Der Politik- und Gesellschafts-Thread

Wenn’s zählt bringt Biden die Sachen sehr schön auf den Punkt - da darf er für mich auch gerne Mal paar Namen verwechslen, völlig richtig, @cheffe

Da kann ich gut mit Leben im Vergleich zur in allem ihrem Grauen und Hirnrissigkeit passend von ihm beschriebenen Greisenalternative…

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Von solchen Aussagen wird sich außer in D übrigens so gut wie nirgends ähnlich distanziert in dieser Vehemenz. Außer natürlich noch in Israel selber - Genozid lässt man sich nicht so gerne vorwerfen…

Tut aber keineswegs nur die Greta sondern auch nicht gerade wenige (und auch nicht erst zuletzt sondern eher seit Jahrzehnten) auch von internationalen Experten/Wissenschaftlern für solche Themen wie sie es unter anderem passend hier anführt - in ner dt. Zeitung wäre das sicher undenkbar gewesen, in einer der angesehensten in UK geht das aber offensichtlich:

Wer Bidens Geisteszustand abtut als „kleine Gedächtnislücken“, verschließt die Augen vor der traurigen Realität.
Da liegt schon deutlich mehr im Argen.

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Man muss ihn ja nicht wählen. Zum Glück gibt es einen deutlich jüngeren, leistungsfähigeren Kandidaten, der u.a. mit originellen Ideen für die Verbesserung der Beziehungen zu Russland zu begeistern weiß.

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Ja, miese Nummer von Trump.
Wie kann er nur erwarten, dass sich die Länder an Zusagen halten und ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen?
So ein naiver Depp.

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Richtig. Und da hilft es womöglich, ganz unverblümt die Konsequenzen aufzuzeigen. Diese böten womöglich sogar die Chance, gravierende Fehler zu korrigieren, die in der Vergangenheit gemacht wurden. Aus dem Kreis derjenigen, die die Waffenhilfe für die Ukraine ablehnen, „weil Waffen niemals etwas Positives bewirken“, fragte ich jemanden, wie denn unter dieser Prämisse die Herrschaft des NS-Regimes über ganz Europa zu verhindern gewesen wäre. Die Antwort: der entscheidende Fehler sei der Kriegseintritt der USA gewesen (sie hätten Hitlers Kriegserklärung ja nicht annehmen müssen; diesen Punkt erörterten wir nicht). Die sowjetische Armee hätte den Krieg auch ohne das Eingreifen der westlichen Allianz gewonnen. Man sieht: Trumps Ideen haben grundsätzlich die Chance, auch in Europa auf fruchtbaren Boden zu fallen.

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Ulrike Hermann hat sich nicht nur wieder mal bis auf die Knochen blamiert, sondern demaskiert. Ist hat eine Haltung die man bei vielen linken Politikern in der Debatte um die NATO und die vertraglichen Verteidigungsvefplichtungen hört. Da scheint es auch einige Aussetzer im Zentrum zu geben

Ich finde es problematisch, die fragwürdigen Äußerungen einer Journalistin für einen Rundumschlag gegen „viele linke Politiker“ zu nutzen.

Es ist nicht so, dass ich Dein zentrales Anliegen nicht verstünde: die Ampel muss weg. Dass die grüne Außenminsterin Vorwürfen der Kriegstreiberei ausgesetzt ist, sollte da keine zimperlichen Bedenken erzeugen, oder wie?

Wer seine Soldaten in einen Krieg schickt muss damit rechnen dass einige sterben.
Was ist daran skandalös?

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Wenn ich es richtig verstehe, sind es die emotionalen Worte des fehlenden Bedauerns.

Manchmal ist es ganz einfach.
Wenn ich die Kapelle nicht bezahle, kann ich keine Musik erwarten.
Dann auf die Kapelle zu schimpfen, weil ich mich nicht an Verträge halte, ist ziemlich peinlich.

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Wie gesagt: vollste Zustimmung. Was gibt es an dieser Aussage wohl zu kritisieren?

