Max Eberl mal wieder in der Kritik: Stellt sich der FC Bayern bald neu auf?

Ich hätte Eberl nie zugetraut das Kaliber für den FCB zu haben. Zum jetzigen Zeitpunkt muss man aber sagen, dass er das echt richtig gut und souverän macht.
Die verantwortlichen wären dumm Eberl einfach abzusägen

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Ich finde, der valideste Punkt ist das innerbetriebliche Verhältnis von Eberl und Freund.

Sollte dies wirklich nicht so harmonisch sein, sondern gar das Gegenteil, wäre es aus meiner Sicht vielleicht sogar angeraten, sich zu trennen. Nur von wem?

Ich schätze wie fast alle hier die kommunikativen Fähigkeiten von Max Eberl, dies natürlich grade im Kontrapunkt zu seinem Vorgänger, aber auch zu den wiederkehrenden Einlassungen aus dem AR. Hinsichtlich der finanziellen (vermeintlichen) Alleingänge oder der schlechten Kommunikation zwischen den Alphatieren kann man als Außenstehender wenig sagen, weil einem einfach die Informationen fehlen.

Persönlich stutze ich eher bei personellen Geschichten wie etwa der Installierung von Markus Weinzierl oder Nils Schmadtke. Die darf man schon mit einiger Berechtigung auf Eberl zurückführen, und wie der Artikel ausgewogen, aber treffend feststellt, haben beide eigentlich nicht so klargemacht, wie sie diesen Posten eigentlich durch qualitative Vorarbeit verdient haben.

Selbiges hingegen lässt sich über Freund eben nicht sagen. Dessen Arbeit bei RB hat ihn, wie ich finde, eindeutig für den Job bei Bayern qualifiziert.

Deswegen (zur Frage, die im anderen Eberl-Thread auftauchte) wäre ich bei einer Entscheidung gegen einen aus der sportlichen Leitung klar bei der Priorisierung, Freund unbedingt zu halten. Und vor allem, wenn die Zusammenarbeit mit Eberl wirklich nicht besonders gut läuft, dann könnte ich eine Trennung von Eberl nachvollziehen. Aber auch nur dann, die anderen möglichen Gründe scheinen mir nicht gewichtig genug angesichts der Dinge, die Eberl auf der Habenseite verbuchen darf.

Und:

Man sollte im Falle des Falles eine vernünftige Nachfolgelösung bereits in der Tasche haben. Wenn das jetzt wieder eine Leerstelle bliebe mit dauerhaften medialen Spekulationen - darauf könnte ich gut verzichten. Dass Eberl das FC-Bayern-Umfeld medial gut im Griff hat, ist meines Erachtens nichts, was man kleinreden oder unterschätzen sollte, und diese Qualität ist gar nicht so leicht zu finden.

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Die meisten Kritikpunkte wurden hier ja schon öfters diskutiert. Ich empfinde vieles davon immer noch als Kritik der Kritik Willen und sehr dünn argumentiert. Gerade wenn es um mittelfristige Themen geht, kann man nach nur zwei Saisons (und davon einer, die voll in seiner Verantwortung steht), keine ernsthaften Aussagen treffen. Da kann man sich alles so zu recht argumentieren, wie man es für die eigene Agenda braucht. @justin zeigt das im Artikel auch an Beispielen wie Palhinha auf. Egal, welche Lösung er gefunden hätte, man hätte ihm einen Strick daraus gedreht.

Da es sachlich aufgrund des kurzen Zeitraums nur wenig Grundlage gibt, Eberl zu kritisieren und der FC Bayern sportlich so gut aufgestellt ist, wie seit der Pep-Ära nicht mehr - u.a. auch, weil Eberl konsequent die Arbeit seines Vorgängers ausmistet - kann es hier eigentlich nur um das Thema Macht gehen. Der Patriarch kann nicht loslassen und hält den Klub seit seiner Rückkehr in permanenter Unruhe. Diverse Personen versuchen innerhalb des Klubs sich selbst zu profilieren (siehe u.a. Diederich vs Dreesen). Irgendjemanden wird Eberl ein Dorn im Auge sein und was für den Klub gut ist, ist in der Führungsriege seit langer Zeit zweitranging.

