FC Bayern Campus: Prioritäten richtig gesetzt

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Mit der U23 “nur” Vizemeister in der Regionalliga Bayern, die U19 (Rang 9) und U17 (Rang 6) nicht in der Nähe der oberen Tabellenplätze. Im Internet schimpfen viele Bayernfans über das Abschneiden der Jugendteams in der abgelaufenen Saison. Worte wie “peinlich” oder “Schande” waren in den sozialen Medien zu lesen.…

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Vielen Dank für diesen Artikel!!

Von mir aus gerne mehr über alles, was nicht mit den Fußball-Profis zu tun hat.

Gern auch zu den Nebenabteilungen. Über Basketball kommt ja ab und an was, aber mich interessiert sogar das (ja wohl leider abgestiegene) Pro B Team :wink:

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Interessanter Hinweis

Die mangelnde Kontinuität im U19-Kader gepaart mit fehlendem Teamgeist sind zwei Aspekte, über die sich der FC Bayern Gedanken machen muss. Zu viele Spieler wurden im Laufe der Saison zwischen den Amateuren und der U19 hin- und hergeschoben, die beiden Teams trainieren genau an entgegengesetzten Orten in der Stadt. Schlechte Kommunikation, warum welcher Spieler plötzlich bei den Amateuren trainieren durfte, sorgten für Verstimmung und Eifersucht im Team. An dieser Schnittstelle zwischen Campus und Säbener Straße sind Nachjustierungen notwendig.

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Danke für den Artikel und die Einblicke!

Ehrlich gesagt überrascht mich die im Großen und Ganzen positive Einordnung. Natürlich war Bayreuth ein übermächtiger Gegner und einige Spieler haben sich gut entwickelt. Trotzdem vermag ich (von außen!) keine Strategie zu erkennen. „Spieler besser machen vor sportlichen Erfolgen“ ist ja noch kein Konzept. Natürlich ist es gut, wenn sich die Jungs mit älteren/besseren Gegnern messen können. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass es der Entwicklung förderlich ist, wenn man zwischen drei Mannschaften hin und her geschoben wird, man nirgendwo richtig dazugehört, unterschiedliche Trainer unterschiedliche Dinge erzählen/fordern, Automatismen nur schwer möglich sind, Teamgeist nicht entstehen kann, etc.
Bei den Amateuren wurden in diesem Jahr 40 Spieler eingesetzt, bei der U19 46 - das ist doch Wahnsinn.

Long Story Short, mir fehlt am Campus der rote Faden und dass müssen sich alle von Salihamidzic bis Sauer und Seitz ankreiden lassen.

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Nicht optimal finde ich Beispiele wie Malik Tillmann, der mMn. viel zu wenig Spielzeit hatte, weil er zu viel Zeit auf der Profibank verbracht hat. Zwischendrin mal ein Spiel bei den Amateuren oder der U21 NM sind für ihn viel zu wenig.

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Sehr schöner Beitrag.

Um auch diesen Passus herauszugreifen.
Nicht gelingende Kommunikation scheint sich im Verein tatsächlich allmählich durch alle Bereiche zu ziehen.

Davon ab, ist dieser personelle Verschiebebahnhof zwischen den Teams einer der Punkte der mich am meisten stört.
Man hat den Eindruck man hat es mit irgendwelchen Avataren statt mit wirklichen Menschen zu tun.
Fiete Arp hatte neulich mal eindrücklich geschildert, wie ihn das Hin und Her zwischen den Mannschaften belastete. Fast schon sinnbildlich, dass er am Ende nicht einmal einen eigenen Spind für seine persönlichen Dinge hatte.
Das macht doch etwas mit einem und ist nicht das geeignete Szenario für eine Weiterentwicklung. Dazu braucht es auch ein stabiles Umfeld, eine stabile Mannschaft, klare Beziehungen zu den Verantwortlichen.
Meines Erachtens sollte ein Spieler nur dann „aufsteigen“, wenn sich alle Trainer (abgebender wie aufnehmender) sehr sicher sind, dass der Junge in der anderen Mannschaft auch spielt und dort eine gesicherte Position einnimmt.
Was bringt es z.B. einem Leistungsträger der U17 „aufzusteigen“, um dann Edelreservist in der U19 zu sein. Das gilt dann auch für U19/Amateure, Amateure/Profis.
Dann sollte er sich lieber organisch bei/ mit dem Team entwickeln bei dem er gerade gut performt.

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In Kiel scheint er sich in der abgelaufenen Saison recht wohl gefühlt zu haben, obwohl er es nicht ganz leicht hatte.

Im entsprechenden Podcast der „Kieler Nachrichten“ haben die Journalisten seinen Gesamtauftritt ausgesprochen positiv bewertet und eine Fortsetzung seines Engagements für wünschenswert erklärt.

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