Hertha BSC: Wirtschaftlicher Steckbrief vor den Bayern

Veröffentlicht unter: Hertha BSC: Wirtschaftlicher Steckbrief vor den Bayern – Miasanrot.de

Dies ist der elfte Artikel in einer inzwischen nicht mehr ganz so neuen Artikelserie, in der wir uns vor jedem Bundesligaspiel der Bayern den kommenden Gegner durch eine wirtschaftliche Brille anschauen wollen. 442 Millionen EUR statt Aufstellung 4-4-2, Hauptsponsor statt Hauptrivale lautet das Motto. Die Meisten kennen die sportlichen Profile…

2 „Gefällt mir“

Verehrtes Publikum, bitte entschuldigen Sie die Verzögerung!

Die Hertha hat sich als Monster erwiesen, das zu zähmen mich länger in Anspruch genommen hat, als ich ursprünglich gehofft, aber, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, doch nicht wirklich erwartet hatte.

Der resultierende Artikel ist ebenso monströs - monströs lang. Für die echten echten Genießer.

Viel Vergnügen.

4 „Gefällt mir“

Absolut nichts zu entschuldigen. Da deine Analyse ja vor allem die wirtschaftliche Seite beleuchtet, ist es mir persönlich egal, ob du diese vor oder nach einem Spiel uns dankenswerterweise zur Verfügung stellst. Wie schon zuletzt geschrieben, lese ich deine Serie sehr gerne, obwohl ich alles andere als ein Wirtschaftsfachmann bin. Vielen Dank für die Arbeit an dem „Monster“ !

1 „Gefällt mir“

@Alex
Hast du eigentlich auch in Informationen zu Windhorsts Finanzierung?
Er ist ja kein Scheich mit Ölquelle, sondern musste sich ja die Gelder die er in die Hertha gesteckt hat auch erst beschaffen. Und ab hier werden ja die Informationen sehr dünn. Hast du da Informationen wie das von statten ging (Fonds?) bzw. wer da als Geldgeber dahinter steckt? Da gibt es ja auch so ein paar Gerüchte um krumme Geschäfte mit Khadem al-Qubaisi der ordentlich Dreck am Stecken hat. Auch sonst scheint Windhorst / Tennor zB durch seinen H2O Fonds in sehr turbulenten Fahrwassern unterwegs zu sein.

@Lukenwolf1970: Vielen Dank, das freut mich zu hören.

@Zip: Nein, tut mir leid, null, nada, zilch, zip. Mit Windhorst als Person und Geschäftsmann und den finanziellen Hintergründen von Tennor habe ich mich nicht auseinandergesetzt. Ich habe darüber auch kein zufälliges Wissen. Ich bin auch froh, dass ich mich nicht mit diesem Thema beschäftigen musste. Ich möchte gar nicht wissen, wie lange ich dann für meinen Text gebraucht hätte.

2 „Gefällt mir“

Kann man kurz machen.
Es ist OPM also nicht sein eigenes Vermögen.
So einen Investor holt man sich nicht in das Boot, vor allem weil er ja auch nullkommanull Erfahrung/Ahnung von Sportinvestments hat, also branchenfremd, im Gegensatz zu anderen amerikanischen Fonds, die da spezialisiert sind.

Die Entscheidung den reinzuholen hat aber einzig und allein das Präsidium bzw. der Club zu verantworten. Abenteuerlich wenn man Windhorst für die Entscheidung irgendwie verantwortlich machen will, oder dann auch noch für die katastrophalen erbärmlichen Entscheidungen wie man mit dem Invest umgegangen ist.
Windhorst sollte sich auch nicht beschweren, denn er hat sich ja auf diese unprofessionellen Amateure (insbesondere Preetz) eingelassen.

Also eine klassische lose/lose Situation zweier loser.

Seine Anteile wird in dieser Konstellation, insbesondere diesem Präsidium niemand kaufen. Genausowenig investieren.

1 „Gefällt mir“

Vielen Dank für diese mit größtem Vergnügen gelesene Artikelserie!

3 „Gefällt mir“

Da kann dem geneigten Hertha-Fan schon schwindlig werden. Der Neutrale wendet sich mit Grausen.
Da muss man es ja fast noch als Leistung betrachten, dass Hertha immer noch BL spielt.

Und genau da schliesst sich der Kreis.
Brechen wir es auf eine zitierfähige Aussage zur Verwendung der Windhorst Millionen herab:

Windhorst sieht sein in der Bundesliga-Historie einmaliges Investment von 375 Millionen Euro als verbrannt an und ruft zum Sturz von Gegenbauer auf. Dessen Präsidium macht er für Misswirtschaft und Klüngelei verantwortlich.

Bei allem weiteren halte ich mich ohne Quelle und vielen Internetgerüchten gegenüber Gegenbauer und dessen Umfeld besser zurück. Bock…Gärtner und auch hier ist die journalistische Aufarbeitung eher dünn gesät.

Du investierst 300 Mio + und hast nullkommanull Einfluss auf das operative Geschäft und tolerierst das ein Typ wie Preetz Cash versenkt.
Geht nur wenn es nicht Dein eigenes Geld ist.

Deshalb hat Kühne ja auch klare Forderungen gestellt, bevor er investiert.