[Ehrenpräsident u. AR-Mitglied] Uli Hoeneß

50+1 kann weg.

Tut nicht was es soll und tut was es nicht soll.

Leipzig, Hoffenheim, Wolfsburg und Leverkusen sind in der Bundesliga.
Gleichzeitig stehen die Vereine und Liga mit dieser Fussfessel im internationalen Wettbewerb.

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genau das ist sein bzw. das Problem!
es geht nicht nur um Rationalität, Theorie uns Zahlen!

Fußball ist auch (und für viele vor allem) Emotion, Gefühl, Leben!

Für Dich ist das so. Fußball ist aber nicht nur das, was es für Dich ist. Es ist unterdessen ein Milliardengeschäft geworden.

Die Spieler lieben Emotion, Gefühl und Leben beim Fußball. Sie wollen aber auch den maximal möglichen Erfolg und dazu möglichst viel Geld verdienen.

Der Fußball ist doch ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die besteht auch nicht nur aus Emotion, Gefühl und Leben.

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Leider nur noch für ein paar nostalgische Fans wie Dich. Fußball ist globales Unterhaltungsgeschäft. Den Fans wird es natürlich anders „verkauft“: Wahre Liebe etc.

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Und was löst am meisten Emotionen aus? Richtig, das Abarbeiten an Feindbildern! Wer sind die größten Feindbilder? Richtig, die bösen Investoren! Was läßt einen empörten Menschen sich noch besser fühlen? Richtig, wenn er bei den „Guten“ ist und die anderen die „Bösen“. Eindeutig, Ohne Zweifel. Offensichtlich. Die logische Folge: 50+1 muss weg - für mehr Emotionen, stärkerer Identifikation mit den Vereinen, die sich dann immer noch gegen Investoren wehren!

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Danke für die Frage, @Ibiza!

Grundsätzlich würde ich voraussetzen, dass ein Produkt desto besser sein kann, je mehr Ressourcen für seine Herstellung aufgewendet werden. Je besser die Zutaten, die Mitarbeiter und der Ofen sind, desto besser kann auch der Kuchen sein, der damit gebacken wird. Das Gleiche gilt für den Fußball. Es ist vernünftig anzunehmen, dass mit mehr verfügbarem Geld die Qualität des Profifußballs in Deutschland in den meisten relevanten Dimensionen steigen würde: Spielqualität, Spielerqualität, Infrastrukturqualität und Präsentationsqualität.

Ich würde daher davon ausgehen, dass sich die Qualität des Fußballs in Deutschland insgesamt verbessern würde, wenn den Bundesligavereinen durch die Abschaffung der 50+1-Regel im Mittel mehr Geld zur Verfügung stünde als heute (was mir empirisch als plausible Annahme erscheint).

Ich würde weiterhin davon ausgehen, dass von einer Abschaffung der 50+1-Regel die kleineren Vereine stärker profitieren würden als die großen, die bereits heute über viele finanzielle Ressourcen verfügen. Bei kleinen Vereinen, die beispielsweise heutzutage noch nicht regelmäßig in der Champions League spielen, deren Merchandising noch unterentwickelt ist und die als Werbeträger noch untererschlossen sind, ist das relative Ertragspotenzial pro investiertem Euro vermutlich tendenziell höher als bei einer Investition in einen großen Verein die Bayern oder Dortmund. Die Abschaffung der 50+1-Regel würde daher meines Erachtens tendenziell eher dazu führen, dass kleine Vereine wie Mainz an große Vereine wie die Bayern heranrücken, statt dass sich große Vereine wie die Bayern noch weiter von kleinen Vereinen wie Mainz entfernen können (aber mein Vertrauensniveau ist nicht 100 Prozent).

Ich würde daher erwarten, dass mit der Abschaffung von 50+1 auch der Grad der Wettbewerbsgleichheit in der Bundesliga steigt.

Ich fasse zusammen. Abschaffung von 50+1:

  • Fußballqualität: :plus:
  • Wettbewerbsgleichheit: :plus:

Aus Produktsicht wäre ich daher für die Abschaffung der 50+1-Regel. Wir würden wahrscheinlich einen besseren Fußball in besseren Stadien und mit einem ausgeglicheneren Wettbewerb bekommen.

Aber mir ist natürlich bewusst, dass der springende Punkt bei der Diskussion über die Abschaffung der 50+1-Regel nicht die Unsicherheit darüber ist, ob darunter das Produkt leiden könnte. Ich glaube, nur die wenigsten würden behaupten, dass der Fußball in Deutschland durch die Abschaffung der 50+1-Regel in einer bedeutenden Hinsicht qualitativ schlechter würde, als er es heute ist.

