Ich habe ihn auch gemocht und gern gesehen. In Erinnerung bleibt er mir komischerweise als Versicherungsdetektiv, aus J. Carpenters „Die Mächte des Wahnsinns“.
Den Film finde ich bis heute noch spitze. „Event Horizon“ war auch ein Kracher von Neill, aber als Dino-Fan ganz klar auch Jurassic Park.
Schade, aber so ist leider der Werdegang. Unsere Jugendstars, meist schon älter als wir, werden immer weniger.
Endlich ist er draußen. Der erste Trailer zu Avengers Doomsday und meine Güte fühlt sich das wieder nach den guten alten Marvel Vibes an! Kann es kaum erwarten den zu sehen!
Nolan ist einfach ein Garant für spektakuläres und hochwertiges Kino!
Da hat einfach alles gepasst mMn und die ganzen rechten Influencer, die sich über das Casting aufgeregt haben müssen entweder zurückrudern oder sich der Lächerlichkeit preisgeben!
Auch interessant: Nolan hat Budget und Drehtage UNTERschritten!
Ab und an landen die Algorithmen auch einen Treffer…
So geschehen heute bei mir:
Da wird mir doch glatt etwas reingespült, an das ich rund 40 Jahre nicht mehr gedacht hatte, mir aber sofort ein exquisites nostalgisches High lieferte und mir klarmachte, warum ich bereits im zarten Alter von sieben oder acht Jahren für das Genre-Kino entflammt und hoffnungslos verliebt war. Es handelte sich um…
…einen Vorspann!
Ja, das gab’s mal. So wie Ansagerinnen (heute sehe ich das im linearen Fernsehen nur noch beim Verwurster der Ausschussware im Genre-Kino, nämlich Silverline. Da erledigt den Job eine, nun, interessante Dame, die als eine Art Amanda-Lear-Klon rüberkommt. Strange, aber nicht unsympathisch, das.). So wurden damals noch Filmreihen angekündigt und eingeleitet.
Das unfassbar coole und geniale Ding, das ich heute noch für das Beste halte, was je im Fernsehen zu sehen war, bildete den Vorspann zur Reihe Der Phantastische Film. Man muss sich wirklich vorstellen, was diese Bilder bei einem, wie gesagt, etwa 7-jährigen Kind in den späten Siebzigerjahren auslösten…
Herrlich anzusehen. Weckt Erinnerungen.
Stammt übrigens von Heinz Edelmann, der auch für „Yellow Submarine“ verantwortlich war. Ich würde sagen, man sieht es.
Ungefähr zur gleichen Zeit gab es in der Schweiz eine ähnliche Reihe:
„Monster, Biester, Bestien“
Lief glaube ich am Samstagabend. Und der Name war natürlich Programm.
Komisch, da hatte man damals nur vier, fünf Programme (das Erste, das Zwote, das regionale Dritte, dazu die Ösis), trotzdem war das Fernsehen gefühlt besser.
(Die ganzen Jungen denken sich jetzt: wovon zum Geier reden die alten Säcke…?)
Ich musste das letztens aus Gründen… recherchieren.
Kurzfassung: Die Öffis haben aus Gründen, die mit ihrem ursprünglichen Sendeauftrag wenig zu tun haben, auch Quotendruck:
Geltung und Wahrnehmung. Ohne das darstellen zu können, wird das „standing“ schlechter. Man denke bspw. an künftige Gebührenerhöhungen. Die müssen gesellschaftspolitisch gerechtfertigt werden.
Werbung vor 20:00: Um dort attraktiv zu sein, muss man den Mainstream der werberelevantennZielgruppe 14-49 bedienen. Damit die nicht um 20:00 abschaltet, wird weiter so programmiert.
Konkurrenz: Man will und muss die Quote hoch halten (vgl. Punkt 1) und passt daher die Inhalte entsprechend an. MbMn der fragwürdigste Aspekt; wird aber so umgesetzt.
Sendeauftrag: Der wird mittlerweile so interpretiert, dass die Inhalte für alle Zusehenden geeignet sein sollen, dh nicht zu speziell oder gar „elitär“. Diesen Aspekt finde ich diskussionswürdig, weil er implizit ein Bild transportiert, das die Intendanten der Öffis von „der Masse“ haben: Wenn das Bild korrekt sein sollte, machen sie alles richtig. Das ist aber mbMn die entscheidende Frage.
Die Folge: Die Öffis programmieren mittlerweile nach den gleichen Prinzipien, wie die Privaten.
Aus meiner Sicht werden sie damit ihrem originären Auftrag nicht mehr gerecht. Bis auf 3sat und arte…
Dennoch möchte ich keine TV-Welt mit RTL auf der 1, Sat 1 auf der 2, Pro 7 auf der 3 und dahinter den anderen Schrott oder Pay TV.
ich möchte es nicht ausschließlich aufs Programm schieben. Die Sehgewohnheiten haben sich auch verändert. Auch die Art wie man Informationen konsumiert hat sich verändert. Früher hat man noch die Video Rekorder angeschmissen .
Habe meinen Kindern mal erklärt, wie das früher lief:
Nachrichten, dann um 23 Uhr die Nachtgedanken von Kuli, Hymne und dann Sendepause. - Sendepause? Was ist das? - Dann läuft ein Testbild, später Kaminfeuer und dann Bahnfahrten. - Und auf den anderen Programmen? Auf den anderen beiden war auch Schluss. - WIE? BEIDE? ES GAB NUR DREI?
Und als dann klar wurde, dass es Netflix etc auch nicht gab, war der Grusel perfekt…
Ich habe im BR die indische Kreuzung geliebt. Hat die jemand gesehen?
Eine Verkehrskreuzung mit „Live Cam“. Der Hammer. Es gab nichts, was nicht über diese Kreuzung ging oder transportiert wurde.
Ich glaube eher, es hatte damit zu tun dass wir jung waren und für uns vieles neu. Heutzutage hat man schon so viel gesehen, da überrascht einen weniger, als es wohl damals zu Kind-/Jugendzeiten der Fall war.
Zumal man seit Jahren auch das Internet, Streaming Angebote und dergleichen nutzen kann, die irgendwann die Videotheken abgelöst haben. Selbst in der Videothek hatte man die Möglichkeit für jedes Genre auf seine Kosten zu kommen, Produktionen, die man so im TV nicht gesehen hätte.
Außerdem fehlte uns zu unseren Jugendzeiten auch der Vergleich, weil die öR das Monopol hatten und wir uns mit allem Zufrieden gaben, weil wir auch nichts anderes kannten.
Den Druck zu liefern hatten die öR in dem Sinne nicht, um auf dem Markt bestehen zu können. Wer weiß was aus diesen Sendern geworden wäre, wenn es nicht die Rundfunk Beiträge gäbe, wenn sie sich über ein anderes Finanzierungsmodel hätten behaupten müssen.
Ich habe das hier gerne geschaut. Glaube das kam Montags 22 Uhr immer auf NDR 3.
Ich verbinde das immer mit Dénes Törzs, den ich sehr mochte.