EM-Blog, Tag 24: Die Zukunft ist rosig

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Im heutigen EM-Blog preisen wir den größten Gewinner der EM, Bundestrainer Julian Nagelsmann und schauen, worauf er in Zukunft bauen kann. Ehe wir in den zukünftigen Tagen nochmal mit dem Handspiel, der Leistung der Bayern-Spieler oder den Halbfinals zu tun haben werden, wollte nach Justin auch ich mich ausführlich mit…

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Dabei unterschlägst du, dass wir dann im Achtelfinale erstmal gegen unseren Angstgegner Italien spielen hätten müssen.
Bei der Wahl zwischen den Wegen Dänemark/Spanien und Italien/England hätte ich immer ersteren gewählt.

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Huiuiuiuiui, das liest sich sehr optimistisch!

Du thematisierst einerseits, dass Kroos (schon verabschiedet), Neuer, Müller, Gündogan und auf Sicht auch Rüdiger wohl nicht mehr lange auf Top-Niveau spielen werden und ersetzt sie dann ganz einfach durch Stiller, Pavlovic und Schlotti.

Bei Stiller und Pavlo gibt es sicherlich gute Ansätze, aber ob sie das Niveaus von bspw. Kroos und Gündogan erreichen werden, ist noch völlig offen. Über Schlottis Aussetzer wurde hier und anderswo schon oft geschrieben. Für das defensive Mittelfeld haben wir… Niemanden. Dann wieder mit Kimmmich und Goretzka? Hoffentlich nicht.

Zudem sehe ich, anders als 2006 - 2012, kaum Spieler, die noch dahinter warten würden. Die Personaldecke ist und bleibt dünn.

Probleme also so einfach gelöst? Na hoffen wir es mal! Ich bin mir fast sicher, dass der Kader 2026 schwächer aufgestellt sein wird, als heute.

Anderes Thema:
Die schwächste EM seit Generationen kann ich auch nicht erkennen. Von den letzten EMs waren leider allzu viele schwach. Neben 2016 bspw. auch 2004 etc. Man müsste sich vielleicht fragen, warum ein solch hochkarätiges Turnier regelmäßig Betonfußball produziert: Turnierstress, zu hoher Erfolgsdruck, Müdigkeit am Saisonende, oder einfach der alte Spruch „defense wins championships“?

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Das ist mir zuviel Konjunktiv. Ich bin da ganz klar im Team „Wenn du Europameister werden willst, musst du eh jeden schlagen“ …
Und ein Sieg gegen Spanien war ja ganz klar drin.

Wären wir aber gegen England oder zuvor Italien ausgeschieden (was bei KO-Spielen natürlich immer drin ist), hätten wir jetzt ein Riesen -Geschrei …

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Und bitte nicht Maxi Eggestein und Anton Stach bei dieser Aufzählung vergessen…:face_with_peeking_eye:

Seit die Confedcup Generation von 2017 so flach kam, mache ich mir ernsthafte Sorgen um die kurz-, mittel- und langfristige Zukunft der Nationalmannschaft. Die letzten Ergebnisse an Endrunden bestätigen dieses Gefühl.

Die Italiener sind doch nur deshalb unser Angstgegner, weil sie immer wenn sie schlecht sind ausscheiden, bevor es gegen Deutschland geht.
Dieses Jahr ist ein Paradebeispiel.

Mag sonst so sein, passt aber diesmal gar nicht. Ohne Füllkrugs Last-Minute-Ausgleich hätten wir gleich testen können wie schwach die Italiener momentan sind. So wäre erst im Finale ein Aufeinandertreffen möglich gewesen, da habens aber wir bekanntlich auch nicht hingeschafft.

Mein gar-nicht-mal-so-hot-take: Italien wäre ein leichterer Gegner gewesen als Dänemark. Und wenn Deutschland gegen die ausgeschieden wäre, dann hätten wir immerhin die schmerzhafte Bestätigung gehabt, wie schlecht Deutschland wirklich ist. Italien hat Glück, dass sie es überhaupt ins Achtelfinale geschafft haben und war auch individuell weit davon entfernt, auch nur in die zweite Reihe der Top-Teams zu gehören. Das war auf allen Ebenen nichts.

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So etwas kann man im Nachhinein leicht sagen. Wir werden nie erfahren, wie ein Achtelfinale gegen Italien ausgegangen wäre. Genauso wenig wie das Viertelfinale gegen England.
Gegen Dänemark hatten wir das Glück mit dem 1cm-Abseits und dem Kann-Handelfmeter auf unserer Seite. Ob wir dieses Glück gegen Italien auch gehabt oder ob wir es überhaupt gebraucht hätten. Wer weiß :man_shrugging:

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War aus meiner Sicht bei der letzten EM schon so. Die hatten nur Glück, dass die zwei IV-Rentner ihnen den Arsch gerettet haben und Immobile nicht immer nur unbeweglich war.

Absolut richtige Einschätzung.

Eine spekulative Vermutung. Denkbar wäre auch, dass man infolge vergangener „Traumata“ mentale Blockaden mit sich herumgeschleppt hätte und nur sehr gebremst gespielt hätte. Dann das 0:1 per Eigentor in der 90+3. Minute… :smiling_imp:

Hätte, hätte, hätte…Fakt ist, wir sind draussen, heute ist Halbfinale und es tut immer noch weh.

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Welcher der aktiven Spieler könnte ein solches Trauma haben? Die Bilanz der aktuellen Generation gegen Italien ist gut. Seit sechs Spielen ist man ungeschlagen, für das aus bei der EM 2012 hat man sich 2016 erfolgreich revanchiert.

Solche Themen werden oft heißer gekocht, als sie sind.

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