Das Problem ist, dass die Vereine einerseits zwar ein Unterhaltungsprodukt als Konsumprodukt herstellen wie tausende andere Unternehmen auch. Aber niemand stellt die Frage, ob Nintendo, Sony oder Netflix, die unsere Spielkonsolen, Fernseher und Unterhaltungsmedien herstellen, mit einer 50+1-Regel an einen Mutterverein gebunden werden sollten. Niemand beklagt sich darüber, dass es nicht so ist, und niemand vermisst es. In dem Maße, in dem Fußballvereine Hersteller eines Unterhaltungsprodukts sind, sollte man es für sie auch nicht vermissen.

Nur sind unsere Fußballvereine das aufgrund ihrer historisch kontingenten Genese als Auswüchse aus dem traditionellen Vereinssportwesen nicht. Zwar hat der Fußball rechtlich schon vor einiger Zeit den Weg der Trennung beschritten, indem die meisten Mannschaften, denen wir heute zujubeln und deren Trikots wir kaufen, in rechtlich eigenständigen Spielbetriebsgesellschaften organisiert sind, die rechtlich und organisatorisch von Unternehmen wie Nintendo, Sony und Volkswagen nicht mehr zu unterscheiden sind. Sie sind Aktiengesellschaften oder GmbHs, sie haben Vorstände, sie produzieren am Markt abgesetzte Dienstleistungen, sie arbeiten profitorientiert.

Aufgrund ihrer besonderen historischen Situation sind die Vereine für viele Fans, die deren Produkte kaufen, jedoch keine Unternehmen wie alle anderen, von denen sie auch Konsumprodukte beziehen. Die rechtliche und organisatorische Trennung zwischen Verein und Unternehmen, zwischen „FC Bayern e. V.” und „FC Bayern AG”, die der Profifußball in Deutschland bereits vor Jahrzehnten eingeleitet hat, haben die Fans noch nicht nachvollzogen. Für den Fan sind das Unternehmen und der Verein immer noch eins.

Solange das so ist, wird sich die Haltung der Fans zur 50+1-Regel weniger danach richten, welchen Einfluss das Kippen dieser Regel auf die Qualität des deutschen Fußballs haben wird, sondern vielmehr danach, ob ihnen darüber „ihr Verein” verloren gehen wird. Dementsprechend werden Argumente für die Abschaffung der 50+1-Regel, die darauf verweisen, dass der deutsche Fußball dadurch qualitativ besser würde – wie von Uli Hoeneß in dem hier zitierten Interview vorgetragen –, nicht verfangen. Das Problem ist nicht die Qualität des deutschen Fußballs, sondern der drohende Verlust der seelischen Heimat.

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ich habe meine Formulierung etwas angepasst

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Mir fehlen da zwei wesentliche Faktoren. Zum einen: für die absolute Qualität eines Produktes gibt es immer eine Obergrenze, sodass die Kurve Qualität des Produktes gegen finanziellen Aufwand irgendwann in die Sättigung geht.

Und noch wichtiger: aktuell ist ja nur deswegen so viel Geld im System, weil man den Großteil dafür aufwendet, die besten aktuell verfügbaren Spieler ins eigene Unternehmen zu holen und so - relativ zu allen anderen - die höchste Qualität hat. Insofern führt mehr Geld an der einen Stelle nur dazu, dass an der anderen Stelle bei im wesentlichen gleichbleibenden Kosten die Qualität sinkt.
Das heißt für mich, im Mittel wird das Produkt Fußball durch mehr Geld nicht besser sondern nur teurer … allenfalls kann für unsere subjektiv deutsche Sicht ein gewisser Niveauanstieg gelingen, weil man wieder in paar mehr Topspieler in der BL halten / zurückholen kann.

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Danji Rojas von Ted Lasso hat es schon immer gewusst.
https://share.google/images/ffJbu6HXelYtEcTdv

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Das hängt von den Annahmen ab. Grundsätzlich muss es keine Obergrenze für die Produktqualität geben. Produktqualität hat viele Dimensionen. Aus Sicht der Konsumenten können sowohl das Spiel auf dem Platz als auch die mediale Präsentation und Begleitung im Profifußball noch verbessert werden. Auch bei der Qualität der Infrastruktur (Trainingsstätten, medizinische Betreuung etc.) und der Ausbildung der Nachwuchsspieler ist im Profifußball sicher noch nicht das Ende dessen erreicht, was sich mit mehr Geld verbessern ließe.

