Saka verlängert gerade für 5 Jahre bei Arsenal.
Zahlen gibt es bis jetzt keine. Aber ich glaube nicht, dass er so ein hohes Handgeld wie Upamecano kassiert oder ein solch hohes Gehalt. Bestimmt auch keine Ausstiegsklausel.
?!? Villa, ManU, Chelsea ?!?

Die Premier League zahlt exorbitante Ablösen, aber vergleichsweise „geringes“ Gehalt. Die meisten Spieler wollen da halt auch hin. Wir müssen den Spielern Schmerzensgeld zahlen, damit sie in die Bundesliga kommen. Um es mal polemisch auszudrücken.
Ich glaube, wir wissen alle nicht genau, was in den Verträgen drin steht. Was ist fix, was ist variabel.
Für lau wird Saka nicht spielen. Der Guardian sagt bspw., der neue Vertrag würde ihn zum bestbezahltesten Arsenal-Spieler machen (bislang Havertz). Etwa 300k GBP pro Woche spekulieren sie, das wären auch schon 18Mio €.
Grundsätzlich sehe ich Upas Wichtigkeit fürs Bayernspiel als höher an, als Sakas für Arsenal. Und dessen Leistungsfähigkeit ebenso.
Man kann auch nur hoffen, das die Zusammensetzung variabel ist oder dass seine Leistung 2029, 2030, 2031 diese Mios noch wert ist.
Genau das weißt du vorher halt nie … aber du weißt genau, wie groß das Geschrei sein würde, wenn du ihn nicht verlängert bekommst …
Eberl hat’s schon nicht leicht.
- er schaffts zu verlängern, dann meckern alle weils zu teuer wird
- Upa verlängert nicht und wird wechseln, dann meckert die andere Hälfte
Ich für meinen Teil, bin da relativ entspannt. Wenn er verlängert, sehr schön, wenn nicht, auch okay. Andere Mütter haben auch schöne Töchter… ![]()
Über was reden wir hier eigentlich die ganze Zeit? Ob 15, 18 oder 20 Mio. Das sind doch alles Summen, die Welten davon entfernt sind, was jede*r von uns in mehreren Leben verdienen könnte (selbst wenn die Religiösen unter uns per Wiedergeburt theoretisch keine schlechten Chancen haben ein kleines bisschen Kapital zu akkumulieren)…
Diese astronomischen Gehälter sind nichts anderes als ein weiterer Teil der Umverteilung von unten nach oben. Trikots, Stadiontickets, Bundesliga-Abos, usw. - alles wird teurer. Wer bezahlt das am Ende?
Es ist schön, wenn Spieler wie Marcus Rashford wohltätige Zwecke für sich entdecken und etwas an die Gemeinschaft zurück geben.
Aber müsste nicht das ganze Geld uns gehören?
Wenn wir uns hier über die Gehälter empören, haben wir nicht nur die Chance mit unserem nächsten (nicht gekauften) Trikot, einem Protest im Stadion oder bei der JHV zu beschweren. Sondern auch bei der politischen Organisation in unseren Gemeinschaften mitentscheiden und uns dabei fragen:
Wäre nicht langsam Mal an eine Reichensteuer zu denken?
Das Spannende dabei ist für mich, dass ein nicht geringer Teil dieser Umverteilung von denen, die es bezahlen müssen, freiwillig geleistet wird - also alles, was Du oben erwähnt hast.
Natürlich gibt es aber auch den unvermeidbaren Teil, also Firmensponsoring und ein Anteil an den öffentlichen Fernsehgebühren.
Für mich persönlich habe ich aufgrund der absurden Summen im Profifußball ein „reines Gewissen“ … ich kaufe keine Fanartikel, gehe nicht ins Stadion und leiste mir keine TV oder Streaming Abos.
Einzige Ausnahme ist Prime, aber das habe ich vor Jahren tatsächlich wegen der Lieferbedingungen gebucht, lange bevor dort ab und zu Fußball übertragen wurde.
Ich kann auch gut damit leben, nur einzelne Spiele live zu sehen. Solange man spätestens nach drei Tagen eine Zusammenfassung gucken kann, fehlt mir nicht wirklich etwas.
Nochmal zurück zum Geld: wenn ich für mich selbst mal die Zahlen schätze, werde ich in den ca. 40 Berufsjahren bis zur Rente Pi mal Daumen 2 Mio Euro brutto verdient haben. Selbst wenn meine geschätzte Inflationsbereingung etwas daneben liegt und es vielleicht nach aktuellen Maßstäben 3 Mio sind … ein „Handgeld“ von 20 Mio ist im Vergleich einfach obszön. Zumal ich mich gemäß allen Statistiken zu den Gutverdienern zählen darf.
Insofern kann ich das ganze Fußballbusiness sowieso nur ertragen, wenn ich die Finanzaspekte komplett ausblende. (Das geht)
Conclusio: daher ist es mir scheißegal, ob Upa 2, 10 oder 20 Mio bekommt. Hauptsache, er bringt Leistung. Wenn ich anfange nachzudenken, ob einer das Geld wert ist („verdient“), müsste ich mit sofortiger Wirkung aufhören, auch nur irgendeine Information über Profifußball aufzunehmen.
Man muss es leider so sagen, der FCB ist schwach geworden in der Führung. Obwohl es heißt, dass man sparen müsse, verlängert man Verträge zu krassen Bedingungen. Nicht nur die nackten Zahlen sind der Wahnsinn, nein, Spieler haben nun Ausstiegsklauseln, was früher undenkbar war.
