Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko u. Kanada (Teil 1)

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Die letzte afrikanische Kolonie war Dschibuti 1977. Dass das jetzt 2026 Frankreich zum Vorteil reicht?

Nein, man hebt sein Potenzial das man hat.

Natürlich reicht das Frankreich zum Vorteil. Es geht doch um die ganzen eingewanderten Menschen, aus diesen Ländern. Deren Nachkommen sind der Pool, aus dem sich der Kader speist.

Das sagen ja selbst die Afrikaner, denen die Superstars fehlen.

Der Kaiser hatte sich da auch eindeutig die falschen Kolonien ausgesucht.
Was Fußball angeht dominieren eindeutig Nord- und Westafrika.
Ost- und Südafrika spielen individuell und mannschaftlich fast gar keine Rolle.

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Sehr schade. Elfenbeinküste und Ecuador hätte ich es auch gegönnt, sehr weit zu kommen.

Jetzt ruhen die Hoffnungen wahrscheinlich nur noch auf Marokko und Mexiko bei allen, die mal einen Weltmeister sehen wollen, der nicht aus Europa kommt und nicht BRA oder ARG ist.

Diese Menschen sind seit mehreren Generationen im Land. Es sind Franzosen.
Das ist mein Punkt. Die französische Nationalmannschaft ist nicht seit Jahrzehnten Weltspitze. Man hat dieses Potenzial geborgen.

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Spätestens seit 1998, das sind leider schon fast 3 Jahrzehnte (ach wie die Zeit vergeht), zählen sie zur Weltspitze und gehören bei jedem Turnier zum (mindestens) erweiterten Favoritenkreis.

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Keine 20 Jahre ist das her.

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Die 80-er Jahre mit Platini und Co. waren schon sehr stark. Nach der Ära gab es einen kurzen Durchhänger bis 1998.

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Ja, das hilft auch noch mal bei der Einordnung der Leistungen in der Gruppenphase. Etwas in mir hat sich ja dagegen gesträubt, die beiden E. stark zu reden, ich fand die Spiele gegen Deutschland dafür einfach nicht gut genug bzw. habe die deutschen Schwierigkeiten eher auf die fehlende Qualität von D zurückgeführt. Jetzt, nach dem 16.-Finale, sehe ich mich bestätigt. 3 von 3 raus, gegen allesamt nicht die ganz großen Gegner. Muss eine Gruppe erstmal hinbekommen.

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Schon krass zu sehen, wie Olise der perfekte Fit hinter den drei Angreifern ist. Wie ein Puzzelteil welches gefehlt hat. Dribbling, Fllexibilität, Vision und diese Pässe. Das hat den Franzosen noch gefehlt.

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das habe ich mir im Spiel gegen Paraguay wieder gedacht: Wie verwöhnt wir sind, dass der jetzt beim FCB diese präzisen Pässe, meits exakt richtig temperiert spielt (als Sané mal wieder einen Pass in den “Lauf” von einem Kollegen ins Toraus gespielt hat.

Durchhänger hatten alle großen Fussballnationen, aktuell sind wir und Italien eben mal wieder dran.

Ecuador hat jetzt auch Legolas entlassen.

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Es geht noch besser. Ekuador und Curacao haben im ganzen Turnier nur gegen eine einzige Mannschaft getroffen. Wir wissen welche das war.

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Auch dieser Vertrag lief nur bis einschließlich zur WM.

„Heute ist es an der Zeit, sich von einer wunderbaren Familie zu verabschieden“, sagte Beccacece nach dem 0:2 (0:2) gegen Co-Gastgeber Mexiko.
Beccaceces Vertrag lief bis zur WM und wird wie erwartet nun nicht verlängert.

Sportschau

Immer wieder schön zu sehen, dass der DFB regelmäßig langfristig mit seinen Trainern plant und VOR den großen Turnieren saftige und langfristige Verträge abschließt.
Man hatte wohl Angst, dass Herr Nagelsmann von Real Madrid oder Manchester City abgeworben wird und das Unruhe reinbringen könnte während der WM.

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Oder auch schon die Ballannahme - der 50m-Pass wird mit einer fließenden Bewegung mit dem Außenrist mitgenommen und Olise kommt sofort ins Tempo (sofern Platz ist); Sané nimmt den meist eher mit der Inneseite an (wobei der Ball manchmal auch noch 1-2 m wegspringt) und muss dann aus dem Stand heraus agieren … da ist es dann fürs Dribbling oder den Durchbruch oft schon zu spät.

Kleine Ursache - große Wirkung.

Das ist auch nicht nur Talent. Der hat an allem gearbeitet und sich Abläufe angeeignet und ruft das in verschiedenen Situationen automatisiert ab.

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… und arbeitet noch extrem fleißig, ehrgeizig und perfektionistisch. Und da das von Trainern und Kollegen so explizit hervorgehoben wird, kann man davon ausgehen, dass das andere Spieler anders handhaben.

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Wie ja auch ein gewisser Harry Kane … der beidfüßig scharf und platziert schießen kann und hervorragende Kopfbälle macht.

Ich wage zu behaupten, dass dieser unbändige Wille, sich stets weiter zu verbessern, bei den Top-Profis 90% des Erfolges ausmacht; Talent ist nur der Grundstock, ohne den es zwar auch nicht geht, aber das haben sehr viele - und nur sehr wenige halten bis ganz oben durch …

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Also Sané hat den einen Ball gegen Curacao ja auch genial im Lauf mitgenommen. Nur, dass der Abschluss dann wieder typisch für ihn vorbei ging.

An der Technik von Sané gibt es eigentlich keinen Zweifel. Bei dem kommt mittlerweile einfach alles zusammen. Sein Unvermögen ist zum Selbstläufer geworden.