Sportlich nicht ersetzbar. Aber niemand ist unbezahlbar.
Hier wird ja gerne mal über Spieler geurteilt, dass sie nicht „Bayern-like“ performen können…
Ich persönlich finde eher diese Frage, die hier weiter oben gestellt wurde, nicht „Bayern-like“.
Eher blasphemisch.
Obacht, kein Spieler-Vergleich, aber um meine Denke zu veranschaulichen:
Hat sich Barca nach einem halben Jahr oder eineinhalb Jahren Messi gefragt, für wieviel man den verkaufen könnte? Nope.
Und was die zusätzlichen Einnahmequellen über Spielerverkäufe betrifft:
Erstens sind damit sicher nicht den Weltfußball eventuell zukünftig dominierende Leute gemeint. Und zweitens: wenn doch, dann erst, wenn der Spieler selbst mit einem Wechselwunsch daherkommt.
Ich verstehe wirklich nicht, wie man grade momentan auf die seltsame Idee kommt, sowas zu diskutieren. Habt ihr zuviel Zeit?
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#…>OderAberManVerkauft(…Vertraut/…-stocktVerehrteWiewohlAbsehbarAbbauende)S!lver-AgerUndKorrigiert(…Gegebenenfalls)Die(…ViaDIAZ/KANEÖkonomis-s-ierte)Ausgaben-seite[…>MögeLIONELKARLsSelbstbewusstseinBTWAuchMorgenNochDer-artGeframetWerden(…>Bescheidenheit/…Boden-haftigkeitDemFähnchenEinAnderesMalWiederVonLöblichemLied-gut)!?!]!?
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..ähm..
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Einfach mal eine Behauptung raushauen. Gegenbehauptung von mir: Nein, müssen wir nicht.
Höre dir den letzten Podcast zur JHV an und dann verstehst du mein Argument. Übrigens machen das die meisten Topclubs bereits jetzt so.
Spielerverkäufe heißt ja nicht unbedingt, dass man die Säulen veräußert. Eigentlich ist Bayern schon seit Jahren dabei, gute Verkäufe zu tätigen.
- Junge Spieler, die einen Marktwert haben, diesen aber in der eigenen Mannschaft leider kaum gerecht werden (Gravenberch, Tel)
- Talente, die es aktuell kaum in der eigenen Profimannschaft schaffen werden (Nianzou, Richards), mit denen man durch verschiedene Modalitäten gutes Geld erwirtschaftet (Zirkzee)
- Spieler mit einer gewissen Klasse, aber aus verschiedenen Gründen entbehrlich (de Ligt, Lucas Hernandez)
- Spieler, die den Leistungspeak überschritten haben und darüber hinaus Gehaltsbudget frei schaufeln (Lewandowski, Coman)
Ich bezweifle ganz stark, dass man in der Zukunft aus finanziellen Gründen Schlüsselspieler abgeben wird, außer diese wollen unter allen Umständen den Verein verlassen. Und ich glaube auch nicht, dass das im Podcast so gemeint war.
Ansonsten ist die Diskussion im übrigen völlig obsolet, wie @cheffe bereits treffend formulierte.
Exakt.
Darauf wollte ich hinaus. Und es gibt im Übrigen auch keine wirklichen Topklubs, die sowas zu tun beabsichtigen. Da sollte man schon genauer hinschauen.
Ist Bayern auf Transfererlöse angewiesen? Natürlich, das war noch nie anders.
Aber es waren nie Spieler aus dem Kern der Mannschaft, zumindest soweit es noch halbwegs freiwillig war.
Liverpool hat Diaz verkauft, Manchester City Álvarez und Ferran Torres, Chelsea Havertz, Juventus de Ligt, Inter Lukaku.
Ich denke dass es in Zukunft diese Fälle häufiger geben wird, einfach weil die Ablösesummen in Zukunft wichtiger werden.
Wichtiger wird meiner Meinung nach sein, wie sich die Gehaltsvorstellungen der Spieler entwickeln.
Man kann es auch anders formulieren: Bayern war noch nie ein Verkäuferverein a la BVB, der Weltklassespieler immer nur mal auf Durchreise sieht, sich diese „Ausbildung“ aber sehr gut bezahlen lässt.
So ein Geschäft ist ja auch viel schlechter planbar als die aktuell beim FCB praktizierte Variante mit vielen Talenten, die man frühzeitig holt, die meisten davon dann aber weiterverkauft für meist niedrige Millionenbeträge, die aber in Summe auch den Gegenwert eines Stars liefern.
Das ist doch eher ein Beleg für Cheffes These als ein Gegenargument. Das sind alles Spieler, die der jeweilige Trainer/Club gerade als verzichtbar eingestuft hat und eben nicht „Stützen“ und uneingeschränkte Stammspieler für die nicht nur unmittelbare Zukunft.
Die sind nicht unverzichtbar, aber es waren trotzdem Top-Spieler. Bayern hat solche Verkäufe bis zur Ankunft von Eberl auch nicht gemacht.
Mit Ausnahme Lukakus, der war der Schlüsselspieler bei Inter.
Diese Taktik vom BVB hilft natürlich nicht dabei Topclub zu bleiben. Aber in Zukunft denke ich, dass man zwischendurch auch mal Spieler verkaufen muss, die mehr als Talente sind und vielleicht schon hier oder da ain die Richtung der Unverzichtbarkeit gehen.
Lewandowski und Thiago würde ich schon in die Kategorie packen.
Die wollten ja beide weg. Leider wurden sie nicht adäquat ersetzt.
Waren aber letztendlich Schlüsselspieler die man normalerweise nicht abgibt.
Der FC Bayern hat für mich in den letzten 10 Jahren allerhöchstens eine Handvoll Spieler abgegeben die Sie eigentlich behalten wollten.
Was ich gar nicht verstanden hatte weshalb Perisic nach der Leihe nicht verpflichtet wurde.