„Nein, ich würde Euch nicht beschützen.“ Vielmehr noch: Er würde Russland „sogar dazu ermutigen, zu tun, was auch immer zur Hölle sie wollen“.

Sie hätte es sicher anders ausdrücken können.

Ja, sicher. Ich bin auch nicht derjenige, der sich hierüber maßlos empört. Solche Dinge werden für gewöhnlich instrumentalisiert. Den Sack hauen, den Esel meinen.

Bin ich voll bei dir.
Wer jahrelang die Zeche prellt, darf sich halt nicht beschweren, wenn der Wirt nichts mehr ausschenkt.

Welches Wirtshausbild fällt Dir hierzu ein?

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Manchmal muss ein Wirt halt drastische Worte wählen, um säumige Schuldner an ihren Deckel zu erinnern.
Das ist doch erstmal nur Säbelrasseln.
Um dich zu zitieren:" Solche Dinge werden für gewöhnlich instrumentalisiert."

Natürlich muss die Ampel weg, wird sie ja auch spätestens bei der nächsten BTW. Es ist ja schön zu lesen, dass da jetzt schon diverse exit Strategien der involvierten Parteien diskutiert werden. Ua natürlich, dass Lindner den Genscher macht, was ja die ehemalige Generalsekretärin gestern nicht ausgeschlossen hat.

Es ist ja auch schön, dass inzwischen auch linke Politiker, also die die nicht immer noch (öffentlich und insgeheim) die Abschaffung der NATO fordern und erhoffen, nun die Verteidigungspolitik für sich entdeckt haben. Aber auch da wird nur mehr geredet als gehandelt, wenn man genau hinsieht. Die ausgestreckte Hand Frankreichs haben jedenfalls weder die Merkel Regierungen noch diese jemals ernsthaft angenommen. Was auch immer sehr viel mit den Linken bei den Sozis wie Mützenich und Kühnert zu tun hat.

Bezüglich Ukraine übrigens auch ein großes Versäumnis Bidens der nicht nur sehr viel schneller handeln sondern früher und mehr entscheidende Waffensysteme selbst hätte liefern müssen, und von ua Scholz fordern müssen. So konnte sich unser Kanzler immer gerne bis heute verstecken.

Übrigens was die ehemalige FDP Generalsekretärin ansonsten zur Blockade des Lieferkettengesetzes und aktiver Industriepolitik wie Rohstoffsicherung und Versorgungssicherheit entscheidender Technologien etc , gesagt hat, ist mindestens so schlimm als die katastrophale Wirtschaftspolitik des Grünen aus SH (hat er jetzt tatsächlich erkannt D ist nicht mehr wettbewerbsfähig?), tja die Fakten können eben auch die größten Träumer nicht auf Dauer ignorieren.

Gestern hatbman noch einmal die gesamte Palette der bankrotten Politik dieser Ampel vor Augen geführt.

Bester Anschaungsunterricht wie man es nicht macht.

Jetzt mach aber mal nen Punkt. Dass Du Dich zu weit aus dem Fenster gelehnt hast und das nicht zugeben magst: geschenkt.

Unbedachte, unsensible Äußerungen einer Journalistin bei Lanz mit der Botschaft des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten an Putin zu vergleichen, ist ein Riesenfehler, den Du Dir - bei aller offenkundigen Sympathie für Trump - nicht erlauben solltest. Die Folgen solchen „nur mal“ Säbelrasselns für die weltweite Sicherheitsarchitektur sind unabsehbar. Historische Beispiele gibt es zur Genüge. Auf genau solche verantwortungslose Weise haben Politiker verschiedener Länder den Ersten Weltkrieg ausgelöst, dessen entsetzliche Folgen sie selbstverständlich weder abgesehen noch gar gewollt haben.

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Keine Ahnung, wovon du redest.
Wo habe ich mich zu weit aus dem Fenster gelehnt?
Jahrelang ein unzuverlässiger Natopartner sein, um dann die mögliche Unzuverlässigkeit des Natopartners zu kritisieren, ist halt peinlich.
Das ist keine Frage von Sympathie.

Zu irgendeiner Journalistin hab ich mich gar nicht geäußert.