„Wer sind die Kandidaten, die gerne noch länger bleiben?
Früher waren es vor allem die Brasilianer. Die haben immer besonders gerne gefeiert. Auch Philipp Lahm, der eigentlich nicht so der Feiermensch ist, hat es auf der Wiesn immer gefallen, einfach weil es uriger ist. Von den heutigen Spielern war Manuel Neuer immer einer, der gerne ein bisschen länger dablieb.“
Ohne Brasilianer keine Party. Vielleicht kann ja Dante die alte Tradition wieder beleben.
Ein sehr schöner und passender Nachruf auf Peter Hermann. Ein absoluter sportlicher Fachmann und “dazu mit Bescheidenheit und Zurückhaltung in diesem mitunter wilden Geschäft ausgestattet” gewesen. Ruhe in Frieden!
Ich weiß nicht, ob er hier schon an anderer Stelle reingestellt wurde - aber im kicker ist auch Jupp Heynckes’ Nachruf auf Peter Hermann veröffentlich. Ein wahnsinnig emotionaler Text, der eigentlich auch überhaupt keiner (weiteren) Kommentierung oder Einordnung bedarf:
„Nach Informationen des türkischen Senders HT Spor steht Boateng vor einem Engagement bei Trabzonspor. Der 38-Jährige soll dort als Co-Trainer arbeiten und damit erstmals eine offizielle Aufgabe auf der Trainerbank übernehmen.“
Neuer Job für Boateng?
Auf den Spuren von Thomas Reis?
„Bei Trabzonspor gab es zuletzt Veränderungen auf der Trainerbank. Nach einem enttäuschenden Saisonstart in der Süper Lig und der Europa League trennte sich der Klub von Fatih Tekke.
Als Nachfolger wurde Thomas Reis verpflichtet. Der deutsche Trainer soll Trabzonspor wieder in die Erfolgsspur führen und bekommt dabei offenbar prominente Unterstützung aus seiner Heimat.“
„……..Mich interessiert, wie Mechanismen funktionieren: Wann rückt die Kette auf? Wer sichert ab? Woran erkennt man, dass ein Gegentor schon zwei Pässe vorher entsteht?
Wie bereitet die Mannschaft einen Angriff vor?
Wo ist der freie Raum für die 1vs1 Spieler? Wer verändert das Spiel?………..“
„Wie im „Bild“-Podcast „Bayern Insider“ berichtet wird, beläuft sich die dort sogenannte Vorzugs-Rückkaufklausel der Münchner auf 7,5 Millionen Euro. Alle anderen Klubs müssten 9 Mio. Euro zahlen, um Krattenmacher vorzeitig loszueisen. Mit letzterer Ablöse würde der gebürtige Münchner zum Rekord-Abgang Elversbergs avancieren. Dies ist seit vergangenem Winter Neu-Nationalspieler Younes Ebnoutalib mit 8 Mio. Euro.“
„In seiner Biografie „From Ego to Heart: Drogen, Absturz, Selbsthass – und mein Weg zurück ins Leben“ berichtet Christian Lell (42) über seine düstere Vergangenheit. Auf dem Cover des Buchs wollte der Ex-Fußballer ursprünglich in einem FC-Bayern-Trikot zu sehen sein. Doch daraus wurde nichts: Sein einstiger Heimatverein untersagte die Abbildung. Wie Lell jetzt verrät, wurde dafür sogar ein Anwalt eingeschaltet.“
Sané wohl vor dem Aus bei Gala, wenn er seine Form nicht schnellstens verbessert. Und wir wissen ja, wie realistisch das ist.
Er wird wohl bald in der Wüste landen. Al Qadsiah ist wohl interessiert, wobei ich mich da schon frage, wo da der Starfaktor sein soll. Vielleicht hat er trotz allem international noch Ansehen, weil seine Leistungen werden es nicht sein, die ihn interessant machen. Egal für welchen Club.
Das Warum würde mich schon auch sehr interessieren vorallem da man öffentlich eigentlich nie was negatives von ihm gehört hat oder ich zumindest nicht.
Eben das verwirrt noch mehr, kann mir nur vorstellen das den verantwortlichen einige Passagen im Buch nicht gefallen haben und es deswegen dazu gekommen ist.
Ich glaube nicht, dass es dabei in erster Linie um einzelne Passagen des Buches geht. Lell hat in den vergangenen Jahren einige schwierige Geschichten und öffentliche Kontroversen hinter sich. Nun veröffentlicht er eine Biografie über seinen persönlichen Absturz und Neuanfang und wollte ausgerechnet mit dem FC-Bayern-Trikot auf dem Cover dafür werben.
Der entscheidende Punkt dürfte für Bayern die Außenwirkung sein. Der FC Bayern hat mit Lells späterem Lebensweg und den Geschichten, die er in diesem Buch erzählt, nichts zu tun. Ein Bayern-Trikot groß auf dem Titel könnte aber genau diese Verbindung herstellen und das Buch zusätzlich mit der Marke FC Bayern vermarkten.
Deshalb kann ich durchaus nachvollziehen, dass der Verein sagt, Du kannst selbstverständlich über deine Zeit beim FC Bayern schreiben, sie gehört zu deiner Biografie. Aber wir möchten nicht, dass unser Trikot und unser Wappen als Aufmacher für die Vermarktung dieses Buches dienen.
Ob das tatsächlich der Grund ist, wissen wir natürlich nicht. Für mich erscheint diese Erklärung aber deutlich naheliegender als die Annahme, Bayern wolle bestimmte Inhalte des Buches verhindern.
"Herr Reuter, heute kaum mehr vorstellbar: Sie haben als Spieler Ihren Vertrag beim FC Bayern noch selbst verhandelt – ohne professionellen Berater. Wie lief das ab?
„Ich habe meinen Vater zum Gespräch mitgenommen. Während meiner gesamten Karriere hatte ich keinen Spielerberater. Bei Uli Hoeneß daheim gab es Leberkäs und Brezen. Als er gefragt hat, was ich trinken möchte, sagte ich, dass ein Weißbier am besten passen würde. Da hat er gelacht und geantwortet, ich wäre bei Bayern München genau richtig.“
Stefan Reuter zum 60.Geburtstag. Lange hat er es in München ja nicht ausgehalten.