Damit gibt der Verein das Heft aus der Hand und wird zum Getriebenen. Das ist neu.
bin ich 100% bei dir - egal wie es ausgehen würde ein teil würde etwas finden was stört.
das klingt so als wäre es noch nicht sicher - aber davon kann man wohl mittlerweile ausgehen - nachdem alle blätter es mittlerweile schreiben dürfte die pressemeldung nur noch eine frage der zeit sein
Mich stört lediglich die AK bereits in 2027 (!)
Damit ist die Situation „nur“ um 1 Jahr verschoben hinsichtlich Planungssicherheit.
In finanzieller Hinsicht deckt die AK ja das Handgeld und Ablöse (RBL) ab.
Ob das leistungsbezogene (inkl Boni) Gehalt 17 oder 20Mio p.a. sein wird, macht das Kraut nicht fett.
Das Wichtigste war/ist keinen Weltklasse-Spieler ablösefrei an die Konkurrenz zu verlieren und die stabilisierte Innenverteidigung wieder neu ordnen zu müssen.
Der Spieler hat einen aktuellen Marktwert von 130 Mio. Er ist 24 Jahre alt. Er ist in England ein Star.
Das sind die Tatsachen. Er wird trotzdem wohl weniger als Upanecano verdienen. Als bestbezahlter Arsenal Spieler. Ohne AK.
Klar ist die Ausstiegsklausel nicht ideal, aber Upamecano muss erstmal weg müssen. In vielen Verträgen ist ja mittlerweile eine Ausstiegsklausel enthalten, aber das heißt ja nicht, dass dieser Spieler sofort Bayern verlassen will. Es it eher eine Exit-Szrategie für den Fall der Fälle.
Ich habe bei allen Klubs, die einen Milliardär als Sponsor oder Besitzer im Hintergrund haben, gewisse Zweifel ob die offiziell kolportierten Gehälter tatsächlich alles sind.
Um das Financial Fairplay einzuhalten, bekommen die Spieler halt das, was so berichtet wird. Aber wer hindert den Scheich oder sonstigen Milliardär daran, dem ein oder anderen Spieler am Klub vorbei ein paar Milliönchen zusätzlich zukommen zu lassen?
Reine Spekulation, klar. Aber es ist eine Möglichkeit, von der man logischerweise nie erfahren wird und die der FC Bayern schlicht nicht hat …
Früher waren schwarze Kassen normal. In Spanien besonders. Jeder Präsident hat da Trainer und Spieler extra bezahlt. Das ist heute aber viel schwieriger geworden. Was du vermutest ist tatsächlich nur Spekulation. Es gibt aktuell keine Hinweise, dass PSG, City & Co. ihre Spieler mit zusätzlichen Millionen abseits des Gehalts bezahlen.
Welchen Steuersatz fändest Du denn dann angemessen, ab 250.000 Gehalt pro Jahr zahlt man für jeden zusätzlichen Euro 45% Steuern. Finde ich jetzt nicht so wenig. Bei 20 Mio gehen so erstmal 9,5 Mio Einkommensteuer zurück an den Staat.
Ich finde die Einkommenssteuerregelung relativ gerecht. Probleme gibts woanders, zB bei der Kapitalertragssteuer. Eine Susanne Klatten erhält fürs Nichtstun zB jährliche Dividenden von BMW (2024 ca 500 Mio, 2022: 4 Mrd) und zahlt darauf 26.4% Kaptialertragssteuer (+ Soli).
Reichensteuer meint nicht unbedingt gleich Einkommenssteuer.
Sondern wie du sagst auch Kapitalertragssteuer, Vermögenssteuer, usw.
Aber auch bei der Einkommenssteuer könnte man in der Spitze noch mehr machen. Selbst wenn am Ende noch 10,5 von den 20 Mio pro Jahr übrig bleiben - kein Mensch braucht so viel Geld (und kann dieses ausgeben, ohne dabei der Gemeinschaft, der Natur usw. zu schaden). Ich bin nicht in der Position konkrete Vorschläge zu den Spitzensteuersätzen zu machen. Aber ich bin schon in der Position hier alle zu erinnern, dass wir nicht komplett machtlos gegenüber den Reichen sind, wie es manchmal scheinen mag. Wir können zwar wie gerhard einfach alle auf die Produkte verzichten, die uns eigentlich viel Freude und Lebensqualität bringen. Ich versuche auch selbstkritisch mit den Ressourcen umzugehen, die mir zur Verfügung stehen und finde das sehr wichtig. Wir alle können uns aber auch im Rahmen unserer Handlungsmacht dafür einsetzen, dass wesentlich mehr Euros an uns zurück fließen, als sie das bisher tun. Fängt an bei unserer Wahlentscheidung. Jede*r kann sich aber auch darüber hinaus je nach eigenen Möglichkeiten engagieren: in der Kommunalpolitik, ehrenamtlich in NGOs, z.B. bei der tollen Organisation Finanzwende, usw.
Dass eine mögliche Vertragsverlängung von Upamecano nun direkt zu den Anliegen Linker Finanzpolitik wird…
Soll sich natürlich jeder selbst eine Meinung zur Steuerpolitik dieses Landes bilden. Fände es super, wenn das losgelöst von diesem Thema diskutiert wird. Der Zusammenhang behagt mir nicht.