Die einzigen Konstanten sitzen im AR und zeitgleich haben diese das letzte Wort.

Hernandez war eben ein Liebling von Hoeneß. Der hatte damals u.a. im Doppelpass ganz stolz verkündet, dass der FC Bayern einen Weltmeister verpflichtet hat und dieser Umstand auch die Ablöse rechtfertigen würde.

Eberl hat nicht Hoeneß’ Lieblinge Wirtz und Woltemade geholt, sondern Diaz.

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Volle Zustimmung mit einem elementaren Unterschied. Ich würde mich für Eberl aussprechen. Insgesamt geht die Entwicklung bei den Transferausgaben und auch den Spielergehältern in die richtige Richtung. Hatten wir nicht sogar eine positive Transferbilanz oder waren nah dran?

Ja, manche Spieler bekommen mehr Gehalt. Das ist aber normal. Dafür gibt es auch welche, die weniger bekommen als früher (Gnabry) oder durch günstigere Lösungen ersetzt werden (Coman und Sane im letzten Jahr, vmtl Goretzka dieses Jahr). Wenn man keinen Radikalumbruch mit entsprechendem qualitativen Aderlass will, sehe ich keinen besseren Weg.

Und ja, manche Transfers schienen keinen klaren Plan zu haben (Kompany, Díaz). Aber am Ende hatte Eberl einige Treffer. In der Zeit von Freund vor Eberl gab es keine/kaum Treffer. Und bzgl. der Identifikation von Talenten im Markt, was ja die Stärke von Freund sein soll, sehe ich auch nicht, dass sich viel getan hätte.

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Ich musste gerade nach dem Lesen des Blogbeitrags und beim Lesen des Eberl Threads an den Beitrag von Katrin denken (Zwischen Eindruck und Wirklichkeit: Warum unsere Sicht auf den FC Bayern verzerrt ist). Mir hat sich bei all der Spekulation die Frage gestellt, wie viel wissen wir überhaupt mit Sicherheit über das Verhältnis zwischen AR und SV? Wie war das vielleicht im Vergleich zu vergangenen Situationen bevor bspw. Kahn oder Brazzo entlassen wurden? Ich erinnere mich da gerade kaum, wie sehr sich das aus Medienberichten schon weit im Voraus angedeutet hatte. Insbesondere mit Blick auf Brazzo meine ich mich zu erinnern, dass er trotz schwieriger Fahrwasser Kommunikativ regelmäßig einen großen Rückhalt vom AR in der Öffentlichkeit hatte. Insofern frage ich mich dann - wie spielt vielleicht auch Negativitätsverzerrung und Confirmation Bias hier in den Berichten über Eberl eine Rolle?

Wie Katrin auch beschrieben hat und wir alle täglich erleben können, leben Medienberichte (wie auch dieser MSR Blogbeitrag) von ihrer Spannung durch Konflikte. Alle beschriebenen Reibungspunkte liegen einige Zeit zurück. Alle beschriebenen Punkte lassen nicht zwangsweise darauf schließen, dass eine Trennung die einzig mögliche Lösung für die Reibungspunkte ist. Denn auch wie bei den teuren Vertragsverlängerungen der Spieler muss man sich ja ernsthaft damit auseinandersetzen was die bessere Alternative wäre, für die es sich lohnt das für den FC Bayern aktuell außergewöhnlich ruhige Fahrwasser zu verlassen? Max Eberl hat ja zumindest in seiner Außendarstellung immer wieder klar betont, dass ihm eine kritische Auseinandersetzung und Diskussion intern sehr wichtig ist. Im Zusammenhang damit dass die beschriebenen Konflikte schon länger zurück liegen, deutet das meiner Ansicht nach keineswegs auf einen beratungsresistenten SV hin. Sondern eher auf ein Medien-Interesse eine Geschichte zu erzählen.

