EM-Blog, Tag 25: Ich bin immer für dich da, wenn du mich rufst

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Über schöne und denkwürdige Momente rund um die deutsche Nationalmannschaft während des Turniers, bittersüße Abschiede, die zwar erwartbar waren, aber trotzdem schmerzen und eine Versöhnung, die lange Jahre nicht möglich schien. Die EM läuft weiter, aber für die deutsche Nationalmannschaft ist sie bekanntermaßen leider seit Freitagabend beendet. Der Hangover, unter…

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:joy: :joy: :joy:

Habe mir gerade auch die Mühe gemacht und mehrmals Stück für Stück gelesen bevor ich dann Erlöst wurde:

:grinning:

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Können wir bitte mal eine Petition starten, dass es nicht mehr so viele Petitionen gibt!? Das wird langsam echt lächerlich… :man_facepalming:

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Genau das Gleiche habe ich auch schon gedacht.

Da es inzwischen für bald jedes Thema eine Petition gibt und die Leute da ebenso gedankenlos undifferenziert einfache Lösungen anklicken, sind diese in der Masse inzwischen genausoviel Wert, als wenn es eben gar keine Petition gäbe.

Soll heißen: wenn die Petitionen eine normale Begleiterscheinungen für jedes Thema sind, interessieren sie natürlich auch niemanden mehr.

Abgesehen davon wäre es echt spannend, wie so eine Online-„Petition“ aussähe, wenn man sich per Klick dort auch für das Gegenteil eintragen könnte.

Und was Schwarmintelligenz angeht … uiuiui … vorsichtig.

Ich persönlich bin froh, dass wir hier keine Basisdemokratie haben und vor allem, dass wichtige Entscheidungen auf Vereinsebene nicht durch „Petitionen“ oder ähnlichem Mumpitz entschieden werden.

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Danke Katrin!
Du sprichst mir in vielen Punkten aus der Seele. Ein schönes Schluss-Resumé, auch wenn die EM noch ein paar Tage geht.

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Warum muss als Teil der EM Aufarbeitung jetzt eine Rassismus Debatte geführt werden? Einfach mal das Fußballspielen im Mittelpunkt stehen lassen, dann klappt es auch mit der Nähe von Mannschaft und Zuschauern.

Macht der Platzwart sich echt über die Enttäuschung der deutschen Fans lustig (Hangover, Petition)? Das Nachkarten strittiger Schiedsrichterentscheidungen hat doch gute Tradition, nicht nur in Deutschland. Siehe Wembleytor, Hand Gottes, Hölzenbein Elfmeter (1974), … Das ist alles Jahrzehnte her. Wir waren so nah dran!

Ich kann mich wirklich nicht mehr erinnern - wurde das wirklich gemacht? Vom DFB? (Ich weiß nur noch, dass es vorher eine Debatte wegen Erdogan gab.)

Ich finden den Artikel weitestgehend gelungen und man kann selbstverständlich über ein optimaleres Vorgehen bei dem angesprochenen Thema diskutieren, keine Frage. Aber diese Behauptung finde ich dann doch etwas befremdlich drüber. Sorry.

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Hier gibt es eine Chronologie.

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wie man in dieser „Causa“ Herrn Özil in Schutz nehmen kann, erschließt sich mir nicht… seine wahre Gesinnung zeigt er ja mittlerweile deutlich!

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Würde sich mir auch nicht erschließen, aber:
Tut ja auch niemand.
@katrin schreibt:

Das ist doch klar genug. Wenn wir Rassismus entgegentreten, müssen wir das auch bei Menschen, die wir etwas weniger schätzen.
Nach meiner Erinnerung hat man Özil schon etwas hängen lassen. Er war wohl ohnehin auf einem seltsamen Weg. Aber vielleicht hätten entsprechende Gespräche und, wie von @katrin erwähnt, öffentliches Eintreten gegen die rassistischen Anfeindungen noch etwas bewirken können. Es war halt bequem, auf der einen Seite der intelligente, rhetorisch geschulte Gündogan, auf der anderen Seite, nun ja…
Jedenfalls hätte der DFB damals auf den einzigen Satz Özils, den ich gewissermaßen nachvollziehen konnte, eingehen können („Wenn wir gewinnen, bin ich Deutscher, wenn wir verlieren…“).

Für mich wieder ein super Artikel, @katrin!
Ein Stimmungsaufheller in jeder Hinsicht. Besonders nett und lustig die Parts zu Schweini/Esther, Boris und zu Jens Mad Lehmann.

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Dies ist übrigens etwas, das mir gefällt. Alle, die sich auch nur einen Hauch für Fußball interessieren, finden momentan die Nationalmannschaft gut. Nur die AfD nicht, und das muss sie auch deutlich machen. Geht so „wir holen uns unser Volk zurück“? Btw eine Formulierung, bei der ich mich frage: ist sie eigentlich in erster Linie anmaßend oder viel mehr noch unglaublich dämlich?

Dies wäre übrigens die richtige Adresse für Deinen Appell, nicht Katrin. Denn die prominenten AfDler haben ja nicht den geringsten Zweifel daran gelassen (und taten dies auch schon 2016), dass ihr Desinteresse an der N11 ausschließlich rassistisch begründet ist. Ich bin froh darüber, dass Katrin da einen Kontrapunkt gesetzt hat.

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Wo liest Du, dass Katrin sich darüber lustig macht? Der ganze Artikel verströmt Wärme und Sympathie, und am Ende bekennt sie sich sogar selbst zu Emotionen, die man normalerweise keinem Fußballteam entgegenbringt. Die Petition ist doch wirklich lustig. Etwas so vollkommen Aussichtsloses zu machen, ist in seiner Mischung aus Arg- und Hilflosigkeit zudem auch anrührend. Und genau dieses leicht belustigte Sympathisieren kommt in den Zeilen wunderbar rüber.

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