Selbst wenn man annimmt, dass der Grenznutzen des Geldes im Fußball irgendwann null ist, halte ich es für höchst unwahrscheinlich, dass dieser Punkt bereits erreicht ist. Wenn wir in eine hypothetische Parallelwelt reisen könnten, die exakt unserer Welt entspricht, mit dem einzigen Unterschied, dass alle Bundesligavereine dort jedes Jahr über doppelt so viele finanziellen Ressourcen verfügen, würden wir bei der Bundesliga dieser Welt viele qualitative Vorteile feststellen, angefangen bei der Aufbereitung und Präsentation des Spiels auf unseren Endgeräten, aber auch bei der sportlichen Qualität des Spiels auf dem Platz sowie der Qualität der Spielstätten und der breiteren Fußball-Infrastruktur.

Nein, es ist so viel Geld im System, weil der Fußball es am Markt erlöst und weil es darüber hinaus vereinzelt externe Geldgeber gibt, die in großen Mengen Eigenkapital bereitstellen, ohne unmittelbar eine Gegenleistung zu erwarten.

Die Schlussfolgerung, dass das zusätzliche Geld in einem hypothetischen Szenario, in dem alle Vereine ein Vielfaches ihrer heutigen finanziellen Ressourcen zur Verfügung haben, ausschließlich in einer Art nullsummenspielartigem Verdrängungswettbewerb für neue Spieler ohne darüber hinausgehende, weitere Wirkung endet, folgt nur, wenn man annimmt, dass sämtliches zusätzliche Geld nur für den Erwerb und Unterhalt neuer Spieler ausgegeben würde, während das Angebot selbst vollkommen starr ist und auch alle anderen Parameter unverändert blieben. Aber das ist hochgradig unwahrscheinlich. Ein Teil des Geldes würde in andere Dinge als Ablösesummen und Spielergehälter fließen, zuvorderst in technische Infrastruktur. Je relativ teurer der Produktionsfaktor Spieler wird, desto attraktiver wird die Investition in andere Produktionsfaktoren (Stadion, Trainingseinrichtungen etc). Diese Investitionen würden geschehen. Zweitens würde sich mit Sicherheit auch das Angebot an Spielern erhöhen, weil externe Akteure lukrative Gewinnchancen mit ihrem Verkauf wittern. Für Vereine in anderen Ländern und Weltregionen (Saudi-Arabien, Brasilien, Argentinien, Mittelamerika, Afrika, Südostasien) wird es desto attraktiver, in die Entwicklung von Spielern zu investieren und diese Spieler europäischen Vereinen anzubieten, was einer klassischen Ausweitung des Angebots als Reaktion auf erhöhte Renditechancen entspricht, je mehr Geld im europäischen Fußball für Spieler ausgegeben wird. Eine solche Ausweitung des Angebots würde sicher passieren.

Ich stimme Dir allerdings zu, dass der kurzfristige Effekt einer plötzlichen, sagen wir, Verdopplung der finanziellen Ressourcen der Bundesliga vor allem in einem sprunghaften Anstieg der Spielerpreise läge, da die Nachfrage sprunghaft steigen würde, das Angebot aber kurzfristig relativ inelastisch ist. Langfristig würde das Angebot jedoch mit Sicherheit nachziehen. Und Infrastrukturinvestitionen würden auch geschehen, weil der relative Preis dieser Investitionen im Vergleich zu Investitionen in Spieler sinken würde und sie somit relativ attraktiver würden.

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Uli weiterhin sehr aktiv im Börsengeschäft.

"Er sei aber bis heute jeden Tag dazu bereit gewesen, Neues zu lernen. „Wenn ich mit Dietmar Hopp (Co-Gründer von SAP, die Red. ) auf dem Golfwagen sitze und der erzählt mir was oder mit Martin Winterkorn (früher Vorstandschef von Volkswagen ) oder mit dem Herrn Reithofer von BMW (Ex-Vorstands- und Aufsichtsratchef ) oder mit dem Herrn Quandt (Großaktionär von BMW ) mich unterhalte, das sind Werte, die du nicht mit Geld bezahlen kannst.“

Insiderinfos schaden bekanntlich nur dem der keine hat. :wink:

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Uli beim Höller :

Ein Zitat, das gerade durch die Medien flitzt:

„Das meiste Geld habe ich an der Börse verdient…“

Lachen… Kopf schütteln… weiter lachen…

und da werdens schauen, die Ultras:

… die Ultras: „Ich kann nur eines sagen, das ist meine persönliche Meinung, ich spreche da vielleicht nicht für alle im FC Bayern, weil ich einer der unabhängigsten bin. Wenn wir uns diesem Diktat, das aus bestimmten Kreisen kommt, auf die Dauer beugen, dann gute Nacht, deutscher Fußball. In all den Vereinen, wo die Ultras im Aussichtsrat sind und so weiter, geht es den Bach runter. Die sollen ihren Spaß haben, die sollen Fußball lieben, die sollen ihn auch mit Gesängen, mit Choreografien, mit allem machen. Aber die Macht im Fußball dürfen sie niemals haben. Wenn die die Macht übernehmen, ist alles vorbei.“

Und erst der Wirtz:

… Wirtz und Liverpool: „Offensichtlich hat ihm Trainer Slot etwas versprochen, was er jetzt nicht hält. Er hat ihm ganz klar versprochen, dass er die Nummer 10 kriegt. Darauf hat er sehr viel Wert gelegt. Und er hat ihm auch versprochen, dass er um ihn herum eine neue Mannschaft baut. Ein Dreck ist! Tatsache ist, dass er jetzt mit der Nummer Sieben spielt und seine neue Mannschaft spielt alles, aber nicht um Florian Wirtz herum. Und bei so vielen Niederlagen wie Liverpool ist die Saison schon fast gelaufen.“

Und, wie immer, ganz wichtig beim Uli- lange Arbeitstage- wie hier bei VK:

Vincent ist morgens um halb 8 Uhr da und geht abends um 6 Uhr. Da gab es zuletzt ein paar, die das nicht so gesehen haben

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Fand den Podcast gut. Man hört Uli einfach gerne zu. Egal ob er Quatsch labert oder nicht.

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Tatsächlich gehe ich mit der Aussage sogar mit, irgendwie zumindest.
Mittlerweile finde ich aber, dass da ein Faktencheck über das was er da so in alle Richtungen rausposaunt unumgänglich ist.

Alleine was er da wieder alles rausgehauen hat, von Wirtz & Familie, über die Ultras, bis zu den Verantwortlichen aus Liverpool, ehemalige Trainer etcpp wird es wieder vielerlei Personen geben, die mit dem Hände über den Kopf zusammenschlagen gar nicht hinterherkommen und sich einfach nur fragen:
Was soll das alles und was hat das in der Öffentlichkeit verloren, wem nützt oder bringt all das etwas und welches Kontrollgremium innerhalb des Klubs kontrolliert eigentlich was Aufsichtsratsmitglieder in der Öffentlichkeit veranstalten?!

Offensichtlich gibt es aber immer noch Personen, die ihm linientreu Applaus klatschen und nicht einmal in der MSR-Kurve davor zurückschrecken irgendwelche Links der Springermedien verbreiten. :roll_eyes: :nauseated_face: :face_vomiting:

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War das auch Thema im OMR-Podcast? Kann mich nicht mehr dran erinnern. Das hat er wohl in der Zwischenzeit schon wieder woanders gesagt oder?

„Bayern-Aufsichtsrat Uli Hoeneß hat betont, dass der FC Bayern in der laufenden Saison ein besonderes großes Ziel hat. Am Rande der Veranstaltung „Ein Herz für Kinder“ der „Bild“-Zeitung in Berlin wurde Hoeneß zu seinen sportlichen Highlights im kommenden Jahr befragt. Aus Sicht der Münchner sei die Antwort klar: „Unsere Mannschaft möchte natürlich a) Deutscher Meister werden, und b) international wieder mal weiterkommen – und vor allen Dingen zum Pokalendspiel nach Berlin kommen“, erklärte der 73-Jährige am Samstagabend.“

Diesen Wünschen zum neuen Jahr schließen wir uns doch gerne an. :slightly_smiling_face:

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also kurz gesagt er hätte gerne mal wieder das Triple :smiley:

der Teil zu Hoeneß auch sehr interessant/relevant:

“Über Anrufe von Ehrenpräsident Uli Hoeneß (73, wird am 5. Januar 74) witzelte Kimmich: „Es gab noch keinen Moment bei mir, dass er wütend in die Kabine gestürmt ist. Aber es kommt schon mal vor, dass der Herr Hoeneß anruft und kritisches Feedback gibt. Er ist einer, der frei heraus redet. Wenn etwas gut läuft, wenn wir gut spielen, lobt er sehr – aber er ruft auch mal an und sagt: ‚Jetzt müsst Ihr Euch mal zusammenreißen!‘“

Das darf man halt nicht ganz vergessen:

Wie kriegen normal halt nur mit wenn UH grob einmal im Monat irgendwo öffentlich rumpoltert - solche persönlichen Gespräche mit Verantwortlichen im Verein aber eben auch Spielern führt der ganz sicher wesentlich hochfrequenter was man da so alles hört!

Und klar, der öffentliche Teil kann auch oft Mal konterproduktiv sein - was er intern aber mit so Telefonaten wie zB bei Kimmich auslöst würde ich schon sehr klar eher als positiv einschätzen. Denn wenn man da gerade den Patron am Telefon hatte - das beschäfigt einen dann doch ein wenig mehr als irgendein Geschreibsel in der Presse…

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