Veröffentlicht unter: Kantersieg gegen HSV: FC Bayern Frauen zuhause weiter makellos
Die FC Bayern Frauen haben auch das letzte Bundesliga-Heimspiel des Jahres 2025 für sich entscheiden können. Gegen Aufsteiger Hamburger SV setzte man sich mit 6:0 durch. Am 13. November 2021, also vor mehr als vier Jahren, verlor der FC Bayern zuletzt ein Heimspiel in der Frauen-Bundesliga. Damals zog der amtierende Double-Sieger gegen den VfL Wolfsburg den Kürzeren. Das goldene Tor für die Wölfinnen erzielte Ex-Münchnerin Kathy Hendrich. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! In derselben Spielzeit spielte der heutige Gegner der Münchnerinnen, der Hamburger SV, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Erst in der Relegation im…
Über das Spiel an sich will ich gar nicht viel sagen. Die Überlegenheit war einfach zu deutlich.
Das ist die Tabellensituation nach der Hinrunde. Das Leverkusen-Spiel ist der Auftakt zur Rückrunde.
Da muss man schon ordentlich Respekt zollen. Natürlich ist der Kader der FCB-Frauen der deutlich teuerste der Liga, auch das gehört zur Einordnung.
Aber wie das Team die Liga diktiert, ist trotzdem stark.
Der einzige Punktverlust war daheim gegen Jena… Gegen Jena…
Ja, man hat mehr Heimspiele bestritten (8) im Vergleich zu z.B. WOB (6) und wird damit in der Rückrunde mehr unterwegs sein.
Gleichzeitig hat man die schwierigen Auswärtspartien in Wolfsburg, Frankfurt und Hoffenheim bereits gespielt und gewonnen.
Somit eine Hinrunde in der Bundesliga, die sehr schwer zu toppen ist. ![]()
Die Liga ist aber auch einfach schwach. Nicht langweilig, aber schwach. Ähnlich wie bei den Männern.
Pflichtsieg mehr war es am Ende nicht.
naja, Wolfsburg is noch stark genug trotz Aderlass
Frankfurt hat sich seine Situation paralell zu den Männern selbst zu zuschreiben
Leverkuen geht im Moment die Puste aus, Hoffenheim merkt man die Wochen ohne Cerci und Kössler an
aber vorallem Bremen und Köln , machen das im Moment richtig gut, Kromp und Carlson tuen der Liga gut und der Keller is bisher schon besser als die letzten Jahre überhaupt am Saisonende
Zwischen Wolfsburg und Bayern sind 6 Punkte, Tordifferenz miteinbezogen sogar sieben Punkte. Da ist dann Wolfsburg keine Konkurrenz mehr, jedenfalls mMn. Und wie gesagt im Mittelfeld ist es spannend. Aber das macht es für Bayern nicht unbedingt spannender und auch für die Inlands- sowie Auslandsvermarktung schwieriger.
Frankreich und Spanien haben da auch keine Probleme, und das is es ja noch schlimmer
Die haben aufgrund ihrer Sprache aber auch größere Märkte.
Auch heute Schüller nur als Einwechselspielerin.
Die Winterpause wird spannend
Ein großer Unterschied zum letzten Jahr finde ich, das wir in den Spielen gegen schwächere Mannschaften deutlich mehr Tore schießen. Und auch nach einen 1:0 oder 2:0 immer weiter hungrig bleiben. Zudem finde ich uns in den letzten Wochen spielerisch auch echt gut. Ivh glaube da kann sich noch was entwickeln über die Winterpause. Ivh denke man kann mit der Hinrunde echt zufrieden sein (UWCL am Mittwoch noch abwarten),
Ich finde die Frauen sind der Liga noch mehr enteilt, als die Männer. Sowas wie heute gegen Mainz 05 passiert bei den Frauen praktisch fast nie. Ja da war das Spiel gegen Jena aber das würde ich noch auf die Findungsphase schieben.
Aber du hast natürlich Recht, Bayern ist bei den Frauen noch mehr enteilt. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass so wenig Professionalität in der Bundesliga herrscht.
Am Ende ist es ja auch egal, die Meisterschaft geht in beiden Fällen nach München.
Das stimmt auf jeden Fall. Diesen Aspekt muss man natürlich berücksichtigen.
Bei den Frauen mag das stimmen bis auf Wolfsburg.
Bei den Herren dagegen eigentlich kein bisschen:
Aktuell steuern sowohl RB als auch der BVB auf über 70 Punkte zu vom Punkteschnitt her!
