DFB und Nationalmannschaft (Teil 2)

:no_mouth:

Naja… da spricht vermutlich die Sympathie aus deinem Herzen. :slight_smile:

Klinsmann / Löw ab 2004 oder Beckenbauer ab 1984 haben schon deutlich mehr bewegt.

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ach meine Symphatien für JN sind recht normal… und man muss das ja immer ein Stück weit auch im Gesamtkontext setzen…

was war vorher? wie war der Zustand der Mannschaft? wie war das Verhältnis zu den Fans? wie kam die Entscheidung für den Trainer zu Stande? wie passt der Trainer zur aktuellen gesellschaftlichen Situation? was kann man nach der Anfangszeit des neuen Trainers in Hinblick auf Entwicklung aber auch Umgang und Ergebnisse erwarten…

da waren die von dir genannten sicher wichtig und gut und haben sich hinten raus auch extremst erfolgreich gezeigt - aber insgesamt sehe ich JN zum JETZTIGEN Zeitpunkt als beste Entscheidung ever an - hoffen wir, dass es so bleibt!

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unterm Strich hat man die Pflichtaufgaben erledigt und ist am ersten starken Gegner gescheitert

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wenn man es böswillig so isoliert betrachtet und all die Aspekte, die ich oben nannte… dann ja…

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Auf den Punkt gebracht. Mehr Worte ist es nicht wert.

Vor allem sollte er seinen Spielern klarmachen, dass wir, nachdem wir knapp (ob verdient oder nicht verdient, sei dahingestellt) an Spanien gescheitert sind, auch für die WM als Mitfavoriten gelten dürften/müssten, zumal wir vor Argentinien und Brasilien ebenfalls keine Angst haben müssen.

Edit: Und stellt Euch mal vor, wir würden den Pokal nicht nur aus Südamerika holen (schon erledigt :-), sondern auch aus Nordamerika. Wäre das nicht wirklich echt cool? Die Eroberer :slight_smile:

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Dazu nochmal seine super Aussage in der mitreißenden PK von Nagelsmann:

„Das Traurigste ist, dass eine Heim-EM in meiner Karriere wahrscheinlich nicht mehr kommt. Das tut weh und auch, dass man zwei Jahre warten muss, dass man Weltmeister wird, tut auch weh.“ [sic]

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Ich hab seine PK nicht gehört, aber wenn er das wirklich gesagt hat, finde ich das richtig gut. Alles andere als das Mindset eines Mitfavoriten wäre falsch.

Das hat er wörtlich so gesagt.

Dafür wurde er im übrigen von Oliver Bierhoff öffentlich kritisiert, was ich persönlich unnötig und befremdlich finde. Aber Hauptsache, man bringt sich mal wieder ins Gespräch.

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Das ist eine nüchterne Bestandsaufnahmen. Man kann auch noch soweit gehen und Aufstellungsfehler anmerken, die ein eventuelles Weiterkommen verhindert haben. Dazu ein Blick auf den Kader und die qualitative Ungewissheit für das nächste Turnier können nicht durch ein paar schöne Worte weggewischt werden.

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Ich glaub bei dieser Aussage war der gute Julian der Welt ein Stück entrückt.

Er sollte mal nicht vergessen, dass wir gegen die Schweiz am Rande einer Niederlage waren und was die Dänen betrifft, da war auch seitens des VAR viel Glück im Spiel.

Und wie bereits von anderen geschrieben, am ersten starken Gegner sind wir gescheitert. Wobei hier von Seiten des VAR, sehr viel Pech vorlag.

Aber man muss ihm und der Mannschaft zugestehen, dass sie Begeisterung und Fussballfreude im Land ausgelöst haben.

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Man kann da auf jeden Fall in und für jede Richtung diskutieren, keine Frage. Wissen tun wir das alle nicht.

Mir persönlich ist diese Art sehr sympathisch und besser als alles, was uns den Spirit der vorangegangenen sechs Jahre gebracht hat.

Jetzt wieder alles madig machen zu wollen (nicht Du @Demi), ist … naja … typisch eben.

Ich sehe keine Verluste für das nächste Turnier: Kroos war nicht so gut wie erhofft, den können wir ersetzen, und wichtige Spiele sind zwei Jahre reifer.

Und die Bestandsaufnahme lautet: 4 weitgehend überzeugende Spiele, und gegen den späteren Turniersieger ausgeschieden.

Edit: Wer glaubt, das Turnier 2014 war ein Ausflug, dem sei entgegnet:
Gegen Ghana 2:2; gegen Algerien in die Verlängerung, gegen Frankreich ein zwar souveränes, aber absolut trockenes 1:0, phantastische Leistung gegen Brasilien, und das Finale war auch auf des Messers Schneide.
Nicht missverstehen: Ich finde den Titel absolut verdient, aber kein Team dieser Welt hat je ein absolut perfektes Turnier gespielt.

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Ich würde bei Kroos nicht mitgehen.

Beim Rest: genau so nämlich!

Nein, ich finde die Aussage gut, vor allem und gerade direkt nach dem Spiel, da ist ein gewisser Trotz erlaubt und wird von mir gefeiert.
Nur so generiert man Erfolge.

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Okay, bei Toni Kroos werde ich immer ein wenig unsachlich - eine echte Schwäche von mir.

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Wie hätte es denn ohne Kroos als Alleinunterhalter im Mittelfeld ausgesehen? Vermutlich furchtbar und so viel Steigerungspotenzial haben Wirtz und Musiala nicht mehr, so gut sind die bereits. Der einzige dem wirklich noch ein (nötiger) Sprung zuzutraut werden kann ist Schlotterbeck, der diesmal kaum Berücksichtigung fand. Ansonsten bleibt nur die Hoffnung, dass junge Spieler nachkommen. Von den Mittelstädts, Andrichs, Raums und Co. ist nicht mehr viel Steigerung zu erwarten.
Aktuell kann man nur auf Pavlo und Stiller hoffen.

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Einigen wir uns darauf: in genau zwei Jahren sind wir beide klüger :slight_smile:

Abgesehen davon geht es nicht ausschließlich um Einzelspieler, sondern um das Kollektiv. Und ein zu bewältigendes „Trauma“, siehe Bayern 2001 und 2013.

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Wäre ich Oliver Bierhoff, würde ich schön meine Klappe halten. Der Inbegriff des Verfalls.

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