FC Bayern verliert das Topspiel - Chancenlos in Leverkusen

Ich ärgere mich ja nicht „über die Baustelle“. Ich merke nur an, dass du, um in deinem eigenen Bild zu bleiben, jetzt, während wir alle im Regen stehen und verzweifelt auf den Handwerker und das „Material“ warten und zusehen, wie jemand Eimer ausleert und Folie klebt, die der Wind immer wieder wegreisst, dass du also in dieser Situation uns zum 100. Mal erzählst, WIE genau deiner Meinung nach das verdammte Loch in das Scheißdach gekommen ist und wer daran Schuld hat, dass das passiert hat. Glaubst du wirklich, das wollen die Umstehenden nochmal und nochmal hören? Glaubst du, dass das Dach dadurch dicht wird??

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Freund äußert sich so:

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Ein Plan.

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Naja, ich schlage ja auch vor, das Dach wieder von einem Fachmann abdichten zu lassen. Und solange das nicht geschieht, brauchen wir nicht über Eimer und Folien zu reden. Aber genau das geschieht hier. Es wird über dieses oder jenes Detail geredet. Doch nie über das Gesamtbild.

Was mir in der gesamten Diskussion immer wieder fehlt: Wir als Fans müssen die Mannschaft in die Pflicht nehmen (das wäre dann auch ein Teil der möglichen Reparaturarbeiten, die jetzt schon möglich sind). Die Mannschaft darf sich immer wieder rausreden. Sie muss merken, dass wir uns diese Minderleistungen einfach nicht bieten lassen und dass der Trainer auch nicht das Problem ist, denn der wurde schon zu oft getauscht. Gegen Saarbrücken gewinnst Du eigentlich auch ohne Trainer, wenn Du der FCB bist. Das 1-0 vom Samstag ist ausschließlich der Schläfrigkeit auf dem Platz zuzuschreiben und keiner Taktik oder Aufstellung. Doch wir landen immer wieder bei Tuchel oder anderen Nebensächlichkeiten.

Ich bin sehr dafür, dass die Mannschaft von uns mal wieder richtig Druck bekommt. Pfiffe im Stadion nach miesen Leistungen, Fanaufläufe beim Training usw. Die müssen merken, dass es ein Mindestmaß an Leistungsbereitschaft braucht. Ich kann verlieren, ich kann auch die Meisterschaft verpassen. Das ist kein Problem, solange die Einstellung stimmt. Doch das tut sie seit Jahren nicht. Und einer der Gründe ist aus meiner Sicht eben, dass wir eben den halben Kader mit Gehältern versorgen, die Weltklasse sind, aber dafür keine Weltklasse bekommen - nicht mal in der Einstellung. Die meisten drücken sich ja sogar schon vor den Interviews nach Niederlagen. Das sagt schon alles über die Mentalität. Wenn ich bedenke, dass nach der Bremen-Niederlage so gut wie niemand der Spieler vor die Kameras getreten ist, dann könnte ich kotzen. Auch hier erkenne ich schon wieder so viel Kritikunfähigkeit.

Meine Hoffnung ist Eberl, damit wir endlich wieder Führung im Verein bekommen. Das geht am Ende nur über natürliche Autorität, die er ja mitbringt. Zusammen mit Freund und Tuchel kann das war werden, wenn alle an einem Strang ziehen und die Mannschaft in die Pflicht nehmen und auch die faulen Äpfel aussortieren.

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vor allem da eine steile These ja auch war, dass Kimmich ihm den Platz wegnimmt, das absurdeste was ich bisher gehört habe, glaube von Basler. Es ist wie du sagst schon krass, der eine MF wird ständig kritisiert obwohl er in allen STatistiken ganz vorne ist also komplett faktenfrei ,der andere ,der statistsich über all unter ferner liefen läuft wird von den sogenannte Experten immer abgefeiert und gefordert, dass er spielen mus.s Übrigens habe ich von Hamann und Loddar da nichts kritisches gehört

Ich wusste, dass mir das irgendwann um die Ohren fliegt… :grinning:
Aber ich nehme die Gelegenheit wahr, um das aufzuklären:
Spitznamen sind bei Mannschaften ja absolut üblich. Und offensichtlich waren frühere Mitspieler der Ansicht, dass meine Rolle im zentralen Mittelfeld, oder mein Laufstil, oder meine Körpersprache, oder was weiß ich, sie an einen gewissen Stefan „Effe“ Effenberg erinnerten. Und weil ich Spielertrainer war und daher irgendwo auch Chef, entstand daraus der „Cheffe“.