Und eine letzte Sache noch: Dass UH Max Eberl im Doppelpass so angegangen ist, muss nicht unbedingt etwas schlechtes für Eberl heißen. Mit Brazzo hätte er das meiner Ansicht nach nie getan. Denn Eberl kann da eine gewisse Selbstsicherheit und Souveränität zugestanden werden, mit solchen Situationen entspannt umzugehen. Und nicht zuletzt weiß UH am besten, dass jede Presse gute Presse für den ist, da die Marke FC Bayern somit einfach den deutschen Diskurs über Fußball dominiert. Eberl hat das dann ja auch wunderbar moderiert - umso mehr spricht meiner Ansicht nach für ihn.

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Freund? (20 Vorstände Sport)

Wir hatten eine positive Transferbilanz.
Wenn man die gesamte Amtszeit von Eberl nimmt (zwei Sommertransferperioden) und sich an die öffentlich kolportierten Zahlen hält, gab es dort ein negatives Transfersaldo von ca. 30 Mio.
Für einen Klub der ernsthaft um die CL mitspielen will eher bescheiden.
Und die Entwicklung der Mannschaft in diesem Zeitraum? Fraglos prächtig.

Natürlich bleibt die Frage, wer jetzt für was genau verantwortlich ist und wie viel Glück oder Pech dabei mitgespielt hat.
Das werden wir mit den uns zur Verfügung stehenden Informationen nie in Gänze beurteilen können.
Das Ergebnis und die Entwicklung jedenfalls passt bis hierher.

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Zumindest bei Oliver Kahn wurde schon im Frühjahr vor der Entlassung auch in der Öffentlichkeit bereits sehr viel schmutzige Wäsche gewaschen. Sogar ein gewisser Fjörtoft war dann damals ein Insider.

So schaut’s aus. ZwanzigViertelfinale lach

Ich kann der Idee, dass Salihamidzic am sportlichen Abschneiden gescheitert ist nichts abgewinnen. Es war die Nagelsmann Sache.. Erst der lange Vertrag und die horrende Ablöse, dann die Entlassung und dann konnte Tuchel die Entlassung Nagelsmanns nicht legitimieren. Man hat dabei sehr viel Geld verbrannt und den Klub beschädigt. Mitgehangen, mitgefangen. Grundsätzlich wurde das Festgeldkonto massiv geplündert. Das konnte er nicht überleben.

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Bei allen Entscheidungen hat Uli zugestimmt oder gar initiiert! Ich denke außer bei Sammer waren die Verantwortlichen reine Lückenbüßer für den „offiziell“ nicht operativen Uli.

Bei der Entlassung von Nagelsmann bekannterweise nicht. Initiiert wurde da wenig. Genau darum mischt er jetzt doch die ganze Zeit mit.

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Aus Wikipedia:

FC Bayern München, die Aufsichtsräte:

  • Vorsitzender: Herbert Hainer (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der adidas AG, Präsident des FC Bayern München e. V.)
  • Stellvertretender Vorsitzender: Gernot Döllner (Vorstandsvorsitzender der Audi AG)
  • Stellvertretender Vorsitzender: Jan Heinemann (General Counsel & Chief Compliance Officer der adidas AG)
  • Stellvertretender Vorsitzender: Michael Diekmann (Aufsichtsratsvortsitzender der Allianz SE)
  • Uli Hoeneß (ehemaliger Präsident, jetzt Ehrenpräsident des FC Bayern München e. V., ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender)
  • Thorsten Langheim (Mitglied des Vorstands der Deutsche Telekom AG)
  • Dieter Mayer (Notar; 1. Vizepräsident des FC Bayern München e. V.)
  • Karl-Heinz Rummenigge (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG)

Wer, außer Rummenigge und Hoeneß, hat hier überhaupt Ahnung von Fußball, bzw. vom Fußballgeschäft?

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Wäre es nicht schlimm, wenn die alle „vom Fach“ wären und jeder mitreden wollen würde?

