DFB und Nationalmannschaft (Teil 3)

jetzt wird es abenteuerlich.

Was genau wird abenteuerlich?

Ich hatte es so verstanden, dass es ums Fußnoten-Gender geht - ist aber nur eine Vermutung …

Abenteuerlich finde ich, dass JN in den kolportierten Geschichten hier inzwischen so behandelt wird wie ein Aussätziger, Mörder, Vergewaltiger, Rassist oder so, von dem sich Spieler “distanzieren” müssen, um nicht “mit ihm in Verbindung gebracht zu werden”. Wie schon mal erwähnt, wird hier - in der öffentlichen Meinung - gerade viel zu einseitig JN als Sündenbock für alle Unbill verantwortlich gemacht, niemand spricht über die Spieler. Und, wie die SZ schreibt, die Funktionäre bringen JN als “Opfer” um selbst unbeeindruckt weiterzumachen.

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Wenn man die Liste der Verfehlungen sich so anschaut, ist da ja nix dabei, was einen dieser Funktionäre überraschen sollte. Das sind alles Dinge, die sie wussten oder hätten wissen können, wenn sie ihnen Auftrag ernst genommen hätten. Oder die sie nicht gestört haben, dann sollten sie jetzt aber nicht so tun als ob es sie jetzt stört.

Vielleicht sind das ja auch nur Clowns? So wie wir?

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Gut, dass natürlich in Verein und Verband alles besser laufen würde, wenn man nur die geballte Kurven Intelligenzia (vor allem die lautesten Stimmen) ran lassen würde, steht ja außer Frage. Man muss nur die Frage klären, warum in Fußball, Politik, Wirtschaft etc nach landläufiger Meinung (derer, die nie solche Ämter innehatten) immer akkurat die Unfähigsten in Ämter und Positionen kommen. Ein ewiges Rätsel. :wink:

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Ich habe nur beschrieben, was lt. Medien die Berater den Spieler empfehlen.

Ich weiß jetzt nicht, was daran abenteuerlich ist.

???

:grin:

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die kolportierten Geschichten. Nicht die Tatsache, dass du sie zitierst.

Ich wollte weniger auf das Peter Prinzip als auf Dunning-Kruger raus: Leute mit weniger Ahnung sind in der Meinungsäußerung bestimmter (haben mehr “confidence”) als die, die mehr vom Thema wissen und verstehen. So lässt sich nämlich auch erklären, warum sich so viele (bis zu 80 Mio), die keine Insider sind, in der Lage sehen, alle Entscheidungen zu beurteilen und natürlich als “falsch/schlecht/doof” abzutun.

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Nicht, dass wir davon nichts wussten, aber gut, dass der Mainstream weiter recherchiert und berichtet.

Recherchen des ARD-Politikmagazins MONITOR und der Sportschau zeigen, dass die Aktionen offenbar nicht spontan, sondern geplant waren. Denn mit seinem Torjubel warb Felix Nmecha auf der größten Bühne, die der Sport zu bieten hat, für eine spezielle Kampagne: „The King’s Return“, die Rückkehr des Königs. Nmecha selbst postete seinen Torjubel online mit dem Hashtag dieser Kampagne.

Hinter dieser Kampagne steht die Organisation „Ballers in God“. Felix Nmecha und viele andere durchaus prominente Fußballer aus vielen Nationen unterstützen die Organisation und damit ein Netzwerk, dem es offenbar auch um Missionierung geht und um die Verbreitung radikaler Ansichten.

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Surprise surprise…
Das konnte nun niemand erwarten.
Außer man hat sich mehr als 5 Minuten damit beschäftigt.

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Siehe auch

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In der Tat ist das jedem, der sich damit auch nur halbwegs auseinandergesetzt hat, bekannt. Aber das bedeutet nicht, dass man darauf nicht hinweisen darf (nicht wenigen ist das eben leider nicht bewusst).

Das Weltbild der Evangelikalen ist genau dieses:

Es ist ein Schwarz-Weiß-Denken. Nicht im Sinne von Farben, sondern von „Für- oder Gegendenken“. Und dann kommt der Missionierungsgedanke hinzu. Das, was Felix Nmecha und andere praktizieren, ist nichts anderes als das Ziel von Mission und Bekehrung.

Ich habe es schon mal woanders geschrieben: persönliche Religionsfreiheit halte ich für absolut wichtig. Sie endet da, wo andere Einstellungen nicht respektiert werden und gemeint wird, dass diese Einstellungen falsch sind und korrigiert werden müssen.

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Was die meisten daran übersehen ist dass du durch alle vorherigen Stationen kompetent genug warst um befördert zu werden. Die letzte Station ist das Problem.

Die Sache mit Nagelsmann ist meines Erachtens eine Frage der Reife. Er hat’s ja fachlich drauf - aber vielleicht menschlich NOCH nicht. Viele Trainer lernen das in der Anonymität der zweiten und dritten Liga oder als Assistent.

Er hat seine Lehren im Scheinwerfer des FC Bayern und der Nationalmannschaft genommen

Brisante Details enthüllt: Neuer-Comeback sorgte für Zoff im DFB-Team

"Wie ran berichtet, soll die Entscheidung für Neuers Comeback innerhalb der Nationalmannschaft erhebliche Spannungen ausgelöst haben.
„Demnach habe Torwarttrainer Andreas Kronenberg sogar mit einem Rücktritt gedroht. Hintergrund sei gewesen, dass Nagelsmann die Entscheidung für Neuer offenbar ohne vorherige Abstimmung getroffen habe. Zuvor sollen Oliver Baumann die Rolle als Nummer 1 und Alexander Nübel die Position als Ersatzkeeper zugesichert worden sein.
Besonders brisant fällt eine weitere Passage des Berichts aus. Laut ran soll Neuer seine Rückkehr an die Bedingung geknüpft haben, dass Alexander Nübel nicht zum WM-Kader gehört und stattdessen Bayern-Keeper Jonas Urbig als dritter Torwart nominiert wird.“

Die tägliche Dosis Nationalmannschaft.

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Ach herrlich :rofl:

Für das Ding mit Nübel hätte ich ihn ja schon hart gefeiert :smiley:

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Naja, das Neuer und Nübel keine Freunde fürs Leben sind, hat man auch vorher schon geahnt :wink:

Ob das jetzt so stimmt mit der Forderung nach dem Nübel-Rauswurf, wird sich vielleicht nie abschließend klären lassen. Aber die Episode liefert eine mögliche Erklärung, warum Urbig als Sparrings-Torwart mitgenommen wurde. Nagelsmanns Begründung, er wolle die Trainingsbelastung für die regulären Keeper verringern, hatte mich von Anfang an nicht überzeugt.

gut den quatsch mit 4ten Torhüter hat er auch bei der EM 2024 durchgezogen nur war es da kein so bekannter Torhüter.