In unserer Diskussion vor paar Monaten zum Punkteschnitt der Zweiten kam raus, dass es das früher fast nie gab, zuletzt aber immer häufiger.
Von daher ist der Rest der Liga, insbesondere der obere Teil wenn dann stärker denn je und eben gerade nicht schwach.
DIe Bayern sind relativ gesehen nur um noch mehr stärker geworden als was der Rest der Konkurrenten sich steigern konnte…
Aber der Punkteschnitt von Leipzig und Dortmund reicht auch nur knapp für 70 Punkte. Dass sie diesen halten werden halte ich für unwahrscheinlich. Ich wäre nicht überrascht wenn es für beide am Ende nicht einmal 65 Punkte werden.
Das mag sehr gerne so sein!
Aber: Der Dritte am Saisonende hatte in der langen Geschichte der Bundesliga der Herren genau EIN mal über 70 Punkte bisher. Und das waren wir selber, 23/24!
Selbst wenn dies also nicht schon wieder (und dass der stärkste Dritte ever gerade mal bisschen über ein Jahr her spricht auch total dagegen) einträfe mit 3 Mannschaft über 70 Punkten wäre trotzdem meilenweit von einem Symptom der Schwäche der Verfolger in der Bundesliga entfernt was ja Deine ursprüngliche Aussage war.
Viel eher ist das genaue Gegenteil der Fall. Nur dass die Bayern wie gesagt eben sogar noch mehr zugelegt haben im Vergleich zu früheren Zeiten…
PS: und dass man die mehrfach über 90 Punkte ab dem 2013er Triple nicht halten konnte war eher so wenig überraschend wie dass auch der Punkte- und Toreschnitt der ersten Spiele der aktuellen Saison - @justin hatte ja damals schon Artikel mit genau dieser These - nicht haltbar waren. Nach dem Quantensprung in 12/13 im Vergleich zu den 50 Jahren BL davor von den Meisterpunktzahlen her war es das Normalste der Welt. Dass dagegen mittlerweile ein ANDERER Verein vor kurzem auch die 90 Punkte geschafft - das dagegen fand ich sogar massiv überraschend und spricht auch absolut nicht für eine generelle Schwäche der Verfolger. Egal wie viel last Minute Glück und für Bayer Verhältnisse Traummannschaft + Trainer da zusammenkamen: Das war eine Mega Leistung und so absolut nicht zu erwarten…
In der Bundesliga der Männer gibt es keinen Wolfsburg. Wolfsburg hat nach wie vor einen starken Kader, und die guten Ergebnisse in der CL und der Liga sind auf die individuellen Qualitäten der Mannschaft zurückzuführen. Trotz taktischer Schwächen reicht diese individuelle Qualität aus, um mit Bayern mitzuhalten und enttäuscht zu sein, in Wolfsburg gegen Bayern keinen Punkt geholt zu haben (sie hatten ihre Chancen). Die Niederlage gegen Frankfurt war unglücklich. Sowohl Wolfsburg als auch Frankfurt haben genug individuelle Qualität, um mit Bayern um den Titel zu kämpfen. Sie müssen lediglich erkennen, dass sie sich taktisch weiterentwickeln und mit neuen Trainern ein Risiko eingehen müssen (am besten außerhalb Deutschlands). Bayern hat dieses Risiko auf sich genommen, sich in den letzten drei Jahren mit Alex Stauss taktisch verbessert und sich aus Wolfsburgs Schatten befreit.
Auch andere Teams (wie Hoffenheim und Leverkusen) würden mit besseren Trainern konstanter spielen. Leverkusen fehlt es schlichtweg an Ideen im Ballbesitz (ihr gutes Pressing reicht nicht mehr aus, um Ergebnisse zu erzielen). Hoffentlich verbessert sich Hoffenheim mit dem neuen Trainer (Anzeichen dafür gibt es bereits), denn sie haben einen sehr guten Kader und können mit diesem um die Top 3 mitspielen.
Das hat nichts mit professionellen Bedingungen zu tun. Alle diese Mannschaften (Wolfsburg, Frankfurt, Hoffenheim, Leverkusen) sind voll professionalisiert. Die meisten Mannschaften der Frauen-Bundesliga sind vollprofessionell. Der Trainer von SGS Essen hat mehrfach betont, dass in seinem Team professionelle Bedingungen herrschen.