So wiederum haben wir exakt die aktuelle Situation, dass die anderen alles nur abnicken was die beiden so von sich geben mit ihrer Dekaden alten Fußballerfahrung…

Unter Brazzo noch schön „den muss man machen lassen, der lernt das schon noch“
VS jetzt
„das arme Kind ist in den Brunnen gefallen aber der pöse Max will die Suppe nicht brav auslöffeln“

:winking_face_with_tongue:

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Wenn sie nicht mitreden wollen, was machen sie dann da?

Aber das hat ja Tradition, wenn ich an die Dampfplauderer Stoiber und Markwort denke. Reiter wäre das nächste „große Ding“ geworden. Also hier versammelt man hauptsächlich große Köpfe um eine breite Macht zu demonstrieren, hat aber letzten Endes nur Grüß-Auguste die nur Abnicken was die zwei Granden wollen.

Dem AR stehe ich seit Jahren skeptisch gegenüber…

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Ich stelle auch nur Vermutungen auf, aber die überhastete Entlassung von Nagelsmann sowie die erfolglose Einstellung von Tuchel waren mMn nur der Tropfen, ein zugegebenermaßen ziemlich großer Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Ich denke nämlich auch die Transfers von Salihamidžić, die er natürlich genauso wenig wie Eberl alleine durchgeführt hat, stehen unter starker Kritik. Da er erst im August 2017 bei Bayern als Sportdirektor gestartet hat, würde ich die Transfers im Jahre 2017 ihm nicht zuschreiben und erst die darauffolgenden.

Damit fallen folgende Zugänge in seine Zeit (nur eine Auswahl):

In 2018 folgende Spieler: Davies (14 Millionen), Goretzka (Ablösefrei).

In 2019 folgende Spieler: Lucas Hernandez (80 Millionen), Pavard (35 Millionen), Coutinho (Leihe 8,5 Millionen), Cuisance (8 Millionen), Perišić (Leihe 5 Millionen), Fiete Arp (3 Millionen) und Odriozola (Leihe Gehaltsübernahme).

In 2020 folgende Spieler: Sané (49 Millionen), Marc Roca (9 Millionen), Bouna Sarr (8 Millionen), Tanguy Nianzou (Ablösefrei), Nübel (Ablösefrei), Choupo-Moting (Ablösefrei), Douglas Costa (Leihe Gehaltsübernahme), Jamal Musiala.

In 2021 folgende Spieler: Upamecano (42,5 Millionen), Sanitär (15 Millionen), Omar Richards (Ablösefrei).

In 2022 folgende Spieler: Matthijs de Ligt (67 Millionen), Sadio Mané (32 Millionen), Mathys Tel (20 Millionen), Gravenberch (18,5 Millionen), Yann Sommer (Winter 9 Millionen), Noussair Mazraoui (Ablösefrei), Daley Blind (Winter Ablösefrei), João Cancelo (Leihe Gehaltsübernahme Winter).

Und folgende Abgänge (ebenfalls nur eine Auswahl):

In 2018 folgende Spieler: Douglas Costa (40 Millionen), Arturo Vidal (18 Millionen), Sebastian Rudy (18 Millionen), Juan Bernat (5 Millionen) und Sandro Wagner im Winter (5 Millionen).

In 2019 folgende Spieler: Hummels (30,5 Millionen), Sanches (20 Millionen), Friedl (3,5 Millionen).

In 2020 folgende Spieer: Thiago (22 Millionen).

In 2021 folgende Spieler: Cuisance (2,5 Millionen), Alaba (Ablösefrei), Martinez (Ablösefrei).

In 2022 folgende Spieler: Lewandowski (45 Millionen) Zirkzee (27,5 Millionen), Nianzou (16 Millionen ), Chris Richards (12 Millionen), Marc Roca (12 Millionen), Omar Richards (8,5 Millionen), Süle (Ablösefrei), Tolisso (Ablösefrei).

