. Warum konnte Real so groß werden?

  1. Real wurde jahrzehntelang von einem Diktator wohlwollend begleitet, der nichts dagegen hatte, dass z.B. dem großen Rivalen aus Katalonien das Leben immer wieder schwer gemacht wurde.
  2. Als Real trotz dieses jahrzehntelangen Protegierens irgendwann gegen Ende des 20. Jahrhunderts finanziell die Luft auszugehen schien, wurden mal schnell hunderte Millionen von Steuergeldern ausgegeben um in einem dubiosen Immobiliengeschäft den Verein wieder flüssig zu machen.

Wer immer wieder eigentlich unzulässige Hilfe kassiert, kann es scheinbar nicht akzeptieren, dass man irgendwann auch mal unter fairen Bedingungen den kürzeren ziehen kann. Den Aufstieg zum Weltklub haben sie - anders als z.B. Bayern - nicht mit fairen Mitteln geschafft, sondern nur durch staatliche Bevorzugung.

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Es ging ja schon mit der Verpflichtung von Di Stefano los.
Alfredo Di Stéfano – Wikipedia

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Also auch wenn es bei Real wahrscheinlich mehr shady Finanzsituationen gab, hat Bayern da auch den ein oder anderen fall, siehe die Kirchaffäre.
Also wir sollten da bezüglich fairer Aufstieg auch nicht zu sehr unseren Mund aufmachen.

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Real Madrids Erfolg ist gebaut - historisch auf staatliche Bevorzugung und in jüngster Vergangenheit durch SO VIEL Schiedsrichter“glück“, dass es geradezu absurd ist, jetzt ausgerechnet die Schiris für den Misserfolg verantwortlich zu machen. Schon immer war Madrid ein arroganter Club, „stilvoll“ nur an der Oberfläche. Diese PK von Perez überrascht mich daher überhaupt nicht. Das passt schon ins Bild und zieht sich durch alle Mannschaftsteile.

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Dieses Verhalten betrifft inzwischen den gesamten Verein - vom Patriarchen an der Spitze über den Trainer bis zu den jüngsten Spielern auf dem Feld. Nach jedem Punktverlust wird von allen ins erste verfügbare Mikrofon alles außer die eigene Leistung kritisiert. Der Schiedsrichter wird schlimmer angegangen als so mancher Kollege bei einem Spielabbruch in der Kreisklasse. Ein Wunder, dass es dahingehend nicht mehr Platzverweise hagelt. Und die Ballon d’Or Nummer mit Vini hat man schon beinahe vergessen.

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Vielen Dank für den Artikel.

Das in der Öffentlichkeit an den Tag gelegte Verhalten von VK, Max Eberl und Christoph Freund schlägt GENAU in diese Kerbe.

Es gibt Tage, da sind die anderen Besser und das MIMIMI, der Schiri, VAR, Wetter, Platz (Elfmeterpunkt (!) war schuld, sollten wir für allemal anderen überlassen.

Und weil sich dieses Triumvirat so verhält, wird - und das haben schon viele Medien festgestellt - der FC Bayern München nicht mehr als der arrogante über allem stehende Fussballverein wahrgenommen.

Ich würde mich freuen, wenn der eingeschlagene Weg so fortgesetzt wird und die Ergüsse und damit verbundenen Erschütterungen vom Tegernsee sukzessive reduzieren.

MIA SAN MIA y nada mas

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was meinst du jetzt genau damit?

Aus dem späteren Verlauf geht für mich hervor, dass er meint: Genau in die Kerbe, die er gerne sieht. Also Gegenteil von dem, was Real macht.

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ich habe mir die selbe Frage gestellt wie @petershaw und sie mir genauso beantwortet wie @justin :sweat_smile:

Danke für den Artikel. Über Grenzen dessen, was man “hinnehmen” sollte haben wir hier ja schon diskutiert. Ich selbst erwische mich selbst oft beim Hadern, finde das bei “Fans” (das steckt ja explizit “fanatisch” drin) uch eher akzeptabel als bei Verantwortlichen. Und da muss ich sagen, agieren die handelnden genannten Personen aktuell tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes (auch für mich!) vorbildlich, allen voran VK.

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Ich würde dem Artikel nur in sofern wiedersprechen, dass ein wahre Größe sich nicht auf die Niederlage sondern im Falle von Real eben auch im Siegesfall zeigt. Wenn ich jedes Mal wenn ich den gegner umspielen diesen verhöhne, wenn nach jedem faul anstelle der Hand zum helfen beim Aufstehen nochmal nachgeschrieben wird, wenn Trash-Talk wichtiger ist als Leistung zeigt sich schon in Siegesfall dass es mit Größe nicht weit her ist.

Ein Beispiel für Größe find ich z.b. das 7:1 von Deutschland gegen Brasilien anstatt sich über den Gegner lustig zu machen hört man nach dem 4 null auf zu jubeln man geht nach dem Spiel zu den Kollegen die man kennt und versucht ihnen gut zu Zureden. Anstatt Alla Rüdiger den gefoulten am Boden liegenden Nationalmannschafts Kollegen zu beleidigen. Für mich ging bei real mit Modric und Kroos das letzte bisschen Anstand verloren.

