FC Bayern: Oh Boey! Neuzugang Sacha Boey im Scouting Report

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Sacha Boey wechselt von Galatasaray zum FC Bayern München. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Beim FCB wird der Rechtsverteidiger demnach einen Vertrag bis 2029 unterschreiben. Was hat der Neuzugang drauf? Der FC Bayern München verpflichtet Sacha Boey von Galatasaray. Der 23-Jährige kommt für eine medial spekulierte Ablösesumme von knapp unter…

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Schöner Artikel der alle Pros und Cons gut aufzeigt, für mich ist Boey heute schon nicht viel schlechter als Mazraoui der natürlich etwas erfahrener ist. Aber die ups und downs werden bei Boey vielleicht nicht ausgeprägter sein. Darüberhinaus ist er im Zweikampfverhalten sehr viel aggressiver was unbedingt von Nöten ist (schön der Bodycheck bei Goretzka), Mukiele wäre natürlich ein ähnlicher Spieler wie Pavard gewesen (für mich sogar der bessere Pavard), aber vielleicht passiert da ja noch etwas, insbesondere wenn man tatsächlich Araujo weiterhin verfolgen sollte. Im Hintergrund bleibt ja auch die Möglichkeit dass sich Stanisic noch entwickelt.

Tuchel wollte ursprünglich Walker, dann Trippier, dass sind natürlich extrem international erfahrene zuverlässige Spieler, Boey ist der Spieler mit dem meisten Potenzial. Tuchel wird sich sagen, besser als garnichts.

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Die Personalsituation könnte ihm schnell Einsätze verschaffen. Man muss berücksichtigen, dass er nur aus der türkischen Liga kommt. Es kann durchaus sein, dass er erstmal braucht, sich an die Intensität der Bundesliga zu gewöhnen, bis er uns tatsächlich helfen kann.

Danke Euch für die Einschätzung!

Die bestätigt ein bisschen meine Ferndiagnose, dass Mukiele die sicherere Variante gewesen wäre. Boey scheint ähnlich wie Mazraoui defensiv anfällig zu sein - solche Spieler haben wir eigentlich in ausreichender Zahl. :wink:

Aber hoffen wir das Beste. Bienvenue, cher Sacha!

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Mir erscheint das von Außen wie ein klassischer Interessenkonflikt zwischen Trainer und Sportdirektor. Auf der einen Seite Boey als entwicklungsfähiger Spieler, der gleichzeitig bereits gezeigt hat, dass er auf höchstem Niveau liefern kann. Mit 30 Millionen eine überschaubare Summe mit wenig Risiko. Realistisches Worst Case Szenario ist aus meiner Sicht, dass er es in keinster Weise schafft die Erwartungen zu erfüllen, für wenige Jahre einen soliden Kaderspieler gibt und dann für 20 Millionen wieder abgegeben wird. Best Case ist eine Entwicklung zu einem Top Außenverteidiger, der über längere Zeit eine Kaderlücke schließt, die wir gerade haben.

Im Vergleich ist Mukiele der vielseitigere Spieler, der allerdings aller Voraussicht nach etwas weniger Luft nach oben hat. Für mich ist das Worst Case Szenario sehr ähnlich, auch weil ich bei Mukiele von PSG kommend von einem etwas höheren Gehalt ausgehe. Nach allem was ich vernommen habe, ist das Best Case Szenario - mittelfristig die Kaderlücke auf rechts außen zu schließen - etwas unwahrscheinlicher.

Dass der Trainer die etwas weniger risikobehaftete Variante bevorzugt, ist natürlich und würde auch zu Tuchel passen. Spätestens seit Tuchel bei PSG war, sucht er in meinen Augen sowohl bei der Spielweise als auch bei der Einflussnahme auf die Kaderstruktur (auch beim Fördern von Talenten) eher den sicheren Weg, der kurzfristig auf Erfolg ausgelegt ist. Und der Erfolg gibt ihm recht.

Nichtsdestotrotz ist der Business Case für einen Sportdirektor ein relevanter Einflussfaktor. Hole ich Walker für einiges an Geld und Gehalt, habe ich ein Asset, das maximal auf Werterhaltung ausgelegt ist. Zumal man oftmals wenige Jahre später erneut aktiv werden muss. Bei jüngeren Spielern hat man immer die Chance, langfristig Ruhe zu haben bei einer potentiellen vielfachen Wertsteigerung.

Was ich im Artikel nicht ganz verstanden habe @justin : Einerseits sprichst du davon, dass zu Boeys Stärken seine Spielintelligenz zählt. Andererseits findet sich bei seinen Schwächen ein ausbaufähiges Stellungsspiel. Magst du das nochmal einordnen? Meine Interpretation wäre, dass die grundlegenden „PS“ in Punkto Spielintelligenz vorhanden sind, er sie allerdings nicht immer auf die Straße bringt. Ist aber frei interpretiert, deswegen freue über eine Einordnung deinerseits.