Insgesamt ist das eine Transferbilanz von -139 Millionen. Wenn man dann noch die Trainerabfindungen und -ablösen hinzunimmt, kommt man auf weit über 150 Millionen Minus. Und wofür? 6 Meisterschaften, 2 DFB-Pokalsiege und das Sextuple, was aber eher Glück und Flick zuzuschreiben ist. Das ist meiner Meinung nach schon eine relativ ausbaufähige Bilanz, die dann eben wie bereits oben beschrieben der Entlassung von Nagelsmann und Einstellung von Tuchel einfach zu viel war.

Vielleicht warten wir jetzt einfach die AR-Sitzung ab und lassen uns überraschen, welche Entscheidung zu Max Eberl getroffen wird … jenseits aller Spekulationen ist die Faktenlage doch schlicht die, dass der AR jetzt turnusmäßig darüber entscheidet, ob mit einem Vorstand verlängert wird. Und dass man dazu im Vorfeld Pros und Contras sammelt, erscheint mir auch normal. Ob diese unbedingt nach außen dringen müssen, steht auf einem anderen Blatt … aber ist halt der FC Bayern, da kommt alles nach draußen und wird von den Journalisten im Zweifelsfall auch noch etwas dramatisiert.

Entscheidend wird aus meiner Sicht sein, ob Uli Hoeneß ihm zutraut, den FCB in die Zukunft zu führen und sich bei den kritisierten Punkten weiterzuentwickeln. Falls ja, dann wird der AR Eberls Vertrag verlängern - Punkt.
Falls nein, bleibt die Frage, ob UH das Faß um seine Nachfolge erneut aufmachen will … dazu müsste er Eberl aber schon als sehr problematisch empfinden. Darauf deutet für mich aber nichts hin.

Ich gehe ohnehin davon aus, dass Hoeneß nicht der ominöse Eberl-Kritiker im Off ist, der würde sich im Zweifel öffentlich dazu äußern …

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Eine absolut übliche Besetzung eines Aufsichtsrates.
Der FC Bayern e.V. als Mehrheitseigentümer der AG stellt vier von acht Personen.
Die drei Minderheitseigentümer Audi, Allianz und adidas stellen je eine Person.
Der Hauptsponsor und langjährige wichtige Partner Telekom stellt die Nummer acht.

Dazu (mindestens) zwei Juristen, was jedem AR gut tut.
Breite Wirtschaftskompetenz und die relevanten Shareholder und Stakeholder am Tisch.

Gerade Langheim als einziger nicht „geborener“ AR (weil Telekom „nur“ Sponsor ist), scheint auf den ersten Blick sehr sinnvoll. Als Vorstand USA und Unternehmensentwicklung ist er prädestiniert für guten Rat für Wachstum insbesondere im so wichtigen Markt USA, wo auch T-Mobile sehr stark ist.

Im Gegensatz zu Stoiber und Markwort sind das hier ja gerade keine Dampfplauderer. Oder wann hast du Döllner, Heinemann, Diekmann, Langheim oder Mayer überhaupt mal plaudernd wahrgenommen?
Bei Reiter verstehe ich die Skepsis.

Ich sehe hier überhaupt nicht, dass es um „große Köpfe“ geht. Für wen außer Manager-Magazin-Abonnenten sind denn Döllner und Co. große Köpfe?
Zunächst mal stellen hier drei Anteilseigner, die ein Anrecht auf Mitbestimmung haben. Dann der Hauptsponsor, wenn man so will der größte Kunde, auch nachvollziehbar. Und eben 4x der e.V.

Dass de jure Hainer und de facto Hoeneß und Rummenigge sehr großen Einfluss haben, ist richtig. Gefällt mir auch nicht, muss ich aber akzeptieren. Das ist der klare Wille der Mitglieder des FC Bayern e.V.

Exakt.

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Danke für die Mühe, die Zu- und Abgänge zusammenzustellen. Von 2018 bis 2021 eine starke Bilanz für Salihamidzic: Davies, Goretzka, Musiala, Upa, von mir aus auch Sané. Und das Triple! 2022 haben die teuren Zugänge nicht gepasst: De Ligt, Mane, .. plus das Trainerdrama. Da war das Aus dann auch gerechtfertigt.

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