Selbst der HSV könnte mit seinem talentierten Kader besseren Fußball spielen. Das Problem ist, dass Trainerin Brancao einen primitiven Fußball spielen lässt und das Potenzial ihrer Spielerinnen wie Lotta Wrede, Leni Eggert und anderen nicht ausschöpft. Sie zu verpflichten, war ein Fehler des HSV. In der zweiten Liga gehörte der HSV zu den Mannschaften mit gutem Fußball, doch die Entscheidung für eine so schwache Trainerin war fatal. Aufgrund ihres primitiven Spielstils wird der HSV absteigen. Der Trainer von Jena beispielsweise hat einen deutlich schwächeren Kader als der HSV, aber er ist taktisch gut und verbessert sein Team mit taktischen Mitteln. Man stelle sich vor, was er mit so einem talentierten Kader wie dem HSV anfangen könnte. Der HSV hat so viele Spielerinnen, die auf engstem Raum gut spielen und eine gute Ballkontrolle besitzen. Aber Brancao mangelt es an Ideen in der Spielstruktur.
Nein, das tun sie nicht. Verwechseln Sie nicht die Situation im Männerfußball mit der Situation im Frauenfußball. Es ist nicht dasselbe. Die französische Liga genießt kaum Sichtbarkeit und Popularität. Lyon hat die Meisterschaft 15 Mal gewonnen, und seit Jahren herrscht in der französischen Liga keine wirkliche Konkurrenz. Trotzdem kommen Spielerinnen nach Lyon, weil sie unbedingt für einen Topklub spielen wollen. Und im Frauenfußball gibt es nicht viele Topklubs. Wenn eine Spielerin Interesse an dem Projekt hat und sieht, dass sie sich dort weiterentwickeln kann, wird sie zum Verein kommen.
Auf DAZN hatten Spiele wie Frankfurt gegen Leverkusen, Bayern gegen Wolfsburg oder Leverkusen oder Frankfurt mehr Zuschauer als jedes Spiel von Lyon oder Lyon gegen PSG. Es gibt viele Menschen außerhalb Deutschlands, die die Frauen-Bundesliga verfolgen und seit den 2010er Jahren bestimmte Vereine unterstützen.
Im Frauenfußball haben die spanischen und französischen Ligen keinen Vorteil gegenüber der deutschen Liga. In den USA gibt es viele Fans, die die Frauen-Bundesliga verfolgen (dieses Interesse besteht schon seit Jahren, seitdem Deutschland der Hauptrivale der US-Frauen-Nationalmannschaft war).
In Spanien beklagen sich Fußballerinnen darüber, dass sich seit dem Weltmeistertitel 2023 nichts an der Sichtbarkeit des spanischen Frauenfußballs geändert hat.
Auch internationale Erfolge tragen dazu bei, mehr Aufmerksamkeit und Popularität zu erlangen. Ohne die Siege in der UWCL hätte Barcelona in den letzten Jahren nicht diese Aufmerksamkeit erlangt. Und ich bezweifle, dass die Frauen-Bundesliga kurz- oder mittelfristig so einseitig werden würde wie die spanische oder französische Liga.
Lyon kann im Viertelfinale der Champions League in solch herausragender körperlicher Verfassung sein, weil sie in ihrer Liga praktisch keine Konkurrenz haben. Bayern hingegen (nach ihrem schwierigen Spiel gegen den Rivalen Wolfsburg) geht in der zweiten Halbzeit des Viertelfinals gegen Lyon die Puste aus, und sie wirken drei Tage später im Pokal-Halbfinale gegen Hofenheim körperlich erschöpft. Für Bayern ist die Liga anspruchsvoller als für Lyon oder Barcelona.
Bayern verlor letzte Saison 7 Punkte. Davor (in der Saison 23/24) waren es 6 Punkte und in der Saison 22/23 ebenfalls 7. Im Frauenfußball (in allen Top-Ligen) verlieren dominante Teams üblicherweise zwischen 5 und maximal 10 Punkten. Chelsea verlor letzte Saison 6 Punkte, Lyon 4.
In den letzten drei Spielzeiten hat Bayern in der Hinrunde Punkte verloren und dann in der Rückrunde eine perfekte Serie hingelegt. Es könnte also dieses Jahr genau umgekehrt sein, und Bayern könnte in der Rückrunde Punkte verlieren (bei deutlich mehr Auswärtsspielen). und wenn sie das Halbfinale der UWCL erreichen.
Winter und Sommer werden sehr spannend.
Tuva Hansen ist auch in Vergessenheit geraten. Gestern wurde sie mal eingewechselt, aber ihre Einsatzzeiten unter Barcala sind vor und nach der Verletzung echt minimal.
Der Trainer kann offenbar nicht viel mit ihr anfangen.
Die Verlängerung ist eher unwahrscheinlich, oder?