Edit: Das wichtigste habe ich vergessen. Vielen Dank für die schnelle Analyse zu Boey! Das ist unglaublich wertvoll bei Spielern, die man selbst noch nicht so oft spielen sah, insofern habe ich bereits auf diesen Artikel gehofft und mich sehr gefreut, als er auch kam.

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Muss man so sagen, dass er entweder nur die Nr.3 oder 4 auf unserer Liste war.

Das ist auch eine Frage die an Tuchel gehen wird. Bisher ist er hier nicht gerade als Spielerentwickler aufgefallen, sondern als jemand der gerne mit fertigen und erfahrenen Spielern arbeitet.

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Seine Spielintelligenz mit dem Ball ist zweifellos vorhanden. Er kann dort gute Lösungen finden, ein Spiel gut lesen. Auch wenn die Konstanz manchmal fehlt. Gegen den Ball hingegen ist er oft etwas undiszipliniert in der Positionierung. Da geht ihm das „Lesen“ etwas zu Lasten einer emotionalen Handlungsweise ab.

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Ich stimme Dir da grundsätzlich zu, aber Boey dürfte bereits eine Stufe über einem reinen Talent haben und dementsprechend eingesetzt werden.

Und mal abgesehen davon, ob er nun seine Energie verwendet, Mazraoui endlich zu einem nachhaltig guten Spieler zu machen oder Boey, wäre im Zweifelsfall auch kein Unterschied :wink:

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Vollkommen normal, nachdem Du als Trainer nur sehr selten eine dritte Spielzeit im selben Verein erlebst. Wer da langfristig denkt, ist idealistisch oder naiv.

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Das ist natürlich die Erwartung. Hoffen wir das Beste. :+1:

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Ich hatte es an anderer Stelle schon mal geschrieben: So sehr ich Boey mag, bin ich skeptisch bei dem Transfer, genau aus den im Artikel genannten Gründen: taktische Disziplin (insbesondere bei der Rückwärtsbewegung) und fehlende Konstanz. Hinzu kommt, dass er sich an das schnellere Spiel gewöhnen muss.

Ich bin sehr gespannt, wie schnell ihn Tuchel einsetzen wird und wie er sich entwickelt.

Ich schätze ihn nicht besser als Stanisic ein… türkische Liga ist eher schwach und in CL hat Stanisic gegen den Wunderstürmer schlechthin performt…aber da er von aussen kommt bekommt er sicher viele Chancen die Pavlovic als Eigengewächs im Mittelfeld nicht bekommt…wir brauchen einen Trainer der nicht nur hauptsächlich kurzfristig denkt…aber die gibts wohl nicht so oft, weil ja ihr Job dranhängt

:confused:
…Und „zudem“ - hinsichtlich der „Nr. 1/2“/… Mukiele - einen … (eigentl!ch) Fragen-aufwer…bemerkens-werten" … „Profil-Wechsel“ … „mit-sich-bringt“…!? :face_with_monocle:
:confounded:

Ich denke, er wird deutlich über dem Level von Stanisic performen. Ob er auf Dauer den von mir kritisierten Mazraoui überflügeln kann, muss sich erst zeigen, aber ich bin zumindest guter Hoffnung.

:thinking:
…„Um-so w!cht!ger“, dass die „Entscheider“ diese … „(natuerliche) Kurz-sichtigkeit“ b!tteschoen … „(v€rantwortungsvoll) kompensieren“ (…denn jenen „Tripp:s:iers“/…„Walk:s:ers“, …„un-moti…-kreativ“/…„Ideen-arm“, … „zu folgen“)…!?! :face_with_raised_eyebrow:
:roll_eyes:

Auch in 30 Jahren wird Stanisic noch als DER Spieler für den FC Bayern gelten, weil er ein-, zweimal Mbappe aus dem Verkehr gezogen hat.

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Ja, genau da sehe ich das Problem auch. Es will ja niemand Stanisic schlecht machen, weiß Gott nicht. Aber die Überhöhung seiner Person als Heilsbringer verwirrt dann doch ziemlich.

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:confused:
…Oder erhaelt dieser als „(solide-polyvalenter Low-Budget-)Rotations-spieler“ … „(angemessene) Wertschaetzung“…? :thinking:
:face_with_raised_eyebrow:

Gegen eine angemessene Wertschätzung sagt niemand etwas, denke ich. Aber wenn man sich die Themen hier anschaut, wird des Öfteren Stanisic als die Lösung auf der rechten Seite ins Spiel gebracht. Und das halte auch ich persönlich für übertrieben.

Vielleicht macht er noch eine tolle Weiterentwicklung durch, aber bis jetzt ist er mbMn nicht mehr als ein Ergänzungsspieler und wird wahrscheinlich auch nicht mehr werden.

Er zeigt im Durchschnitt Leistungen, die ihn bisher sicher als Spieler eines Mittelklassevereins qualifizieren, aber für eine Stammrolle bei einem Spitzenclub ist er mbMn (bis jetzt) technisch zu limitiert, zu langsam und in seiner Beteiligung am Aufbauspiel zu eindimensional.

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