Also, es hat rein gar nichts zu tun damit, dass ich mich selbst in irgendeiner Weise so betitele oder sehen darf, und meine Frau und die Katzen daheim würden das auf Nachfrage in jeder Hinsicht bestätigen… :wink:

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Eine weitere hervorragende Analyse

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Simon Rolfes im Interview mit Sport 1

Zwei Tage vorm Bayern-Spiel informierte der Coach sein Team über die Idee, zum zweiten Mal in der Saison auf Viererkette umzustellen. „Manchmal überrascht Xabi auch mich“, sagt Rolfes, „und er hat Mut.“

Aber die Mannschaft ist so gefestigt und vertraut ihrem Trainer, dass ein System-Wechsel auch in einem so wichtigen Spiel klappt.

Ich denke hier sieht man wo die Unterschiede liegen. Bei einer gefestigten Beziehung und im Falles des Erfolgs folgen die Spieler ihrem Trainer bedingungslos und glauben an eine neue Taktik.

Ich glaube das fehlt bei uns gerade. Mannschaft und Trainer müssen zueinander finden. Das zu erreichen muss das Ziel im Klub sein. Egal ob mit diesem Kader, einem massiv veränderten, mit diesem Trainer oder mit einem anderen. Aber dahin muss man wieder kommen.

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Völlig richtig, aber Tuchel verscherzt es sich gerade mit allen Führungsspielern. Das hältst du als Trainer nicht lange durch.

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Es gäbe ja auch die Möglichkeit, dass die Spieler jetzt dem Trainer zeigen, dass er sich geirrt hat.
Auch so kann etwas entstehen.

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Ja, gegen Leverkusen hats Tuchel vercoacht. Aber die anderen vielen, blutleeren Auftritte. Da kann doch an der Linie stehen wer will.

Langsam gehören einfach die Spieler in die Pflicht genommen und nicht jedes Jahr der Trainer ausgetauscht.

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Wenn jetzt immer wieder das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft nicht stimmen sollte, dann ist ja die Frage, woran es liegt, wenn sie die Geschichte andauernd wiederholt. Entweder wir holen stets den falschen Trainer, der mit der Mannschaft nicht umgehen kann oder wir haben eine Mannschaft, die sich immer wieder für besser und klüger hält. Wenn ich dann Sanés Reaktion auf taktische Umstellungen sehe, dann ahne ich, wo das Problem liegt. Wichtig ist nun, dass die Vereinsführung Stärke zeigt. Ansonsten reden wir auch nach einem Wechsel von Tuchel auf Wen-auch-Immer in einigen Monaten wieder darüber, dass die Mannschaft den Trainer nicht versteht oder nicht umsetzt, was sie soll usw. Wenn wir das nicht ändern, dann sind wir bald wie der HSV, Schalke. Hertha - nur mit mehr Geld.

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Ich habe dazu 2 Fragen:

  • Wollen sie das denn überhaupt?
  • Und könnten sie es denn?

Mittlerweile dürfte (auch dem Letzen) klar sein, das die Probleme im Kader liegen. Und dann kommt lange nichts - und dann kommen Vorstand/ Trainer usw.

Justin hat ja (jetzt?) ebenfalls „den Kader“ im Verdacht. Und auch dabei gehts nicht um: ist xy auf Position Z besser als auf Position A.

Eigentlich waren spätestens die Villareal Spiele der augenöffner. Das wurde als Betriebsunfall abgetan und dem vermeintlichen
„ trainerlehrling“ alleine angekreidet. Dabei haben die Spieler da schon in 2 Spielen nicht wirklich überzeugt. Und im Rückspiel, vor allem offensiv, nichts zustande gebracht.

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Mein Post war ja im Konjunktiv geschrieben.
Aus meiner Sicht sollten sie es wollen. Auch in ihrem eigenen Interesse.
Wo ein Wille ist, ist auch meistens ein Weg :slight_smile:

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100 Prozent Zustimmung.

Bei einigen zweifle ich sogar am Willen. Aber bei sehr vielen zweifle ich am Können, denn nur der Wille reicht halt auch nicht.

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:face_with_monocle:
#…>Möge-Die-Macht/…Stärke-Mit-Den-(Spezl-)Spielern-Sein_oderWerHatDiese(Unendliche)GeschichteGeschrieben(…>AlleRelevantenProbleme/…FragenFührenLetztl!chZu:r…:face_with_open_eyes_and_hand_over_mouth:)? :roll_eyes:
:shushing_face: