Für alle Fans der alten Jurassic-Park Filme und das dazugehörige Abenteuergefühl ist vor ner guten Woche „the end of oakstreet“ erschienen.
Ein Film, so viel verraten schon die Trailer, in dem ein ganzes Vorortviertel auf mysteriöse Weise in die Vergangenheit gerät.
Dort muss eine Familie mit der Situation klar kommen und versuchen zu überleben.
Mit Ewan McGregor und Anne Hathaway als die beiden Eltern hat man eine Topbesetzung, die auch wirklich gut spielen für so n Abenteuerfilm.
Der Film spielt auch viel mit der Kamera und hat einige kreative Szenen um nicht zu früh Dinos zu zeigen.
Er hat 2 Gewaltspitzen, die mich verwunderten aufgrund der 12er Freigabe.
Aber er macht Spaß, die Familie wirkt glaubhaft und ich bin sowieso ein großer Dinofreund.
Das Ende bzw. die letzten paar Minuten finde ich nicht so gelungen, was ich sehr schade finde, aber der Film hat paar gute unerwartete Schockmomente und überzeugt auch sonst sehr.
Mit dem Ende sehe ich den bei 8 von 10, davor war’s für mich ein 10 von 10 Film.
War positiv überrascht und die positiven Rezensionen, die man jetzt so online liest, sind definitiv zutreffend.
Falls also jemand mit dem Gedanken spielt dort reinzugehen, sollte er es tun.
Dieser Film ist das, was die Jurassic world Filme hätten sein sollen.
Das kann sein, sorry. Ich wollte nicht ewig scrollen, und die Suchmaschine konnte keinen Treffer auf die Schnelle finden.
Dito.
Backrooms basiert ja auf einem Kurzfilm von Kane Parsons. Die lange Version hat die üblichen Mängel. Ich finde Exit 8 auch runder. Vielleicht kann man sagen, dass Backrooms der originellere Stoff ist. Beim Grusel würde ich sagen, das ist individuell, für mich sind beide auf ihre Art sehr gruslig.
Aber wo wir schon beim Genre sind: hast Du den schon gesehen…?
Auf den freut’s mich total:
Ein Meta-Slasher, Film-im-Film-Prinzip, ein Wiedersehen mit Gillian Anderson, und nicht zuletzt die Regie:
Jane Flannery Schönbrun (they/them), liest sich selbst als non-binär. Ich könnte mir gut vorstellen, dass da nochmal eine spezielle Perspektive die ausgetretenen Pfade des Slasher-Genres ausleuchtet, grade wenn man an so Stanzen wie das klassische Final Girl denkt.
EDIT:
Und den Preis für den besten Filmtitel des Jahres hat der Streifen jetzt schon verdient .
Ja, hab ich - gruselig ist er jedenfalls nicht und wenn jmd sich einen klassischen Horrorfilm a la Freitag der 13. erhofft, ist dort falsch.
Hat mich insgesamt an die 9. American Horror Story Staffel 1984 erinnert bzw generell an die LGBTQ Aufarbeitung der Serie - wobei der Film schon auch sehr anspruchsvoll und sexuell geladen ist und sich im Vergleich auch ernster nimmt.
Es ist quasi eine Liebesgeschichte/Aufarbeitung an den 80/90er Slasher und gleichzeitig selbst eine lesbische Liebesgeschichte.
Es zieht vor allem parallelen zu den sexuellen Untertönen dieser Filme und kritisiert aber auch feiert diese.
Wer AHS mag (besonders die späteren Staffeln), für den ist der Film perfekt - wer die zunehmende Selbstbeweihreucherung der Serie ermüdent findet, wird hier aber enttäuscht.
Kann der Gevatter mal etwas sorgfältiger in seiner Auswahl sein? 80-jähriger Kevin Allein in New York Star schön und gut, aber …naja… halt einen anderen.
ich schau ja gar keine Krimis, aber bei München Mord bin ich tatsächlich hängen geblieben.
Das ist ziemlich gut aber ohne ihn tatsächlich kaum vorstellbar.
Die letzte Staffel von BABYLON BERLIN ist wieder mitreißend und auf international höchstem Niveau. Aber es ist mittlerweile auch eine Horror-Serie. Man wusste es, wenn man die Buchvorlagen kennt, aber nun, da wir uns im Serien-Maßstab im Jahre 1933 befinden, ist jedem und jeder klar, was hier rein historisch passieren wird - dass es den Machern um Tom Tykwer gelingt, trotzdem ein fesselndes und spannendes Szenario zu entwerfen, ist anerkennenswert.
Was man nicht verhindern oder nur schwer ausblenden kann, ist der Gruseleffekt. Es geht mir nicht um einen expliziten Vergleich der Nazis mit der AfD. Jedoch um die Parallelen einer gesellschaftlichen Entwicklung, eines Umgangs miteinander, der derart viele Gemeinsamkeiten aufwirft, dass es einen fröstelt und in eine tiefe Depression treiben kann (soviel als Triggerwarnung).
Cineastisch eine Sternstunde deutschen Fernsehens, nach wie vor. Übrigens: Fans der französischen Chansonierre Zaho de Sagazan dürfen sich auf einen bemerkenswerten Gastauftritt freuen. Alle Folgen sind in der ARD-Mediathek abrufbar.
Ein unglaublich spannender Krimi, der einen realen Doppelmord in einer mormonischen Gemeinde aufarbeitet.
Besonders interessant ist wie die Serie mit der strukturellen Kontrolle der mormonischen Kirche umgeht und sie thematisiert auch die blutige Geschichte dieser.
Der Macher von “Weapons” und “Barbarian” Zach Cregger reiht sich ein in die sehr guten Verfilmungen von Horror-Videospielen dieses Jahr.
Aber unabhängig davon ist es ein ziemlich witziger aber auch spannender Horrorfilm mit einem herzensguten Alltagstypen als Protagonisten namens Bryan.
Resident Evil als Spielereihe ist ohnehin schon ziemlich kritisch ggü Big-Pharma, Korruption und dem entfesseltem Neoliberalismus - umso treffender ist mMn auch ein normaler Lieferant als Protagonist.
Der Großteil des mMn guten Humors kommt von seinen realistischen Reaktionen ggü dem Wahnsinn der ihm widerfährt.
Er ist kein Actionheld, er hat noch nie eine Waffe benutzt und er ist auch kein Kampfsportler.
Seine ganze Erfahrung beruht auf Videospielen und halbwegs gesundem Menschenverstand.
Halbwegs deswegen, weil sein Verantwortungsgefühl ihn zu Handlungen treibt die zwar nachvollziehbar sind, jedoch mit Sicherheit nicht von einem gesunden Überlebensinstinkt zeugt.
Trotzdem ist er mMn einer der sympatischsten Horror-Protagonisten die ich auf dem Big-Screen gesehen habe.
Besonders positiv aufgefallen ist mir daneben noch der Einsatz von Licht und Sound sowie der Soundtrack - diese haben u.A auch dazu beigetragen, dass es trotz dem Humor geschafft wurde die Spannung hochzuhalten.
Als Warnung für die, die mit den Spielen nichts zu tun haben: es handelt sich in weiten Teilen nicht um normale Zombies - dennoch dürfte auch für Spieler etwas neues in der Kategorie Bodyhorror dabei sein.