Bei den Bayern sehe ich momentan eher eine andere Entwicklung die von der Führung an vorgelebt wird, daher hab ich da momentan keine großen bedenken

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Und genau deswegen wünsche ich mir sehr, dass Real auf absehbare Zeit keinen Erfolg mehr hat …

Ganz anders nehme ich im übrigen seit Luis Enrique PSG wahr - klar, das ist ein Scheichclub, aber Team und Trainer machen auf mich inzwischen einen fast schon sympathischen Eindruck - könnte mir gut vorstellen, dass die auch bei einer Niederlage halbwegs gute Verlierer gewesen wären.

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Sehe ich anders: Wie im Artikel benannt finde ich ein “und gleichzeitig…” angebracht: Schiri-Fehlleistungen sollte man schon kritisch benennen, nachdem sie viel zu oft spielentscheidend sind.

Gleichzeitig sollte man sich aber immer an die eigene Nase fassen und dem Gegner sportlich gegenübertreten. Ausnahme ist natürlich Real, aus Gründen.

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MIMIMI, der Schiri, VAR, Wetter, Platz (Elfmeterpunkt (!) war schuld

Lustig, dass Du ausgerechnet den Elfmeterpunkt hier hervorhebst. Von unseren Spielern und Verantwortlichen hat meines Wissens niemand dazu einen Vorwurf gemacht.

Aber als Fan - und zwar nicht nur als Bayern-, sondern auch als Fußball-Fan - bin ich der Meinung, dass so eine Aktion wie die Manipulation des Elfmeterpunkts das Allerletzte ist und unabhängig davon, ob man irgendeine Wirkung nachweisen kann, mit mehreren Spielen Sperre sanktioniert gehört. Das ist einfach grob unsportlich; gegen so etwas wird viel zu wenig vorgegangen. Wenn das Mimimi sein soll - bitte. Ich sehe es anders.

In dieselbe Richtung gehen: Ball wegschlagen, Ball nicht hergeben, Ball unauffällig auf dem Spielfeld lassen, wenn schon ein zweiter zum Einwurf bereit ist; sich beim Freistoß vor den Ball stellen; nach dem Zweikampf dem Gegner “noch eine mitgeben”, und vieles mehr. Es wäre so einfach, dagegen vorzugehen, indem man einmal eine klare Ansage macht und dann ein paar Wochen konsequent entsprechend pfeift. Aber das hat schon mit der Kapitänsregel nicht funktioniert.

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“Nach der harten, aber dennoch zurecht gegebenen gelb-roten Karte gegen Camavinga liefen fast sämtliche Spieler zum Schiedsrichter, um ihren Unmut zu äußern. Gleiches passierte noch vehementer nach dem Schlusspfiff.”

Für mich war es schon nach dem Spiel unbegreiflich wie man in der Bewertung des Schiedsrichters beim Viertelfinal Rückspiel die Schwalbe von Brahim Diaz vor dem Güler Freistoß und den Body Check gegen Stanisic vor dem Mbappe Tor in der Bewertung hat außen vorlassen können und eine regeltechnische “kann” gelb-rote Karte hat so in den Mittelpunkt rücken können. Dass Perez diese Vorwürfe auch mit zeitlichem Abstand in seinen letzten Äußerungen noch erhebt ist wirklich einfach nur peinlich und unreflektiert.

Auch hier haben sich übrigens schon die Bayern-Verantwortlichen sehr zurückhaltend nach dem Spiel gegeben, die Entscheidungen gegen Bayern wurden wenig bis kaum thematisiert und lediglich etwas dem Narrativ von Real Madrid entgegengetreten bei Bewertung der gelb-roten Karte.

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Alonso hat da nicht hingepasst.

Ich wünsche ihm dass er neuer Trainer beim LFC wird.

Übrigens wurde Camavinga ja im nächsten Spiel von den eigenen Fans mit Pfiffen bedacht, was man auf seine (Mit)Schuld am Ausscheiden wegen der “dummen” roten Karte zurückgeführt hat. Es waren also nicht alle Madrilenen der Meinung, dass es eine Fehlentscheidung war. Das war der Verein Real und die deutschen TV Sportjournalisten/Experten und ein paar Bayernfans hier.

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Da gab es glaube ich aber auch schon Feindseligkeit gegenüber Tchouameni. Genauso wie es das ja auch innerhalb des Teams gibt und zum Beispiel auch von den Fans gegenüber Mbappe. Da haben sich ja wirkliche Lager in der Kabine als auch bei den Fans gebildet.

Aber darum geht’s ja der Fisch stinkt vom Kopf her und wenn der klubchef der Meinung ist dass sich die gesamte Fußball Welt gegen sie verschworen hat und nicht meine Divas daran schuld sind dann ist es ein Problem. Das grenzt einfach an wahnvorstellungen

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